9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
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Tierheim-Helferin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Hundenärrin
• Solides Mittelklasse-Futter mit getreidefreien Rezepturen und ordentlichem Fleischanteil, aber beworbene 70% reduzieren sich nach Trocknung auf realistischere 35-50%
• Mangelnde Transparenz bei Deklaration – unklar wie viel Frischfleisch versus Fleischmehl enthalten ist, Herkunft der Rohstoffe wird nicht kommuniziert
• Gute Verträglichkeit für sensible Hunde – Protein Care-Linie mit Monoprotein-Rezepturen ideal für Allergiker, Tierheim-Test zeigte verbesserte Kotqualität
• Faire Preisgestaltung im Fachhandel-Segment – 4,90-5,75 Euro/kg liegt zwischen Supermarkt-Eigenmarken und Ultra-Premium-Marken wie Orijen
• Deutsche Produktion ohne internationale Präsenz – weit verbreitet im deutschen Fachhandel, aber außerhalb Europas kaum erhältlich, keine Nachhaltigkeits-Kommunikation
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Pure Instinct ist eine deutsche Hundefuttermarke, die seit etwa 2015 auf dem Markt ist und sich vor allem durch hohe Frischfleischanteile und getreidefreie Rezepturen einen Namen gemacht hat. Die Marke gehört zur Sagaflor AG, einem großen deutschen Fachhandelsverbund mit über 900 Standorten im Zoo- und Gartenfachhandel. Pure Instinct richtet sich an Hundehalter, die Wert auf eine naturnahe, artgerechte Ernährung legen – ohne Getreide, künstliche Zusätze oder unnötige Füllstoffe.
Die Kernphilosophie der Marke orientiert sich an der Ernährung des Wolfes: viel tierisches Protein, ergänzt durch Beeren, Wurzeln und Wildkräuter. Pure Instinct bewirbt sich als hochwertige Alternative zu Supermarkt-Futter, ohne jedoch in die Preisregion von Ultra-Premium-Marken wie Orijen oder Platinum vorzustoßen. Das Ziel: gute Qualität zu einem fairen Preis für den breiten Fachhandel.
Pure Instinct bietet mehrere Produktlinien für unterschiedliche Bedürfnisse. Die Hauptlinien sind White Taiga (mit Rentier und Lachs), Leafy Grove (mit Ente und Huhn) sowie Blue Lake und Grasslands für erwachsene Hunde aller Größen. Für Welpen gibt es die Linien Red Valley Junior und Woodlands Junior, beide mit angepasster Krokettengröße und höherem Proteingehalt. Kleine Rassen werden mit der Mini-Linie bedacht, die kleinere Kroketten und leicht verdauliche Zutaten bietet.
Besonders interessant ist die Protein Care-Linie: Monoprotein-Rezepturen mit nur einer Fleischquelle (Lamm, Ente oder Fisch), speziell für Hunde mit Futtermittelallergien oder Unverträglichkeiten. Auch das Nassfutter-Sortiment ist umfangreich, mit hohen Fleischanteilen (66–70 %) und ebenfalls getreidefreien Rezepturen. Dazu kommen natürliche Snacks aus reinem Fleisch oder Fisch, die sich gut für sensible Hunde eignen.
Pure Instinct ist in Deutschland weit verbreitet – vor allem im Fachhandel wie Zoo & Co., Gartencentern und spezialisierten Online-Shops. In den USA oder anderen Märkten außerhalb Europas ist die Marke jedoch kaum erhältlich. Wer außerhalb Deutschlands bestellen möchte, muss mit hohen Versandkosten rechnen. Das macht Pure Instinct zu einer typisch deutschen Fachhandelsmarke ohne internationale Präsenz.
