9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
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• Solides Preis-Leistungs-Verhältnis im Premium-Segment: Brit bietet transparente Zutatenlisten und AAFCO-konforme Nährstoffprofile zu deutlich günstigeren Preisen als Royal Canin oder Hill’s.
• Spezialisierung auf hypoallergene Ernährung: Besonders die Brit Care-Linie verzichtet konsequent auf häufige Allergene und setzt auf alternative Proteinquellen wie Lamm, Lachs oder Kaninchen.
• Gute Akzeptanz aber fehlende wissenschaftliche Absicherung: Nutzer berichten von hoher Futterakzeptanz und Verbesserungen bei Hautproblemen, jedoch fehlen unabhängige AAFCO-Fütterungstests zur Validierung.
• Funktionale Zusätze in niedriger Dosierung: Glucosamin, Probiotika und Omega-Fettsäuren sind enthalten, aber die Mengen reichen eher für präventive als für therapeutische Wirkung.
• Begrenzte Verfügbarkeit außerhalb Europas: Brit ist hauptsächlich in Mittel- und Osteuropa erhältlich, in den USA nur über teure Importeure verfügbar.
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Brit wurde 1999 von der tschechischen VAFO Group gegründet, einem familiengeführten Unternehmen, das seit 1994 in der Heimtierbranche tätig ist. Die Marke positioniert sich klar im Premium- und Super-Premium-Segment und legt nach eigener Aussage Wert auf Tierwohl, transparente Zutaten und präventive Ernährung. Brit verzichtet bewusst auf Tierversuche und wirbt mit dem Grundsatz „Prevention by Nutrition” – also der Idee, dass hochwertiges Futter Krankheiten vorbeugen kann.
Die Produktpalette ist breit gefächert: Von Brit Care (hypoallergen, getreidefrei, spezialisiert) über Brit Premium by Nature (Mainstream-Trockenfutter) bis hin zu Brit Fresh (hoher Frischfleischanteil) und Brit Veterinary Diets (Spezialfutter für gesundheitliche Bedürfnisse). Mit dieser Vielfalt möchte Brit möglichst viele Hundehalter ansprechen – von preisbewussten Familien bis hin zu gesundheitsorientierten Käufern.
Brit ist heute in über 70 Ländern vertreten, vor allem in Mittel- und Osteuropa, Skandinavien und dem Baltikum. Rund 60 Prozent des Umsatzes werden über Exporte erzielt. Die Marke genießt in Europa einen guten Ruf, vor allem wegen des ausgewogenen Verhältnisses von Preis und Qualität. In den USA ist Brit allerdings kaum erhältlich – wer dort zugreifen möchte, muss auf internationale Importeure ausweichen.
Die Unternehmensphilosophie klingt auf dem Papier überzeugend: keine Tierversuche, keine fragwürdigen Inhaltsstoffe, keine Gentechnik. Brit setzt auf ISO 9001- und HACCP-Zertifizierungen und betreibt eigene Labore für Qualitätskontrollen. Allerdings fehlen unabhängige Nachweise oder externe Audits – hier bleibt die Marke etwas vage. Auch eine detaillierte Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe bis zum Ursprung gibt es nicht. Das ist nicht ungewöhnlich, aber für eine Marke, die sich Transparenz auf die Fahnen schreibt, durchaus erwähnenswert.
Brit setzt bei seinen Premium-Linien auf klar deklarierte Proteinquellen wie frisches, entbeintes Huhn, Lachs, Lamm, Ente, Kaninchen oder Hirsch. In den hypoallergenen Sorten wird bewusst auf häufige Allergene wie Huhn, Rind oder Schwein verzichtet. Das ist besonders für sensible Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten interessant. Was mir gefällt: Brit kommuniziert relativ offen, welche Proteine verwendet werden – zumindest in den höherwertigen Linien.
In der Brit Premium by Nature-Linie ist Huhn die Hauptproteinquelle. Hier bleibt die Deklaration allerdings etwas allgemeiner, und der Fleischanteil liegt tendenziell niedriger als bei Brit Care oder Brit Fresh. Das ist in dieser Preisklasse durchaus üblich, aber wer gezielt nach hohem Fleischanteil sucht, sollte eher zu den teureren Linien greifen.
