Crave hundefutter test - Getestet und bewertet

Crave hundefutter test

9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter

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hundefutter von Crave
Bild von Friederike Bergmann

Friederike Bergmann

Tierheim-Helferin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Hundenärrin

Hauptpunkte der Bewertung

  • Hoher Proteingehalt mit echtem Fleisch: 34% Rohprotein im Trockenfutter, echtes Fleisch steht an erster Stelle, getreidefreie Rezepturen ohne künstliche Zusätze – ideal für aktive erwachsene Hunde.
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Premium-Segment: Deutlich günstiger als Acana oder Orijen (15-20% weniger), bietet aber ähnliche Qualität und hohe Akzeptanz bei den meisten Hunden.
  • Fehlende Transparenz bei Zutatenbeschaffung: Mars gibt keine detaillierten Herkunftsangaben bekannt – problematisch für Halter, die Wert auf regionale Beschaffung und Rückverfolgbarkeit legen.
  • Begrenzte Produktpalette ohne Lebensphasen-Futter: Nur vier Trockenfutter-Varianten für erwachsene Hunde, keine Welpen-, Senior- oder Spezialdiät-Optionen verfügbar – eingeschränkte Vielseitigkeit.
  • Solide Sicherheitsbilanz mit hoher Akzeptanz: Keine Rückrufe in zehn Jahren, 4,5 von 5 Sternen Bewertung, stabile Produktion durch Mars Petcare – verlässliche Wahl für die Zielgruppe.

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Vorteile

Nachteile

Zutatenqualität

Nährwert

Preis-Leistungs-Verhältnis

Verdaulichkeit

Zuverlässigkeit

3.8/5
4.2/5
4.3/5
4/5
3.9/5
Meine Gesamtbewertung
0 /5

Inhoudsopgave

Was steckt hinter der Marke Crave?

Crave wurde 2017 als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach proteinreichen, getreidefreien Hundefuttern ins Leben gerufen. Hinter der Marke steht Mars Petcare, einer der größten Tierfutterhersteller weltweit, der auch Marken wie Pedigree, Royal Canin und Nutro besitzt. Die Philosophie von Crave ist klar: Hunde sollen eine Ernährung erhalten, die ihrer natürlichen, fleischbasierten Nahrung möglichst nahekommt. Das bedeutet echtes Fleisch als erste Zutat, keine künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffe und keine Verwendung von Mais, Weizen oder Soja.

Was die Marke von vielen Supermarkt-Futtern unterscheidet, ist der hohe Proteingehalt von bis zu 34 Prozent im Trockenfutter. Crave richtet sich an Halter, die ihrem Hund ein qualitativ besseres Futter bieten möchten, ohne das Budget für Ultra-Premium-Marken aufbringen zu müssen. Die Produktpalette ist überschaubar: vier Trockenfutter-Varianten (Rind, Huhn, Lamm, Weißfisch & Lachs) und drei Nassfutter-Sorten (Huhn, Rind, Pute). Alle Rezepturen sind auf erwachsene Hunde ausgelegt – spezielle Welpen-, Senior- oder Diätfutter gibt es nicht.

Marktposition und Ruf

Crave positioniert sich im gehobenen Mittelfeld bis Premium-Segment. Die Marke ist in Deutschland, Österreich und den Niederlanden erhältlich und wird sowohl online als auch in ausgewählten Supermärkten und Fachgeschäften vertrieben. Die Bewertungen auf Plattformen wie Chewy und Amazon liegen durchschnittlich bei 4,5 von 5 Sternen. Tierärzte empfehlen Crave zwar seltener als spezialisierte Marken, doch die Marke genießt bei Hundehaltern einen soliden Ruf als verlässliches, proteinreiches Futter.

Ein großer Pluspunkt: Crave hat bislang keine Rückrufe zu verzeichnen. Das spricht für stabile Qualitätskontrollen und eine zuverlässige Produktion. Allerdings bleibt die Transparenz bei der Zutatenbeschaffung hinter kleineren, ultra-transparenten Marken zurück. Mars gibt zwar an, verantwortungsvoll zu beschaffen, doch detaillierte Herkunftsangaben oder unabhängige Audits werden nicht veröffentlicht.

Preis pro Kilogramm Ca. 6,17 € (2,80 $ pro Pfund)
Hauptproteinquelle Echtes Fleisch (Huhn, Rind, Lamm, Fisch) und Fleischmehl
Nebenerzeugnisse Keine Hühnernebenprodukmehl verwendet
AAFCO-Konformität Ja, für erwachsene Hunde
Rezepturoptionen 4 Trockenfutter (Rind, Huhn, Lamm, Weißfisch & Lachs), 3 Nassfutter (Huhn, Rind, Pute)
Verfügbarkeit Deutschland, Österreich, Niederlande – online und ausgewählte Supermärkte

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Inhaltsstoffe im Detail

Die Zutatenliste ist das Herzstück jeder Futterbewertung. Bei Crave steht echtes Fleisch an erster Stelle – das ist ein starkes Signal. Schauen wir uns die wichtigsten Komponenten genauer an.