| Preis pro Kilogramm | 4,90–5,75 Euro (Trockenfutter), 4–7 Euro (Nassfutter) |
| Hauptproteinquelle | Huhn, Ente, Lachs, Rentier, Lamm (je nach Linie) |
| Nebenerzeugnisse | Enthalten, aber Art und Herkunft nicht näher spezifiziert |
| AAFCO-Konformität | Keine AAFCO-Angaben, erfüllt EU-Futtermittelverordnung |
| Rezepturoptionen | Erwachsene (White Taiga, Leafy Grove, Blue Lake), Welpen (Junior-Linien), kleine Rassen (Mini), Allergiker (Protein Care) |
| Verfügbarkeit | Deutscher Fachhandel (Zoo & Co.), Gartencenter, Online-Shops, kaum international verfügbar |
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Pure Instinct wirbt mit bis zu 70 % Fleischanteil in einigen Trockennahrungslinien und bis zu 82 % tierischem Protein in der Blue Lake-Linie. Das klingt beeindruckend, aber hier ist Vorsicht geboten: Die Angaben beziehen sich auf frisches Fleisch vor der Verarbeitung. Nach dem Trocknen reduziert sich der tatsächliche Fleischanteil erheblich, da frisches Fleisch zu etwa 70 % aus Wasser besteht. Der reale Fleischanteil im fertigen Produkt liegt daher deutlich niedriger – vermutlich zwischen 35 und 50 %.
Die Hauptproteinquellen sind Huhn, Ente, Lachs, Rentier und in der Protein Care-Linie auch Lamm oder Fisch. Positiv ist, dass auch Frischfleisch verwendet wird, nicht nur Fleischmehl. Allerdings bleibt die genaue Aufteilung zwischen Frischfleisch und Fleischmehl unklar – ein Punkt, den viele Nutzer kritisieren. Bei einigen Rezepturen wird auch Geflügelmehl eingesetzt, dessen Herkunft und Qualität nicht näher spezifiziert werden.
Pure Instinct setzt konsequent auf getreidefreie Rezepturen. Statt Weizen, Mais oder Reis kommen Kartoffeln und Süßkartoffeln zum Einsatz, ergänzt durch kleinere Mengen Erbsen. Das ist grundsätzlich in Ordnung, allerdings führt der Verzicht auf Getreide automatisch zu einem höheren Kohlenhydratanteil durch Kartoffeln – geschätzt liegt dieser bei etwa 35–40 %. Das ist nicht ungewöhnlich für getreidefreies Futter, aber auch nicht besonders niedrig.
Für Hunde mit Getreideunverträglichkeit ist das natürlich ein Vorteil. Ob getreidefreies Futter generell gesünder ist, bleibt wissenschaftlich umstritten – viele Hunde vertragen Getreide problemlos, und es gibt auch keine Belege dafür, dass Kartoffeln grundsätzlich besser sind als Reis oder Hafer.
Pure Instinct verzichtet auf künstliche Konservierungsstoffe, Farb- und Aromastoffe. Stattdessen werden natürliche Antioxidantien wie Tocopherole (Vitamin E) verwendet. Das ist positiv und entspricht dem Standard bei besseren Futtermarken.
Funktionelle Zusätze sind ebenfalls vorhanden: Lachsöl liefert Omega-3-Fettsäuren für Haut und Fell, Glucosamin und Chondroitin sollen die Gelenke unterstützen, und Inulin sowie MOS (Mannan-Oligosaccharide) fördern die Darmgesundheit. Auch Taurin wird zugesetzt – wichtig für Herzgesundheit und Sehkraft. Diese Zusätze sind sinnvoll und in vielen Premium-Futtern Standard, aber keine revolutionäre Innovation.
Ein Marketingmerkmal von Pure Instinct sind die Wildkräuter, Beeren und Wurzeln – etwa Heidelbeeren, Preiselbeeren, Löwenzahn, Brennnessel und Yucca-Extrakt. Diese Zutaten sollen antioxidativ wirken und die Verdauung unterstützen. In der Praxis ist die Menge dieser Zutaten jedoch so gering, dass ein messbarer gesundheitlicher Effekt fraglich ist. Sie schaden nicht, aber ob sie wirklich einen Unterschied machen, ist unklar. Viele Hersteller setzen ähnliche „Superfoods” ein – mehr als Marketing denn als echte Gesundheitsförderung.
Hier zeigt sich eine Schwäche von Pure Instinct: Die Deklaration ist nicht immer vollständig nachvollziehbar. Es fehlen oft präzise Angaben, wie viel Frischfleisch und wie viel Fleischmehl tatsächlich enthalten sind. Auch die Herkunft der tierischen Nebenerzeugnisse bleibt vage. Für Hundehalter, die Wert auf absolute Transparenz legen, ist das ein Manko. Marken wie Terra Canis oder Wolfsblut sind hier deutlich offener.