Ein Highlight ist die Brit Fresh-Serie, die bis zu 40 Prozent frisches Fleisch enthält und mit ungewöhnlichen Proteinquellen wie Karpfen, Wildschwein oder Kaninchen arbeitet. Diese Rezepturen richten sich an Halter, die Wert auf natürliche, wenig verarbeitete Zutaten legen. Allerdings ist diese Linie in Deutschland nur begrenzt verfügbar – und deutlich teurer.
Brit bietet sowohl getreidehaltige als auch getreidefreie Rezepturen. In den getreidefreien Linien kommen Kartoffeln, Erbsen oder Buchweizen zum Einsatz. In den klassischen Rezepturen findet man Reis, der als gut verträglich gilt und häufig in hypoallergenen Futtern eingesetzt wird. Weizen, Mais und Soja werden in den Premium-Linien konsequent vermieden – ein klarer Pluspunkt für Hunde mit Empfindlichkeiten.
Allerdings ist getreidefreies Futter nicht automatisch besser. Es gibt Hinweise darauf, dass getreidefreie Diäten mit einem erhöhten Risiko für dilatative Kardiomyopathie (DCM) in Verbindung stehen könnten, vor allem wenn Erbsen oder Linsen in großen Mengen verwendet werden. Brit ist zwar nicht in entsprechenden Warnlisten aufgetaucht, aber Halter sollten sich dieser Diskussion bewusst sein.
Brit reichert seine Rezepturen mit funktionalen Zusätzen an: Präbiotika (FOS, MOS), Probiotika (Lactobacillus helveticus), Glucosamin, Chondroitin, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie pflanzliche Extrakte wie Mariendistel, Weißdorn oder Beta-Glucane. Das klingt erst mal beeindruckend – aber die Frage ist, ob die Dosierungen ausreichen, um tatsächlich einen gesundheitlichen Effekt zu erzielen.
Beispielsweise liegt die Glucosamin-Dosierung bei etwa 300 mg/kg Futter, während therapeutische Dosen für Gelenkunterstützung oft bei 1.000–2.000 mg pro Tag liegen. Für einen 30 kg schweren Hund, der täglich etwa 200 g Futter frisst, wären das gerade mal 60 mg Glucosamin – deutlich unter den empfohlenen Werten. Die Zusätze sind also eher als präventive Unterstützung zu verstehen, nicht als therapeutische Maßnahme.
| Preis pro Kilogramm | Brit Care: 4,15-5,85€ | Brit Premium by Nature: 2,40€ |
| Hauptproteinquelle | Klar deklarierte Einzelproteine: Huhn, Lachs, Lamm, Ente, Kaninchen, Hirsch |
| Nebenerzeugnisse | Nicht spezifisch erwähnt in den Premium-Linien |
| AAFCO-Konformität | Ja, basierend auf Berechnungen (keine Fütterungstests) |
| Rezepturoptionen | Brit Care (hypoallergen), Brit Premium by Nature, Brit Fresh, Brit Veterinary Diets – für alle Altersgruppen und Größen |
| Verfügbarkeit | Gut verfügbar in Europa (über 70 Länder), begrenzt in den USA |
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Die Nährstoffprofile von Brit variieren je nach Produktlinie. In der Brit Care-Linie liegt der Proteingehalt typischerweise zwischen 25 und 28 Prozent, der Fettgehalt bei 13 bis 15 Prozent. Das entspricht den AAFCO-Mindestanforderungen für erwachsene Hunde und ist für die meisten Hunde vollkommen ausreichend. Aktivere Hunde oder Arbeitshunde könnten allerdings von höheren Protein- und Fettwerten profitieren – hier wäre die Brit Care Endurance-Linie eine Option.
Brit Premium by Nature liegt mit etwa 23 Prozent Protein und 13 Prozent Fett etwas niedriger. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht außergewöhnlich – vergleichbare Futtersorten von Purina oder Bosch liegen in einem ähnlichen Bereich. Für einen durchschnittlichen erwachsenen Hund ohne besondere Ansprüche ist das völlig in Ordnung.
Alle Brit-Produkte sind so formuliert, dass sie die AAFCO-Nährstoffprofile erfüllen – allerdings basierend auf Berechnungen, nicht auf tatsächlichen Fütterungstests. Das bedeutet: Die Nährwerte sehen auf dem Papier gut aus, aber es gibt keine unabhängigen Studien, die bestätigen, dass Hunde mit diesem Futter über einen längeren Zeitraum gesund bleiben und alle Nährstoffe optimal aufnehmen.