Proteinquellen

Crave verwendet echtes Fleisch und Fleischmehl als Hauptproteinquellen. Je nach Rezeptur finden sich Huhn, Rind, Lamm, Lachs oder Weißfisch an vorderster Stelle. Ergänzt werden diese durch Hühnermehl, Schweinemehl oder Fischmehl. Fleischmehl ist konzentrierter als frisches Fleisch, da ihm bereits Wasser entzogen wurde – das bedeutet mehr Protein pro Gramm. Einige Halter bevorzugen frisches Fleisch, doch Fleischmehl ist keineswegs minderwertig, sofern es von guten Quellen stammt.

Was mir gefällt: Crave verzichtet auf Hühnernebenprodukmehl. Das ist ein Pluspunkt, denn Nebenprodukte können sehr variabel in der Qualität sein. Die Marke setzt stattdessen auf klar definierte Fleischquellen. Allerdings fehlen genaue Angaben zur Herkunft – ob das Huhn aus Deutschland, den Niederlanden oder anderswo stammt, bleibt unklar. Für Halter, die Wert auf regionale Beschaffung legen, ist das ein Manko.

Kohlenhydratquellen

Alle Crave-Rezepturen sind getreidefrei. Statt Reis, Mais oder Weizen kommen Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Kartoffeln zum Einsatz. Diese Zutaten liefern Energie und Ballaststoffe, bringen aber auch pflanzliches Protein mit – was den Gesamtproteinwert nach oben treibt, ohne dass es ausschließlich aus Fleisch stammt. Das ist bei getreidefreien Futtern üblich und nicht per se problematisch, sollte aber transparent kommuniziert werden.

Ein Kritikpunkt: Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen stehen im Zusammenhang mit der FDA-Diskussion über eine mögliche Verbindung zu dilatativer Kardiomyopathie (DCM) bei Hunden. Obwohl kein direkter Kausalzusammenhang nachgewiesen wurde und Crave nicht von Rückrufen betroffen ist, sollten Halter von Rassen mit erhöhtem DCM-Risiko (z. B. Dobermänner, Boxer) dies im Hinterkopf behalten und gegebenenfalls mit ihrem Tierarzt sprechen.

Fette und Öle

Hühnerfett und Leinsamen liefern die nötigen Fettsäuren für Energie, Haut und Fell. Der Fettgehalt liegt bei rund 17 Prozent im Trockenfutter – ein solider Wert für aktive erwachsene Hunde. Omega-6-Fettsäuren sind mit 2,5 Prozent vorhanden, was für ein glänzendes Fell sorgen kann. Omega-3-Fettsäuren werden nicht explizit ausgewiesen, außer in der Fisch-Variante, die natürlicherweise mehr Omega-3 enthält.

Zusatzstoffe und Konservierung

Crave verwendet gemischte Tocopherole (natürliches Vitamin E) als Konservierungsmittel – eine gute Wahl, die auf künstliche Konservierungsstoffe verzichtet. Hinzu kommen Vitamine und Mineralstoffe, um den Nährstoffbedarf zu decken. Guarkernmehl und Rübenschnitzel tauchen als Verdickungsmittel bzw. Ballaststoffquelle auf. Rübenschnitzel wird manchmal kritisch gesehen, ist aber ein akzeptabler Ballaststoff, der die Verdauung unterstützen kann. Guarkernmehl ist in kleinen Mengen unbedenklich.

Was fehlt: Probiotika oder Präbiotika zur gezielten Unterstützung der Darmflora sowie Glucosamin oder Chondroitin für die Gelenkgesundheit. Wer Wert auf solche Zusätze legt, muss zu anderen Marken greifen oder Nahrungsergänzungsmittel separat geben.

Was mir Sorgen bereitet

Die Zutatenliste ist insgesamt gut, aber nicht perfekt. Die fehlende Transparenz bei der Herkunft ist ein Schwachpunkt. Zudem könnte der hohe Anteil an Hülsenfrüchten für manche Hunde schwer verdaulich sein oder zu Blähungen führen. Einige Halter berichten von gelegentlichen Verdauungsproblemen, besonders bei der Umstellung. Eine langsame Futterumstellung über 7 bis 10 Tage ist daher ratsam.

Nährwerte und Zusammensetzung

Die Nährwertangaben zeigen, dass Crave sein Versprechen eines proteinreichen Futters einhält. Das Trockenfutter liefert rund 34 Prozent Rohprotein, 17 Prozent Rohfett und etwa 4 Prozent Rohfaser. Der Kohlenhydratanteil liegt geschätzt bei 35 Prozent. Das Nassfutter enthält etwa 12 Prozent Protein und 6 Prozent Fett bei hohem Feuchtigkeitsgehalt.

Erfüllung der AAFCO-Standards

Alle Crave-Produkte erfüllen die AAFCO-Standards für erwachsene Hunde. Das bedeutet, sie decken den Nährstoffbedarf eines ausgewachsenen Hundes ab. Allerdings sind sie nicht für Welpen, trächtige oder säugende Hündinnen geeignet, da diese spezielle Anforderungen haben, die Crave nicht abdeckt. Auch für Senioren gibt es keine angepassten Rezepturen.

Kaloriendichte und Energiegehalt

Mit etwa 3.795 kcal pro Kilogramm ist das Trockenfutter energiereich. Das ist ideal für aktive Hunde, die viel Bewegung brauchen. Für weniger aktive oder zu Übergewicht neigende Hunde sollte die Fütterungsmenge sorgfältig angepasst werden, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Das Nassfutter hat etwa 1.100 kcal pro Kilogramm und eignet sich gut als Ergänzung oder für Hunde, die mehr Flüssigkeit aufnehmen sollten.