Die Trockennahrung von Pure Instinct enthält typischerweise 26–30 % Rohprotein, 14–18 % Rohfett und etwa 3–5 % Rohfaser. Der Aschegehalt liegt bei 7–9 %, der Feuchtigkeitsgehalt bei rund 8–10 %. Daraus ergibt sich ein geschätzter Kohlenhydratanteil von 35–40 %. Das Nassfutter hat deutlich niedrigere Trockenmasse-Werte: etwa 10–12 % Protein und 5–7 % Fett, was normal ist für Feuchtfutter.
Die Proteinwerte sind solide, aber nicht herausragend. Zum Vergleich: Orijen liegt bei 38–40 % Protein, Wolfsblut bei etwa 30–32 %. Pure Instinct bewegt sich im mittleren bis oberen Durchschnitt. Der Fettgehalt ist moderat und für die meisten erwachsenen Hunde gut geeignet. Sehr aktive oder arbeitende Hunde könnten von einem etwas höheren Fettgehalt profitieren, aber für normale Haushunde passt es.
Die Energiedichte liegt bei etwa 370–400 kcal pro 100 g Trockenfutter. Das ist durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich. Für aktive Hunde ist das in Ordnung, bei weniger aktiven oder zu Übergewicht neigenden Hunden sollte man die Fütterungsmenge entsprechend anpassen. Das Nassfutter hat mit etwa 120 kcal pro 100 g eine deutlich geringere Energiedichte – typisch für Feuchtfutter.
Für Welpen und heranwachsende Hunde ist das Calcium-Phosphor-Verhältnis wichtig. Pure Instinct Junior-Linien geben Werte von etwa 1,4–1,6 % Calcium und 1,0–1,2 % Phosphor an, was einem Verhältnis von etwa 1,2:1 bis 1,4:1 entspricht. Das liegt im empfohlenen Bereich für Welpen und ist unbedenklich.
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Die Hauptlinien wie White Taiga, Leafy Grove oder Blue Lake sind für gesunde, erwachsene Hunde aller Größen konzipiert. Der moderate Protein- und Fettgehalt passt gut zu Hunden mit durchschnittlichem Bewegungslevel. Wenn Ihr Hund täglich seine Runden dreht, aber kein Leistungssportler ist, erfüllt dieses Futter alle Anforderungen.
Alle Pure Instinct-Produkte sind getreidefrei, was sie zu einer guten Wahl für Hunde mit Getreideallergien oder -unverträglichkeiten macht. Wenn Ihr Hund auf Weizen, Mais oder Gerste mit Juckreiz, Durchfall oder Hautproblemen reagiert, kann der Umstieg auf Pure Instinct Linderung bringen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass echte Getreideallergien relativ selten sind – oft sind es eher Proteinquellen wie Rind oder Huhn, die Probleme verursachen.
Für Hunde mit bekannten Futtermittelallergien ist die Protein Care-Linie interessant. Die Monoprotein-Rezepturen mit nur einer Fleischquelle reduzieren das Risiko allergischer Reaktionen. Wenn Ihr Hund zum Beispiel auf Huhn reagiert, können Sie auf die Lamm- oder Fischvariante ausweichen. Das ist ein echter Vorteil gegenüber vielen Standardfuttern, die mehrere Proteinquellen mischen.
Die Junior-Linien (Red Valley und Woodlands) sind speziell auf die Bedürfnisse von Welpen bis 12 Monate abgestimmt. Mit 30 % Protein und 17 % Fett bieten sie genug Energie für Wachstum und Entwicklung. Die kleinere Krokettengröße erleichtert jungen Hunden das Kauen. Allerdings gibt es auf dem Markt auch Welpenfutter mit noch höheren Nährstoffgehalten – für große oder schnell wachsende Rassen könnte man über Alternativen nachdenken.