Das ist kein Dealbreaker, aber ein Unterschied zu Marken wie Royal Canin oder Hill’s, die ihre Rezepturen durch AAFCO-Fütterungstudien validieren lassen. Für die meisten Halter wird das keinen spürbaren Unterschied machen, aber wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte diesen Punkt im Hinterkopf behalten.
Brit gibt keine offiziellen Verdaulichkeitswerte an, aber Nutzerberichte deuten darauf hin, dass die Kotmenge bei den meisten Hunden moderat bis gering ausfällt – ein Hinweis auf eine recht gute Verwertbarkeit. Die Energiedichte liegt bei etwa 3.600–3.800 kcal/kg, was im üblichen Bereich für Premium-Trockenfutter liegt.
Brit ist eine solide Wahl für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien. Die hypoallergenen Rezepturen mit Lamm, Lachs oder Kaninchen bieten eine gute Alternative zu klassischen Huhn- oder Rindfleischfuttern. Auch die getreidefreien Varianten eignen sich gut für Hunde, die auf Weizen oder Mais reagieren.
Für mittelgroße bis große Hunde mit normalem Aktivitätslevel ist Brit Premium by Nature eine preiswerte und ausgewogene Option. Die Nährstoffprofile sind solide, und die Akzeptanz ist laut Nutzerbewertungen überwiegend gut. Auch für Welpen, Senioren und kleine Rassen gibt es spezialisierte Rezepturen, die auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Halter, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen, werden bei Brit fündig. Im Vergleich zu Marken wie Royal Canin oder Eukanuba ist Brit deutlich günstiger, bietet aber eine ähnliche Qualität – zumindest in den höherwertigen Linien.
Für sehr aktive Hunde, Arbeitshunde oder Sporthunde könnte der Protein- und Fettgehalt von Brit Premium by Nature etwas zu niedrig sein. Hier wäre Brit Care Endurance oder eine spezialisierte Hochleistungsmarke die bessere Wahl.
Hunde mit spezifischen gesundheitlichen Problemen – etwa chronischen Nierenerkrankungen, Diabetes oder schweren Verdauungsstörungen – sollten besser auf tierärztlich empfohlene Diäten zurückgreifen. Brit Veterinary Diets gibt es zwar, aber die Verfügbarkeit ist begrenzt, und es fehlt an unabhängigen klinischen Studien, die deren Wirksamkeit belegen.
Auch für sehr wählerische Esser ist Brit nicht immer die erste Wahl. Einige Nutzerberichte erwähnen, dass besonders die Lamm- oder Insektenprotein-Varianten von manchen Hunden verweigert werden. Hier hilft nur ausprobieren – oder auf klassischere Geschmacksrichtungen wie Huhn oder Lachs setzen.
Die Akzeptanz von Brit ist laut Nutzerbewertungen überwiegend gut bis sehr gut. Besonders die Lachs- und Hühner-Varianten werden von den meisten Hunden gerne gefressen. In Tests und Kundenbewertungen schneidet Brit mit etwa 4,2 von 5 Sternen ab – ein solider Wert, der zeigt, dass die meisten Hunde das Futter problemlos annehmen.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Einige Halter berichten, dass ihre Hunde das Futter nach einer Rezepturänderung plötzlich verweigert haben. Brit hat in den letzten Jahren mehrfach Formeln angepasst – unter anderem durch die Einführung von Insektenprotein und nachhaltigeren Zutaten. Das ist grundsätzlich positiv, kann aber bei empfindlichen oder wählerischen Hunden zu Problemen führen.
Wenn Ihr Hund zu den mäkeligeren Essern gehört, würde ich empfehlen, erst eine kleine Packung zu testen, bevor Sie einen 15-kg-Sack kaufen. Brit bietet verschiedene Geschmacksrichtungen an, sodass man bei Bedarf wechseln kann. Die Nassfutter-Varianten sind oft noch besser akzeptiert als das Trockenfutter – eine Mischfütterung könnte hier eine gute Lösung sein.