Verhältnis von tierischem zu pflanzlichem Protein

Obwohl Fleisch an erster Stelle steht, tragen Erbsen, Linsen und Kichererbsen erheblich zum Gesamtproteingehalt bei. Das ist bei getreidefreien Futtern normal, sollte aber nicht verschwiegen werden. Tierisches Protein hat eine höhere biologische Wertigkeit für Hunde, da es alle essenziellen Aminosäuren in den richtigen Mengen liefert. Pflanzliches Protein kann das ergänzen, aber nicht vollständig ersetzen. Crave bietet hier einen guten Kompromiss, doch wer ausschließlich fleischbasiertes Protein sucht, sollte zu Marken mit noch höherem Fleischanteil greifen.

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Für welche Hunde ist Crave geeignet – und für welche nicht?

Crave richtet sich an erwachsene Hunde aller Rassen und Größen. Die Rezepturen sind auf die Bedürfnisse von Hunden im Alter von etwa einem bis sieben Jahren zugeschnitten. Besonders gut passt das Futter zu aktiven, gesunden Hunden, die einen höheren Energiebedarf haben.

Ideal für

  • Aktive Hunde: Der hohe Protein- und Fettgehalt unterstützt Muskelaufbau und Energieversorgung bei Hunden, die viel laufen, spielen oder arbeiten.
  • Hunde mit Getreideunverträglichkeit: Alle Rezepturen sind getreidefrei, was für Hunde mit Sensibilitäten gegenüber Weizen, Mais oder Reis von Vorteil sein kann.
  • Wählerische Esser: Viele Halter berichten, dass selbst mäkelige Hunde Crave gerne fressen. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen bieten Abwechslung.
  • Mittelgroße bis große Hunde: Die Krokettengröße ist für die meisten Hunde gut geeignet, auch wenn sehr kleine Rassen eventuell etwas knabbern müssen.

Weniger geeignet für

  • Welpen: Crave bietet keine Welpennahrung. Junge Hunde brauchen höhere Mengen an Kalzium, Phosphor und anderen Nährstoffen, die auf Wachstum ausgelegt sind.
  • Senioren: Ältere Hunde profitieren oft von angepassten Rezepturen mit Gelenkunterstützung (Glucosamin, Chondroitin) und eventuell reduziertem Protein- oder Fettgehalt. Crave hat keine Senior-Linie.
  • Hunde mit speziellen Gesundheitsproblemen: Bei Nierenproblemen, Allergien gegen bestimmte Proteine oder anderen medizinischen Bedürfnissen ist ein veterinärmedizinisches Futter die bessere Wahl.
  • Übergewichtige Hunde: Die hohe Kaloriendichte macht Crave weniger geeignet für Hunde, die abnehmen sollen. Eine kalorienreduzierte Diät wäre hier passender.
  • Hunde mit Hülsenfrucht-Unverträglichkeit: Wer bemerkt, dass sein Hund auf Erbsen oder Linsen mit Blähungen oder Durchfall reagiert, sollte eine andere Futtersorte wählen.

Besondere Überlegungen

Falls Ihr Hund zu den Rassen mit erhöhtem DCM-Risiko gehört, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie auf ein getreidefreies Futter wie Crave umsteigen. Auch wenn kein direkter Zusammenhang bewiesen ist, lohnt es sich, auf Nummer sicher zu gehen. Für Hunde mit empfindlichem Magen empfehle ich die Fisch-Variante, da diese oft besser verträglich ist als Huhn oder Rind.

Geschmack und Akzeptanz

Ein Futter kann noch so hochwertig sein – wenn der Hund es nicht frisst, nützt das alles nichts. Bei Crave sieht es in dieser Hinsicht sehr gut aus. Die Mehrheit der Halter berichtet von hoher Akzeptanz. Etwa 75 Prozent der positiven Bewertungen erwähnen, dass der Hund das Futter gerne frisst.

Geschmacksvielfalt

Mit vier Trockenfutter- und drei Nassfutter-Varianten bietet Crave eine solide Auswahl. Huhn und Rind sind die Klassiker, die bei den meisten Hunden gut ankommen. Lamm ist eine gute Alternative für Hunde, die auf Geflügel oder Rind empfindlich reagieren. Die Fisch-Variante (Weißfisch & Lachs) wird etwas seltener gewählt, ist aber ideal für Hunde mit Geflügelallergien oder für Abwechslung im Napf.

Einige Halter mischen die Sorten oder wechseln gelegentlich, um ihrem Hund Vielfalt zu bieten. Das ist völlig in Ordnung, solange der Hund keine Verdauungsprobleme bekommt. Eine schrittweise Umstellung über einige Tage ist immer ratsam.

Fütterungserfahrung

Die Kroketten haben eine angenehme Größe und Textur. Viele Halter berichten, dass ihr Hund die Kroketten gut kaut und nicht einfach hinunterschlingt – das kann die Zahngesundheit fördern. Das Nassfutter hat eine Paté-Konsistenz, die sich leicht portionieren lässt und von den meisten Hunden gut angenommen wird.