Die Mini-Linie mit kleineren Kroketten ist für Hunde unter 10 kg gedacht. Die Rezeptur unterscheidet sich nicht grundlegend von den Hauptlinien, aber die Krokettengröße macht das Fressen für kleine Mäuler angenehmer. Wenn Sie einen Chihuahua, Zwergpudel oder Dackel haben, ist das eine praktische Option.
Für hochaktive Arbeitshunde oder Sporthunde könnte Pure Instinct zu wenig Energie liefern. Der Fettgehalt von 15–18 % ist für normale Haushunde ausreichend, aber Hunde, die täglich mehrere Stunden arbeiten oder trainieren, brauchen oft 20 % Fett oder mehr. Hier wären Marken wie Acana Sport oder Josera High Energy besser geeignet.
Auch für Senioren mit eingeschränkter Nierenfunktion ist Pure Instinct nicht ideal. Der Proteingehalt von 26–30 % ist für gesunde ältere Hunde in Ordnung, aber bei bestehenden Nierenproblemen sollte man auf spezielles Seniorenfutter mit reduziertem Protein setzen – am besten nach Rücksprache mit dem Tierarzt.
Falls Sie sich unsicher sind, ob Pure Instinct oder eine günstigere Alternative besser passt, lesen Sie auch unseren hundefutter von K Classic Test – dort beleuchten wir die Unterschiede zwischen Fachhandel und Supermarkt-Eigenmarken.
Ein Futter kann noch so hochwertig sein – wenn der Hund es nicht frisst, nützt es nichts. Die Akzeptanz von Pure Instinct ist überwiegend gut, aber nicht durchweg herausragend. Etwa 70–80 % der Nutzer berichten, dass ihre Hunde das Nassfutter gerne fressen. Beim Trockenfutter liegt die Akzeptanz etwas niedriger, hier gibt es häufiger Berichte von mäkeligen Hunden, die das Futter verweigern oder nur zögerlich fressen.
Die Nassfutter-Varianten scheinen geschmacklich besser anzukommen – vermutlich wegen der höheren Feuchtigkeit und intensiveren Aromen. Besonders die Sorten mit Lachs oder Rind werden häufig gelobt. Beim Trockenfutter schneiden die Huhn- und Enten-Rezepturen am besten ab, während die exotischeren Sorten wie Rentier gemischte Reaktionen hervorrufen.
Viele Hundehalter berichten, dass die Umstellung auf Pure Instinct problemlos verlief, wenn sie schrittweise über 7–10 Tage erfolgte. Einige Hunde brauchten jedoch eine Weile, um sich an den Geschmack zu gewöhnen – vor allem, wenn sie vorher stark aromatisiertes Supermarkt-Futter bekommen hatten. Pure Instinct setzt auf natürliche Aromen, was für manche Hunde zunächst weniger attraktiv sein kann.
Interessant ist, dass einige Nutzer berichten, ihre Hunde würden kleinere Mengen fressen als bei ihrem vorherigen Futter. Das kann ein Zeichen für höhere Verdaulichkeit sein – der Hund braucht weniger, um satt zu werden. Andere berichten jedoch, dass ihr Hund nach dem Fressen noch hungrig wirkt. Das deutet darauf hin, dass die Sättigung individuell unterschiedlich ausfällt.
Pure Instinct positioniert sich im mittleren bis oberen Preissegment. Ein 12-kg-Sack Trockenfutter kostet etwa 59–69 Euro, was rund 4,90–5,75 Euro pro Kilogramm entspricht. Nassfutter liegt bei etwa 4–7 Euro pro Kilogramm, je nach Dosengröße. Damit ist Pure Instinct deutlich teurer als Supermarkt-Eigenmarken wie K-Classic (ca. 1–1,60 Euro/kg), aber günstiger als Ultra-Premium-Marken wie Orijen (8–10 Euro/kg) oder Terra Canis (6–8 Euro/kg).
Für einen 30 kg schweren Hund liegen die täglichen Kosten bei etwa 0,80–0,90 Euro mit Pure Instinct Trockenfutter. Bei einem 10 kg schweren Hund sind es etwa 0,35–0,40 Euro, bei einem 60 kg schweren Hund rund 1,40 Euro. Nassfutter ist deutlich teurer: Hier können die täglichen Kosten schnell bei 2–3 Euro oder mehr liegen, je nach Größe des Hundes.