Brit bewegt sich preislich im mittleren bis gehobenen Segment. Ein 12-kg-Sack Brit Care kostet in Deutschland etwa 50 bis 70 Dollar, je nach Sorte und Händler. Das entspricht ungefähr 2 bis 2,50 Dollar pro Pfund. Brit Premium by Nature ist deutlich günstiger und liegt bei etwa 1,10 Dollar pro Pfund – ein echtes Schnäppchen für ein Futter, das die AAFCO-Standards erfüllt.
Im Vergleich zu Purina Pro Plan (ca. 2,50 Dollar/lb) oder Royal Canin (oft über 3 Dollar/lb) ist Brit also günstiger – und das bei ähnlicher oder sogar besserer Zutatenliste. Auch gegenüber deutschen Marken wie Bosch oder Happy Dog schneidet Brit preislich gut ab. Wer ein solides Premium-Futter sucht, ohne dafür ein Vermögen auszugeben, macht mit Brit nichts falsch.
Allerdings gibt es auch günstigere Alternativen wie Josera oder Markus-Mühle, die ebenfalls transparente Zutatenlisten und solide Nährwerte bieten. Brit ist also weder das billigste noch das teuerste Futter – es liegt genau in der goldenen Mitte, was Preis und Qualität angeht.
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Alle Brit-Produkte werden in Tschechien hergestellt, und zwar in drei modernen Produktionsstätten, die von der VAFO Group betrieben werden. Eine Anlage ist auf Trockenfutter spezialisiert, eine auf Nassfutter und eine auf Snacks und Ergänzungsfuttermittel. Das Unternehmen betont, dass alle Produktionsstätten nach ISO 9001 und HACCP zertifiziert sind – zwei Standards, die für Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement stehen.
Brit wirbt außerdem mit einem eigenen Labor, in dem Rohstoffe und Endprodukte regelmäßig überprüft werden. Allerdings gibt es keine unabhängigen Audits oder öffentlich zugänglichen Testergebnisse, die diese Aussagen bestätigen. Auch die genauen Adressen der Produktionsstätten oder Details zur Lieferkette werden nicht veröffentlicht. Das ist schade, denn gerade in Zeiten, in denen Transparenz immer wichtiger wird, wäre hier mehr Offenheit wünschenswert.
In den letzten zehn Jahren gab es keine größeren Rückrufaktionen oder Sicherheitsvorfälle mit Brit-Produkten – zumindest keine, die öffentlich dokumentiert wurden. Das ist ein gutes Zeichen und spricht für eine solide Qualitätskontrolle. Allerdings bedeutet das auch, dass Brit in dieser Hinsicht weniger transparent ist als US-amerikanische Marken, die Rückrufe und Warnungen regelmäßig bei der FDA melden müssen.
Brit hat in den letzten Jahren verstärkt auf Nachhaltigkeit gesetzt. Seit 2023 gibt es eine Produktlinie mit Insektenprotein, die als umweltfreundliche Alternative zu klassischem Fleisch vermarktet wird. Insekten benötigen weniger Wasser, Land und Futter als Rinder oder Hühner und haben eine deutlich geringere CO2-Bilanz. Das ist ein interessanter Ansatz – allerdings sind die Insektenprotein-Rezepturen noch relativ teuer und nicht überall verfügbar.
Brit wirbt außerdem mit recycelbaren Verpackungen und klimaneutraler Produktion. Konkrete Zahlen oder Zertifizierungen dazu fehlen allerdings. Auch eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie oder ein CSR-Bericht, wie man ihn von großen Marken kennt, gibt es nicht. Das bedeutet nicht, dass Brit nichts für die Umwelt tut – aber es zeigt, dass Nachhaltigkeit hier eher ein Marketingargument ist als ein durchdachtes Gesamtkonzept.
Ein klarer Pluspunkt ist die Ablehnung von Tierversuchen. Brit betont, dass keine Labortiere für die Entwicklung oder Qualitätskontrolle eingesetzt werden. Stattdessen werden Rezepturen in Zusammenarbeit mit Tierärzten und durch Praxistests mit echten Hunden entwickelt.
Falls Sie sich auch für individualisierte Ernährungskonzepte interessieren, könnte ein Blick auf unseren hundefutter von Futalis Test interessant sein – dort wird jede Rezeptur auf den einzelnen Hund zugeschnitten.