Negative Rückmeldungen zur Akzeptanz sind selten, aber sie existieren. Etwa 6 bis 8 Prozent der Bewertungen erwähnen, dass der Hund das Futter nicht mochte oder nach einiger Zeit das Interesse verlor. Das ist bei jedem Futter möglich und hängt stark vom individuellen Geschmack des Hundes ab. Die Fisch-Variante scheint etwas polarisierender zu sein – manche Hunde lieben sie, andere rümpfen die Nase.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Crave bewegt sich preislich im mittleren bis gehobenen Segment. Ein 22-Pfund-Beutel (ca. 10 kg) Trockenfutter kostet rund 61,60 Dollar, was etwa 2,80 Dollar pro Pfund entspricht. Das Nassfutter liegt bei etwa 2,05 Dollar pro Dose (12,5 oz). Verglichen mit Ultra-Premium-Marken wie Acana oder Orijen ist Crave deutlich günstiger – etwa 15 bis 20 Prozent weniger. Gleichzeitig liegt es über Supermarkt-Marken wie Pedigree.

Was bekommt man für sein Geld?

Für den Preis erhält man ein Futter mit hohem Fleischanteil, ohne künstliche Zusätze und in getreidefreier Qualität. Das ist ein gutes Angebot, besonders für Halter, die von günstigeren Futtern auf etwas Hochwertigeres umsteigen möchten, ohne gleich in die oberste Preisklasse zu gehen. Die Nährwerte und Zutatenliste rechtfertigen den Preis durchaus.

Allerdings gibt es in dieser Preisklasse auch Konkurrenz. Marken wie Purina Pro Plan oder bestimmte Nutro-Linien bieten ähnliche Qualität zu vergleichbaren Preisen. Wer bereit ist, etwas mehr auszugeben, bekommt bei Acana oder Wolfsblut noch transparentere Zutatenbeschaffung und teils höhere Fleischanteile. Wer sparen möchte, findet bei Josera oder Happy Dog deutsche Marken mit gutem Ruf und etwas niedrigeren Preisen.

Fütterungskosten im Alltag

Für einen 10-Kilogramm-Hund liegen die täglichen Futterkosten bei etwa 0,34 Dollar. Ein 30-Kilogramm-Hund kostet rund 0,83 Dollar pro Tag, ein 60-Kilogramm-Hund etwa 1,48 Dollar. Das ist für ein Premium-Futter vertretbar. Das Nassfutter ist deutlich teurer pro Kalorie – fast 2,5-mal so viel wie das Trockenfutter. Wer regelmäßig Nassfutter füttern möchte, sollte das in die Budgetplanung einbeziehen.

Lohnt sich Crave?

Meiner Meinung nach ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut bis sehr gut, wenn man Wert auf hohen Proteingehalt und getreidefreie Rezepturen legt. Wer maximale Transparenz und regionale Beschaffung sucht, sollte eher zu Acana oder ähnlichen Marken greifen. Wer ein solides, proteinreiches Futter zu einem fairen Preis möchte, ist bei Crave richtig aufgehoben.

9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter

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Produktion und Qualitätskontrolle

Crave wird von Mars Petcare produziert, einem der größten Tierfutterhersteller weltweit. Die Produktion findet hauptsächlich in Nordamerika und Europa statt, darunter in den Niederlanden und Österreich. Mars betreibt eigene Produktionsstätten und lagert die Herstellung nicht an Drittanbieter aus – das ist ein Pluspunkt für Qualitätskontrolle.

Qualitätsstandards

Crave erfüllt die AAFCO-Standards für erwachsene Hunde und unterliegt den strengen EU-Vorschriften für Tierfutter. Mars behauptet, dass alle Produktionsstätten nach ISO 22000, GMP und HACCP zertifiziert sind, obwohl genaue Zertifikatsnummern nicht öffentlich zugänglich sind. Das ist bei großen Herstellern nicht ungewöhnlich, aber für besonders transparenzbewusste Halter ein Manko.

Positiv hervorzuheben: Crave hat keine Rückrufe in den letzten zehn Jahren zu verzeichnen. Das spricht für stabile Produktionsprozesse und zuverlässige Qualitätskontrollen. Viele kleinere Marken können das nicht von sich behaupten.

Was fehlt?

Die genauen Standorte der Produktionsstätten werden nicht veröffentlicht. Auch die Herkunft der einzelnen Zutaten bleibt vage. Mars spricht von „vertrauenswürdigen Lieferanten” und „lokaler Beschaffung, wo möglich”, doch eine detaillierte Rückverfolgbarkeit wie bei manchen Boutique-Marken gibt es nicht. Wer Wert auf lückenlose Transparenz legt, wird hier enttäuscht.

Nachhaltigkeit und Ethik

Mars Petcare hat sich zu mehr Nachhaltigkeit verpflichtet, doch konkrete, markenspezifische Daten für Crave sind rar. Das Unternehmen beteiligt sich an Projekten wie „The Lion’s Share” zum Schutz von Wildtieren und hat allgemeine Ziele zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Allerdings fehlen unabhängig verifizierte Fortschrittsberichte speziell für Crave.

Verpackung

Die Verpackung ist Standard – mehrschichtige Kunststoffbeutel, die nicht explizit als recycelbar oder nachhaltig ausgewiesen werden. Es gibt kein Rücknahmeprogramm oder spezielle Nachhaltigkeitsinitiativen für die Verpackung. Wer umweltfreundliche Verpackungen bevorzugt, findet bei kleineren Marken bessere Optionen.