Im Vergleich zu anderen getreidefreien Marken ist Pure Instinct fair bepreist. Wolfsblut kostet ähnlich viel, bietet aber teils höhere Proteinwerte. Josera ist etwas günstiger, hat aber nicht überall getreidefreie Linien. Bosch Soft liegt preislich ähnlich, setzt aber teilweise auf Getreide. Wer bereit ist, mehr auszugeben, bekommt mit Orijen oder Acana höhere Fleischanteile und strengere Qualitätsstandards – aber auch einen deutlich höheren Preis.
Ob Pure Instinct den Aufpreis gegenüber günstigeren Marken wert ist, hängt von Ihren Prioritäten ab. Wenn Sie Wert auf getreidefreie Rezepturen, hohe Frischfleischanteile und den Verzicht auf künstliche Zusätze legen, ist Pure Instinct eine gute Wahl. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Deklaration nicht perfekt transparent ist und es Marken gibt, die in diesen Punkten noch besser abschneiden.
Für Hundehalter, die ein solides Mittelklasse-Futter suchen – besser als Supermarkt-Ware, aber nicht ganz so teuer wie die Premium-Elite – macht Pure Instinct durchaus Sinn. Wer jedoch maximale Qualität und Transparenz möchte, sollte sich auch Alternativen wie Wolfsblut, Platinum oder Terra Canis ansehen.
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Pure Instinct wird in Deutschland produziert, was für viele Hundehalter ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. Deutsche Produktionsstandards gelten als streng, und die Einhaltung der EU-Futtermittelverordnung ist gewährleistet. Allerdings gibt Pure Instinct keine Details zu den genauen Produktionsstätten oder den Herstellern preis. Es ist also unklar, ob die Marke in eigenen Anlagen produziert oder ob sie einen externen Hersteller beauftragt – Letzteres ist bei vielen Fachhandelsmarken üblich.
Informationen zu Qualitätskontrollen, Zertifizierungen oder HACCP-Standards sind öffentlich nicht verfügbar. Das ist ein Schwachpunkt in puncto Transparenz. Viele Premium-Marken veröffentlichen ihre Zertifikate oder geben Einblicke in ihre Produktionsprozesse – Pure Instinct tut das nicht. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Qualität schlecht ist, aber es wäre wünschenswert, hier mehr Offenheit zu zeigen.
In den letzten zehn Jahren gab es keine dokumentierten Rückrufe oder Sicherheitsprobleme mit Pure Instinct. Das ist positiv und spricht für eine stabile Produktqualität. Dennoch gibt es vereinzelt Berichte von Kunden über schimmeliges Futter oder unangenehme Gerüche – solche Fälle sind jedoch selten und könnten auch auf Lagerungsprobleme beim Händler zurückzuführen sein.
Pure Instinct gibt an, auf regionale Zutaten zu setzen, macht aber keine konkreten Angaben zur Herkunft des Fleisches oder anderer Rohstoffe. Es bleibt unklar, ob das Huhn aus Deutschland, der EU oder von außerhalb kommt. Auch die Herkunft von Fisch, Kartoffeln oder Kräutern wird nicht spezifiziert. Für Hundehalter, die Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit legen, ist das ein Manko.
Pure Instinct wirbt mit natürlichen Zutaten und dem Verzicht auf künstliche Zusätze, aber ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept ist nicht erkennbar. Es gibt keine Informationen zu CO₂-Fußabdruck, nachhaltiger Fischerei, artgerechter Tierhaltung oder umweltfreundlichen Verpackungen. Die Verpackungen bestehen aus herkömmlichen Kunststoffbeuteln, die zwar praktisch, aber nicht besonders nachhaltig sind.
Ob das verwendete Fleisch aus artgerechter Haltung stammt, wird nicht kommuniziert. Auch gibt es keine Hinweise auf Bio-Zertifizierungen oder Partnerschaften mit zertifizierten Bauernhöfen. Für Hundehalter, denen Tierwohl wichtig ist, bleiben hier viele Fragen offen. Marken wie Terra Canis oder Herrmanns sind in diesem Bereich deutlich engagierter und transparenter.