Ich arbeite seit einigen Jahren in einem Tierheim, und dort hatten wir die Gelegenheit, Brit Care Lamb & Rice bei einem unserer Schützlinge zu testen. Der Hund, um den es geht, heißt Benno – ein etwa fünfjähriger Mischling aus Labrador und vermutlich Schäferhund. Benno kam mit einigen Hautproblemen zu uns, vor allem Juckreiz und stumpfem Fell. Nach einer tierärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass er wahrscheinlich auf Huhn reagiert, weshalb wir nach einer Alternative suchten.
Die Umstellung auf Brit verlief reibungslos. Wir haben das neue Futter über eine Woche langsam unter das alte gemischt, und Benno hatte keinerlei Verdauungsprobleme. Er fraß das Futter von Anfang an gerne – kein Zögern, kein Herumschnüffeln. Das war schon mal ein gutes Zeichen, denn Benno ist normalerweise kein besonders begeisterter Esser.
Nach etwa drei Wochen bemerkten wir erste Verbesserungen beim Fell. Es wurde glänzender, und der Juckreiz ließ nach. Benno kratzte sich deutlich seltener, und auch die geröteten Stellen an den Pfoten gingen zurück. Ob das allein am Futter lag oder auch an der begleitenden tierärztlichen Behandlung, lässt sich schwer sagen – aber es war auf jeden Fall ein positiver Verlauf.
Was mir außerdem auffiel: Bennos Kotmenge war geringer als vorher. Das deutet darauf hin, dass das Futter gut verwertet wird und nicht einfach nur durchrutscht. Die Konsistenz war fest und normal – keine Anzeichen von Durchfall oder Verstopfung.
Insgesamt war die Erfahrung mit Brit bei Benno durchweg positiv. Das Futter hat gehalten, was es verspricht – zumindest in diesem Fall. Natürlich reagiert jeder Hund anders, aber für Benno war die Umstellung definitiv ein Gewinn.
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Die meisten Nutzerberichte zu Brit sind überwiegend positiv. Auf deutschen Bewertungsplattformen liegt die Empfehlungsrate bei etwa 69 Prozent, was ein solider Wert ist. Besonders gelobt werden die gute Verträglichkeit, das glänzende Fell und die hohe Akzeptanz bei den meisten Hunden. Viele Halter berichten, dass ihre Hunde nach der Umstellung auf Brit aktiver und vitaler wirken.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Einige Nutzer bemängeln, dass ihre Hunde das Futter nach einer Rezepturänderung plötzlich verweigert haben. Brit hat in den letzten Jahren mehrfach Formeln angepasst – unter anderem durch die Einführung von Insektenprotein und nachhaltigeren Zutaten. Das ist grundsätzlich positiv, kann aber bei empfindlichen oder wählerischen Hunden zu Problemen führen.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft vereinzelte Berichte über Verdauungsprobleme, vor allem bei den getreidefreien Varianten. Einige Hunde hatten nach der Umstellung auf Brit Care Grain-Free weichen Stuhl oder Blähungen. Das ist nicht ungewöhnlich bei einem Futterwechsel, aber es zeigt, dass nicht jedes Futter für jeden Hund geeignet ist.
Insgesamt überwiegen aber die positiven Rückmeldungen. Besonders für Hunde mit Allergien oder Unverträglichkeiten scheint Brit eine gute Wahl zu sein. Viele Halter berichten, dass ihre Hunde nach der Umstellung auf Brit weniger Hautprobleme, weniger Juckreiz und insgesamt ein besseres Wohlbefinden haben.
Im Vergleich zu anderen Premium-Marken schneidet Brit solide, aber nicht herausragend ab. Royal Canin und Hill’s bieten mehr wissenschaftliche Studien, AAFCO-Fütterungstests und eine breitere Verfügbarkeit – sind aber auch deutlich teurer. Brit ist eine gute Wahl für Halter, die ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen und nicht bereit sind, für jede Mahlzeit ihres Hundes ein kleines Vermögen auszugeben.
Gegenüber deutschen Marken wie Bosch oder Happy Dog liegt Brit auf einem ähnlichen Niveau. Die Zutatenlisten sind vergleichbar, die Preise ebenfalls. Der Hauptunterschied liegt in der Verfügbarkeit und der Markenbekanntheit – Bosch und Happy Dog sind in Deutschland einfach präsenter.