Tierwohl

Mars gibt an, auf unnötige Tierversuche zu verzichten. Spezifische Informationen zu Crave sind nicht verfügbar, aber es gibt keine Berichte über ethische Skandale oder problematische Praktiken. Das ist beruhigend, aber auch hier würde mehr Transparenz nicht schaden.

Mein Eindruck

Crave ist in Sachen Nachhaltigkeit und Ethik durchschnittlich. Es gibt keine großen Negativpunkte, aber auch keine herausragenden Initiativen. Wer Wert auf ökologische Verantwortung legt, sollte Marken mit klar dokumentierten Nachhaltigkeitszielen bevorzugen.

Meine Erfahrung im Tierheim

Ich arbeite regelmäßig in einem Tierheim, und wir haben die Gelegenheit genutzt, Crave mit einem unserer Schützlinge zu testen. Die Wahl fiel auf Luna, eine dreijährige Mischlingshündin mit etwa 18 Kilogramm Körpergewicht. Luna kam vor einigen Monaten zu uns, nachdem sie auf der Straße gefunden wurde. Sie hatte anfangs Probleme mit Untergewicht und einem stumpfen, struppigen Fell. Inzwischen hat sie sich gut erholt, ist aber immer noch etwas wählerisch beim Fressen – nicht jedes Futter findet ihre Zustimmung.

Wir entschieden uns für die Huhn-Variante von Crave, da Luna bisher Geflügel gut vertragen hatte. Die Umstellung gestalteten wir langsam über eine Woche, indem wir das neue Futter schrittweise unter ihr bisheriges mischten. Luna zeigte sich von Anfang an interessiert. Am ersten Tag schnupperte sie ausgiebig am Napf, bevor sie vorsichtig zu fressen begann. Es war kein begeistertes Herunterschlingen, aber auch kein Desinteresse – eher eine neugierige Prüfung.

Akzeptanz und Geschmack

Nach der Eingewöhnungsphase fraß Luna das Futter ohne Probleme. Sie ließ nichts im Napf zurück, was bei ihr durchaus bemerkenswert ist. Die Kroketten schienen ihr von der Größe her gut zu passen – sie kaute ordentlich, statt sie einfach herunterzuschlucken. Über die zwei Wochen, in denen wir Crave testeten, blieb ihre Akzeptanz konstant. Es gab keine Tage, an denen sie das Futter verweigerte oder lustlos daran herumstocherte.

Gesundheit und Verhalten

Lunas Verdauung blieb stabil. Die Kotkonsistenz war fest und gut geformt, ohne Anzeichen von Durchfall oder Verstopfung. Das war ein gutes Zeichen, denn bei der Umstellung auf neues Futter kann es schnell zu Problemen kommen. Auch Blähungen oder Unwohlsein bemerkten wir nicht. Ihr Fell wirkte nach zwei Wochen vielleicht einen Tick glänzender, aber ob das allein am Futter lag oder an der insgesamt besseren Versorgung im Tierheim, lässt sich schwer sagen. Dramatische Veränderungen blieben aus – und das ist auch völlig in Ordnung. Luna war vorher schon auf einem guten Weg, und Crave hat diesen Weg einfach weiter unterstützt.

Alltag und Praxis

Für uns im Tierheim war Crave unkompliziert zu handhaben. Die Portionierung ist dank der Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung einfach, und die Kroketten riechen angenehm – kein aufdringlicher oder unangenehmer Geruch. Luna zeigte keine besonderen Verhaltensänderungen, weder mehr noch weniger Energie. Sie blieb die freundliche, etwas zurückhaltende Hündin, die sie ist. Das mag unspektakulär klingen, aber genau das ist oft ein gutes Zeichen: Das Futter tut, was es soll, ohne Aufsehen zu erregen.

Insgesamt war die Erfahrung mit Crave bei Luna positiv und unauffällig. Es gab keine Probleme, aber auch keine Wunder. Für einen Hund wie Luna, der ein solides, gut verträgliches Futter braucht, ist Crave eine gute Wahl. Ob es langfristig das Futter der Wahl bleibt, hängt auch von den zukünftigen Adoptanten ab – aber als Übergangsfutter oder dauerhafte Lösung würde ich Crave durchaus empfehlen.

Erfahrungen anderer Hundehalter

Die Rückmeldungen von Hundehaltern sind überwiegend positiv. Auf Plattformen wie Chewy, Amazon und PetSmart liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,5 von 5 Sternen. Etwa 82 Prozent der Bewertungen sind positiv, 12 Prozent neutral und 6 Prozent negativ.

Häufigste Lobpunkte

  • Hohe Akzeptanz: Viele Halter berichten, dass selbst wählerische Hunde Crave gerne fressen. Ein Nutzer schreibt: „Alle drei meiner Hunde lieben dieses Futter! Es bleibt nie etwas im Napf übrig.”
  • Glänzendes Fell: Etwa 40 Prozent der positiven Bewertungen erwähnen Verbesserungen im Fellzustand. Ein Halter berichtet: „Montys Fell ist so glänzend geworden, dass er fast für Hundeshampoo-Werbung posieren könnte.”
  • Gute Verdauung: Viele Halter loben die festen, gesunden Kotkonsistenzen und weniger Blähungen. Ein Nutzer schreibt: „Die Verdauung meines Hundes hat sich deutlich verbessert, seit wir auf Crave umgestiegen sind.”
  • Mehr Energie: Besonders bei aktiven Hunden wird eine gesteigerte Vitalität bemerkt. „Unsere täglichen Spaziergänge sind zu Marathons geworden”, schreibt ein begeisterter Halter.

Häufigste Kritikpunkte

  • Preis: Einige Halter empfinden Crave als zu teuer, besonders im Vergleich zu Supermarkt-Marken. „Für die Qualität ist es okay, aber es gibt günstigere Alternativen”, so ein Kommentar.
  • Vage Zutatenbeschreibung: Die fehlende Transparenz bei der Herkunft wird kritisiert. Ein Nutzer schreibt: „Ich wüsste gerne genauer, woher das Fleisch stammt.”
  • Gelegentliche Verdauungsprobleme: Etwa 4 bis 7 Prozent der Bewertungen erwähnen Durchfall oder Blähungen, besonders bei der Umstellung oder bei der Fisch-Variante.
  • Formeländerungen: Einige Halter berichten von wahrgenommenen Qualitätsveränderungen, obwohl keine offiziellen Formeländerungen dokumentiert sind. „Mein Hund mochte es früher, aber seit einiger Zeit frisst er es nicht mehr so gerne”, schreibt ein Nutzer.

Langzeiterfahrungen

Halter, die Crave über längere Zeit füttern, berichten meist von anhaltend guten Ergebnissen. Ein Nutzer schreibt: „Wir füttern Crave seit zwei Jahren, und unsere drei Bernhardiner haben keine Hautprobleme mehr.” Solche Berichte sind ermutigend, zeigen aber auch, dass individuelle Erfahrungen stark variieren können.

Vergleich mit Konkurrenten

Crave bewegt sich in einem hart umkämpften Marktsegment. Schauen wir uns an, wie es sich im Vergleich zu einigen wichtigen Konkurrenten schlägt.

Crave vs. Acana

Acana ist eine der bekanntesten Premium-Marken und wird oft als Maßstab herangezogen. Im Vergleich zu Crave bietet Acana eine größere Produktvielfalt, darunter Welpen-, Senior- und spezialisierte Rezepturen. Die Transparenz bei der Zutatenbeschaffung ist bei Acana deutlich höher – das Unternehmen gibt an, woher jedes Protein stammt und legt Wert auf regionale Beschaffung. Allerdings ist Acana auch etwa 15 bis 20 Prozent teurer als Crave. Der Proteingehalt liegt bei Acana zwischen 29 und 35 Prozent, also ähnlich wie bei Crave. Beide Marken sind getreidefrei und setzen auf hochwertige Zutaten. Wenn Ihnen Transparenz und eine breitere Produktpalette wichtig sind, ist Acana die bessere Wahl. Wenn Sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, liegt Crave vorne. Übrigens, wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob Acana oder Crave besser zu Ihrem Hund passt, können Sie sich unsere hundefutter von Acana Bewertung durchlesen.

Crave vs. Wolfsblut

Wolfsblut ist eine weitere Premium-Marke aus Deutschland, die auf hohe Fleischanteile und exotische Proteinquellen setzt. Die Preise liegen ähnlich wie bei Acana, also über Crave. Wolfsblut bietet ebenfalls mehr Vielfalt, darunter Sorten mit Wild, Rentier oder Känguru. Die Zutatentransparenz ist gut, aber nicht so detailliert wie bei Acana. Im direkten Vergleich bietet Crave ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, während Wolfsblut mit außergewöhnlichen Proteinquellen punktet.

Crave vs. Purina Pro Plan

Purina Pro Plan ist ebenfalls von einem großen Hersteller (Nestlé) und bietet eine breite Palette an Futtersorten, darunter auch getreidefreie Optionen. Die Preise sind ähnlich wie bei Crave. Pro Plan hat den Vorteil, dass es spezialisierte Rezepturen für Welpen, Senioren, empfindliche Mägen und mehr gibt. Der Proteingehalt ist vergleichbar. Purina Pro Plan wird häufiger von Tierärzten empfohlen, was für manche Halter ein Entscheidungskriterium ist. Crave punktet mit etwas klarerer Zutatenliste und dem Verzicht auf Nebenprodukmehl.

Crave vs. Josera

Josera ist eine deutsche Marke, die für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und solide Qualität bekannt ist. Die Preise liegen unter denen von Crave. Josera bietet sowohl getreidefreie als auch getreidehaltige Optionen und eine breite Palette an Spezialfuttern. Der Proteingehalt ist etwas niedriger als bei Crave. Josera ist eine gute Alternative für preisbewusste Halter, die nicht unbedingt auf Ultra-Premium setzen möchten. Crave bietet höheren Proteingehalt, dafür ist Josera vielseitiger und günstiger.

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Für welche Hunde ist dieses Futter geeignet?