Verglichen mit Budget-Marken wie Pedigree oder Frolic ist Brit deutlich hochwertiger. Die Proteinquellen sind klarer deklariert, es gibt keine Füllstoffe wie Weizen oder Mais, und die funktionalen Zusätze wie Probiotika oder Omega-Fettsäuren fehlen bei den Billigmarken komplett.
Ein interessanter Vergleich ist auch Futalis – eine deutsche Marke, die auf individualisierte Ernährung setzt. Jede Rezeptur wird dort auf den einzelnen Hund zugeschnitten, basierend auf Alter, Gewicht, Aktivitätslevel und gesundheitlichen Bedürfnissen. Das ist natürlich ein ganz anderer Ansatz als bei Brit, wo es standardisierte Rezepturen für verschiedene Zielgruppen gibt. Futalis ist teurer, bietet aber eine höhere Personalisierung – ideal für Halter, die wirklich das Beste für ihren Hund wollen und bereit sind, dafür mehr zu zahlen.
Brit ist eine gute Wahl für erwachsene Hunde mit normalem Aktivitätslevel, die keine besonderen gesundheitlichen Probleme haben. Besonders geeignet ist es für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien, da die hypoallergenen Rezepturen auf häufige Allergene verzichten und stattdessen auf Lamm, Lachs oder Kaninchen setzen.
Auch für Welpen und Senioren gibt es spezialisierte Rezepturen, die auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Welpen-Formeln enthalten mehr Protein und Fett für das Wachstum, während die Senioren-Rezepturen Gelenkunterstützung durch Glucosamin und Chondroitin bieten – auch wenn die Dosierung eher präventiv als therapeutisch ist.
Für kleine Rassen gibt es die Brit Care Mini-Linie, die speziell auf die Bedürfnisse von Hunden unter 10 kg abgestimmt ist. Hier sind die Kroketten kleiner, und die Rezepturen enthalten zusätzliche Unterstützung für Zähne, Immunsystem und Stressabbau.
Weniger geeignet ist Brit für sehr aktive Hunde, Arbeitshunde oder Sporthunde, die einen höheren Protein- und Fettbedarf haben. Hier wäre eine spezialisierte Hochleistungsmarke oder zumindest die Brit Care Endurance-Linie die bessere Wahl. Auch für Hunde mit schweren gesundheitlichen Problemen wie chronischen Nierenerkrankungen oder Diabetes sollte man besser auf tierärztlich empfohlene Diäten zurückgreifen.
Mach den kostenlosen Check und finde das passende Futter für deinen Hund!
Brit ist ein solides, zuverlässiges Hundefutter, das ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Zutatenlisten sind transparent, die Nährstoffprofile erfüllen die AAFCO-Standards, und die meisten Hunde fressen es gerne. Besonders für Halter, die nach einem hypoallergenen Futter suchen, ohne dafür ein Vermögen auszugeben, ist Brit eine ausgezeichnete Wahl.
Allerdings gibt es auch Schwächen. Die fehlenden unabhängigen Studien und AAFCO-Fütterungstests sind ein Minuspunkt, ebenso wie die begrenzte Transparenz bei der Produktion und Lieferkette. Auch die Verfügbarkeit außerhalb Europas ist eingeschränkt – wer in den USA lebt, wird Schwierigkeiten haben, Brit zu einem vernünftigen Preis zu bekommen.
Würde ich Brit für meinen eigenen Hund kaufen? Ja, definitiv – aber nur, wenn mein Hund keine speziellen gesundheitlichen Bedürfnisse hat und ich ein gutes Mittelklasse-Futter suche. Für einen durchschnittlichen erwachsenen Hund ohne Allergien oder Unverträglichkeiten ist Brit eine sehr gute Wahl. Für sehr aktive Hunde, wählerische Esser oder Hunde mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen würde ich eher zu einer spezialisierten Marke greifen.
Insgesamt bekommt Brit von mir eine solide Empfehlung – nicht als das beste Futter auf dem Markt, aber als eine verlässliche, preiswerte Option, die für die meisten Hunde gut funktioniert. Wer mehr Individualisierung oder wissenschaftliche Absicherung sucht, sollte sich Alternativen wie Royal Canin, Hill’s oder Futalis ansehen. Aber für den normalen Hundehalter, der ein gutes Futter zu einem fairen Preis möchte, ist Brit definitiv einen Versuch wert.
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Brit bietet tatsächlich mehrere hypoallergene Rezepturen an, vor allem in der Care-Linie. Diese verzichten auf häufige Allergene wie Huhn, Rind, Weizen und Mais und setzen stattdessen auf Proteinquellen wie Lamm, Lachs oder Kaninchen. Allerdings sollten Sie beachten, dass “hypoallergen” kein geschützter Begriff ist und jeder Hund individuell reagiert. Was für einen Hund hypoallergen ist, kann bei einem anderen durchaus Allergien auslösen.
Alle Brit-Produkte werden in Tschechien in drei modernen Produktionsstätten der VAFO Group hergestellt. Das Unternehmen wirbt mit ISO 9001- und HACCP-Zertifizierungen sowie einem eigenen Labor für Qualitätskontrollen. Allerdings gibt es keine unabhängigen Audits oder öffentlich zugänglichen Testergebnisse, die diese Aussagen bestätigen – hier bleibt die Marke etwas vage in Sachen Transparenz.
Brit bewegt sich preislich im mittleren bis gehobenen Segment. Ein 12-kg-Sack Brit Care kostet etwa 50-70 Euro, während Brit Premium by Nature deutlich günstiger bei etwa 30-40 Euro liegt. Im Vergleich zu Royal Canin oder Hill’s ist Brit günstiger, bietet aber eine ähnliche Zutatenliste. Es liegt genau in der goldenen Mitte zwischen Budget- und Luxusmarken.
Ja, Brit bietet sowohl getreidehaltige als auch getreidefreie Rezepturen an. In den getreidefreien Varianten kommen Kartoffeln, Erbsen oder Buchweizen zum Einsatz. Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass getreidefreies Futter nicht automatisch besser ist und möglicherweise mit einem erhöhten Risiko für dilatative Kardiomyopathie in Verbindung stehen könnte.
Brit bietet spezialisierte Rezepturen sowohl für Welpen als auch für Senioren an. Die Welpen-Formeln enthalten mehr Protein und Fett für das Wachstum, während die Senioren-Rezepturen Gelenkunterstützung durch Glucosamin und Chondroitin bieten. Allerdings sind die Dosierungen dieser Zusätze eher präventiv als therapeutisch wirksam.
In den letzten zehn Jahren gab es keine größeren Rückrufaktionen oder dokumentierten Sicherheitsvorfälle mit Brit-Produkten. Das ist ein gutes Zeichen für die Qualitätskontrolle. Allerdings ist Brit in dieser Hinsicht weniger transparent als US-amerikanische Marken, die Rückrufe regelmäßig bei der FDA melden müssen.
Brit hat verstärkt auf Nachhaltigkeit gesetzt und bietet seit 2023 eine Produktlinie mit Insektenprotein als umweltfreundliche Alternative an. Das Unternehmen wirbt mit recycelbaren Verpackungen und klimaneutraler Produktion, aber konkrete Zahlen oder Zertifizierungen fehlen. Nachhaltigkeit scheint hier eher ein Marketingargument zu sein als ein durchdachtes Gesamtkonzept.
Brit ist weniger geeignet für sehr aktive Hunde, Arbeitshunde oder Sporthunde, da der Protein- und Fettgehalt möglicherweise zu niedrig ist. Auch für Hunde mit schweren gesundheitlichen Problemen wie chronischen Nierenerkrankungen oder Diabetes sollten Sie besser auf tierärztlich empfohlene Diäten zurückgreifen.
Brit reichert seine Rezepturen mit Präbiotika, Probiotika, Glucosamin und Omega-Fettsäuren an. Die Dosierungen sind allerdings oft zu niedrig für einen therapeutischen Effekt – beispielsweise liegt die Glucosamin-Dosierung bei nur etwa 300 mg/kg Futter, während therapeutische Dosen oft bei 1.000-2.000 mg pro Tag liegen. Die Zusätze sind also eher als präventive Unterstützung zu verstehen.
Brit ist hauptsächlich in Europa erhältlich, vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie finden es in Fachgeschäften, manchen Tierarztpraxen und Online-Shops. In den USA ist Brit kaum verfügbar – dort müssen Sie auf internationale Importeure ausweichen, was das Futter deutlich teurer macht.
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