Zusammengefasst eignet sich Crave am besten für erwachsene, aktive Hunde aller Rassen und Größen, die einen hohen Energiebedarf haben und von einem proteinreichen, getreidefreien Futter profitieren. Besonders Hunde, die viel Bewegung haben – sei es durch Sport, Arbeit oder einfach ausgiebige Spaziergänge – finden in Crave eine gute Energiequelle. Auch Hunde mit Getreideunverträglichkeiten oder -sensibilitäten können von den getreidefreien Rezepturen profitieren.

Für wählerische Esser ist Crave ebenfalls eine Überlegung wert. Die hohe Akzeptanz und die verschiedenen Geschmacksrichtungen bieten gute Chancen, auch mäkelige Hunde zufriedenzustellen. Hunde, die zu stumpfem Fell oder Hautproblemen neigen, könnten von den hochwertigen Fetten und Proteinen profitieren – viele Halter berichten von Verbesserungen in diesem Bereich.

Weniger geeignet ist Crave für Welpen, Senioren, übergewichtige Hunde oder Hunde mit speziellen Gesundheitsproblemen. Für diese Gruppen gibt es passendere Futtersorten, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Auch Hunde, die auf Hülsenfrüchte empfindlich reagieren, sollten vorsichtig sein oder eine Alternative wählen.

Ist Crave Hundefutter gut? Mein Fazit

Nach eingehender Prüfung komme ich zu dem Schluss: Crave ist ein solides, gut gemachtes Hundefutter im mittleren bis gehobenen Segment. Es hält, was es verspricht – hoher Proteingehalt, echtes Fleisch an erster Stelle, getreidefreie Rezepturen und keine künstlichen Zusätze. Die Nährwerte sind ausgewogen, die Akzeptanz ist hoch, und die Produktionssicherheit ist durch das Fehlen von Rückrufen belegt.

Würde ich Crave für meinen eigenen Hund kaufen? Ja, wenn mein Hund erwachsen, aktiv und gesund ist und ich ein proteinreiches Futter zu einem fairen Preis suche. Für einen Welpen oder einen Senior würde ich zu spezialisierten Marken greifen. Würde ich es einem Freund empfehlen? Auf jeden Fall, besonders wenn er von einem Supermarkt-Futter auf etwas Hochwertigeres umsteigen möchte, ohne gleich in die oberste Preisklasse zu gehen.

Was mich stört, ist die fehlende Transparenz bei der Zutatenbeschaffung. Für Halter, die genau wissen möchten, woher jedes Protein stammt, ist Crave nicht die beste Wahl. Auch die Tatsache, dass es keine Welpen-, Senior- oder Spezialdiät-Optionen gibt, schränkt die Vielseitigkeit ein. Wer ein Futter für alle Lebensphasen sucht, muss bei einem Wechsel der Lebensphase auch die Marke wechseln.

Im Vergleich zu Konkurrenten wie Acana oder Wolfsblut bietet Crave ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, muss aber Abstriche bei Transparenz und Produktvielfalt machen. Im Vergleich zu günstigeren Marken wie Josera oder Happy Dog liegt Crave preislich höher, bietet dafür aber mehr Protein und getreidefreie Rezepturen.

Meine ehrliche Meinung: Crave ist ein gutes bis sehr gutes Futter für die Zielgruppe erwachsener, aktiver Hunde. Es ist nicht perfekt, aber es ist eine verlässliche Wahl, die viele Halter und ihre Hunde zufriedenstellen wird. Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren und maximale Transparenz sucht, sollte zu Acana greifen. Wer ein solides, proteinreiches Futter zu einem fairen Preis möchte und mit den genannten Einschränkungen leben kann, liegt bei Crave richtig. Ich würde Crave insgesamt mit 4 von 5 Sternen bewerten – gut, aber mit Luft nach oben.

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Häufig gestellte Fragen zu Crave Hundefutter

Ist Crave Hundefutter für alle Hunderassen geeignet?

Crave ist für erwachsene Hunde aller Rassen und Größen konzipiert. Die Krokettengröße passt zu den meisten Hunden, auch wenn sehr kleine Rassen eventuell etwas mehr kauen müssen. Allerdings gibt es keine speziellen Rezepturen für verschiedene Rassengrößen oder -bedürfnisse. Für Welpen, Senioren oder Hunde mit besonderen Gesundheitsproblemen ist Crave weniger geeignet, da diese Gruppen spezielle Nährstoffanforderungen haben.

Warum ist Crave getreidefreier als andere Futtersorten?

Alle Crave-Rezepturen verzichten komplett auf Getreide wie Weizen, Mais, Reis oder Hafer. Stattdessen werden Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Kartoffeln als Kohlenhydratquellen verwendet. Das macht das Futter für Hunde mit Getreideunverträglichkeiten geeignet und orientiert sich an der natürlichen, fleischbasierten Ernährung von Hunden. Allerdings sollten Halter von Hunden mit erhöhtem DCM-Risiko vorher mit ihrem Tierarzt sprechen.

Wie hoch ist der tatsächliche Fleischanteil in Crave?

Crave gibt keinen exakten Fleischanteil an, aber echtes Fleisch steht immer an erster Stelle der Zutatenliste, ergänzt durch Fleischmehl. Der Gesamtproteingehalt von 34 Prozent stammt jedoch nicht ausschließlich aus Fleisch, sondern auch aus Hülsenfrüchten wie Erbsen und Linsen. Das ist bei getreidefreien Futtern üblich, sollte aber transparent kommuniziert werden. Der tatsächliche Fleischanteil liegt schätzungsweise bei 40-50 Prozent.

Kann ich zwischen den verschiedenen Crave-Sorten wechseln?

Ja, ein Wechsel zwischen den Geschmacksrichtungen ist möglich und kann für Abwechslung im Napf sorgen. Allerdings sollten Sie immer eine schrittweise Umstellung über 7-10 Tage vornehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Mischen Sie das neue Futter langsam unter das gewohnte, bis Ihr Hund vollständig umgestellt ist. Beobachten Sie dabei die Reaktion Ihres Hundes auf die verschiedenen Proteinquellen.

Warum gibt es keine Welpen- oder Senior-Variante von Crave?

Crave konzentriert sich ausschließlich auf erwachsene Hunde im Alter von etwa 1-7 Jahren. Die Marke hat bewusst eine überschaubare Produktpalette gewählt, anstatt für jede Lebensphase eine eigene Rezeptur zu entwickeln. Welpen brauchen höhere Mengen an Kalzium und Phosphor für das Wachstum, Senioren oft Gelenkunterstützung und angepasste Nährstoffprofile. Für diese Lebensphasen sollten Sie zu spezialisierten Marken greifen.

Ist Crave sein Geld wert im Vergleich zu günstigeren Alternativen?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Crave kostet etwa 15-20 Prozent weniger als Ultra-Premium-Marken wie Acana, bietet aber deutlich höhere Qualität als Supermarkt-Futter. Sie bekommen echtes Fleisch als erste Zutat, 34 Prozent Protein, getreidefreie Rezepturen und keine künstlichen Zusätze. Für Halter, die von günstigeren Futtern auf etwas Hochwertigeres umsteigen möchten, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Kann Crave bei Hunden mit empfindlichem Magen helfen?

Viele Halter berichten von verbesserter Verdauung nach der Umstellung auf Crave, besonders die Fisch-Variante gilt als gut verträglich. Allerdings ist Crave kein spezielles Diätfutter für empfindliche Mägen. Der hohe Anteil an Hülsenfrüchten kann bei manchen Hunden zu Blähungen führen. Wenn Ihr Hund regelmäßig Verdauungsprobleme hat, sollten Sie eher zu einem veterinärmedizinischen Futter greifen oder mit Ihrem Tierarzt sprechen.

Wo wird Crave produziert und wie sicher ist die Qualität?

Crave wird von Mars Petcare in eigenen Produktionsstätten hauptsächlich in Nordamerika und Europa hergestellt, darunter in den Niederlanden und Österreich. Die Anlagen sind nach ISO 22000, GMP und HACCP zertifiziert. Ein großer Pluspunkt: Crave hat in den letzten zehn Jahren keine Rückrufe zu verzeichnen, was für stabile Qualitätskontrollen spricht. Allerdings werden die genauen Standorte und Zutatenherkünfte nicht detailliert veröffentlicht.

Eignet sich Crave für übergewichtige Hunde?

Nein, Crave ist eher ungeeignet für übergewichtige Hunde. Mit etwa 3.795 kcal pro Kilogramm ist das Trockenfutter sehr energiereich und für aktive Hunde konzipiert. Übergewichtige Hunde brauchen meist kalorienreduzierte Futtersorten mit weniger Fett und angepassten Portionsgrößen. Wenn Ihr Hund abnehmen soll, wählen Sie ein spezielles Diätfutter oder besprechen Sie die Fütterung mit Ihrem Tierarzt.

Wie lange dauert es, bis man Verbesserungen im Fell sieht?

Fellveränderungen durch Futterumstellungen zeigen sich meist nach 6-8 Wochen. Viele Crave-Halter berichten von glänzenderem, weicherem Fell nach dieser Zeit. Das liegt an den hochwertigen Proteinen und Fetten, besonders den Omega-6-Fettsäuren. Dramatische Veränderungen über Nacht sind jedoch unrealistisch – Geduld ist wichtig. Falls nach 2-3 Monaten keine Verbesserung sichtbar ist, können gesundheitliche Ursachen dahinterstecken.

Kann ich Crave mit Nassfutter kombinieren?

Ja, eine Kombination aus Crave Trocken- und Nassfutter ist durchaus möglich und kann für mehr Abwechslung und Feuchtigkeit in der Ernährung sorgen. Das Nassfutter hat etwa 1.100 kcal pro Kilogramm, ist also deutlich kalorienärmer als das Trockenfutter. Achten Sie darauf, die Gesamtkalorienmenge entsprechend anzupassen, um eine Überfütterung zu vermeiden. Eine typische Aufteilung wäre 70 Prozent Trockenfutter und 30 Prozent Nassfutter.

Was sollte ich bei der Umstellung auf Crave beachten?

Eine schrittweise Umstellung über 7-10 Tage ist entscheidend. Beginnen Sie mit 25 Prozent Crave und 75 Prozent des alten Futters, steigern Sie alle 2-3 Tage den Crave-Anteil. Beobachten Sie Ihren Hund auf Verdauungsprobleme, Appetitveränderungen oder Unwohlsein. Bei empfindlichen Hunden kann die Umstellung auch länger dauern. Falls Durchfall oder Erbrechen auftreten, verlangsamen Sie den Prozess oder konsultieren Sie Ihren Tierarzt.

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