Auch zu sozialen Projekten, Spenden oder Partnerschaften mit Tierschutzorganisationen ist nichts bekannt. Pure Instinct konzentriert sich offenbar auf Produktqualität und Vertrieb, ohne darüber hinausgehende gesellschaftliche Initiativen zu verfolgen.
Im Tierheim, in dem ich arbeite, haben wir Pure Instinct mit Bella getestet, einer sechsjährigen Labrador-Mischlingshündin. Bella kam vor etwa einem Jahr zu uns, nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten. Sie ist eine freundliche, aber etwas unruhige Hündin mit einer leichten Neigung zu Übergewicht und gelegentlichen Verdauungsproblemen – nichts Dramatisches, aber ihr Kot war oft weicher als ideal, und sie hatte hin und wieder Blähungen.
Wir haben Bella schrittweise über zehn Tage von ihrem bisherigen Futter (ein Standard-Trockenfutter aus dem Supermarkt) auf Pure Instinct White Taiga umgestellt. Die ersten Tage verliefen ohne besondere Auffälligkeiten – Bella fraß das neue Futter ohne zu zögern, was bei ihr nicht selbstverständlich ist. Sie ist keine extrem wählerische Fresserin, aber neue Futtersorten werden durchaus erst einmal kritisch beschnuppert.
Nach etwa einer Woche war Bella vollständig umgestellt. Ihr Fressverhalten blieb unverändert – sie fraß ihre Portionen zügig und ohne Reste. Auffällig war, dass sie nach dem Fressen etwas ruhiger wirkte als zuvor, was möglicherweise auf eine bessere Sättigung hindeutet. Allerdings ist das schwer objektiv zu beurteilen, da Bella generell nach dem Fressen gerne ein Nickerchen macht.
Nach etwa zwei Wochen bemerkten wir eine deutliche Verbesserung der Kotqualität. Bellas Kot war fester und kompakter als mit dem vorherigen Futter, und die Menge war etwas geringer – ein Zeichen für bessere Verdaulichkeit. Auch die Blähungen traten seltener auf. Das war für uns im Tierheim eine spürbare Erleichterung, da Bella in einer Gruppe mit anderen Hunden lebt und übermäßige Blähungen dort schnell zum Problem werden können.
Beim Fell konnten wir nach etwa vier Wochen eine leichte Verbesserung feststellen. Bellas Fell wirkte etwas glänzender und fühlte sich weicher an. Ob das allein am Futter lag oder auch an der regelmäßigen Pflege und dem Frühjahrsklima, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Ihr Energielevel blieb weitgehend gleich – Bella ist nach wie vor eine aktive, bewegungsfreudige Hündin, die gerne spielt und tobt. Einen dramatischen Unterschied in der Vitalität konnten wir nicht feststellen.
Bellas Gewicht blieb über den Testzeitraum stabil, was gut ist, da sie nicht weiter zunehmen sollte. Die empfohlene Fütterungsmenge von Pure Instinct passte gut zu ihrem Bedarf, und wir mussten keine Anpassungen vornehmen. Insgesamt war Pure Instinct für Bella eine solide Wahl – keine Wunder, aber eine spürbare Verbesserung in puncto Verdauung und Kotqualität. Sie hat das Futter gut vertragen und ohne Probleme gefressen.
Die Nutzerbewertungen zu Pure Instinct sind überwiegend positiv, aber nicht einhellig begeistert. Auf deutschen Bewertungsplattformen wie CheckForPet oder Hundefutter-Tests liegt die durchschnittliche Bewertung bei 3,8–4,3 von 5 Sternen. Etwa 65–70 % der Nutzer sind zufrieden oder sehr zufrieden, 15–20 % neutral, und 10–15 % äußern Kritik.
Viele Hundehalter loben die gute Verträglichkeit von Pure Instinct, besonders bei Hunden mit sensiblem Magen oder Getreideunverträglichkeit. Berichte über festeren Kot, weniger Blähungen und glänzendes Fell sind häufig. Auch die Akzeptanz wird oft positiv hervorgehoben – viele Hunde fressen das Futter gerne, vor allem die Nassfutter-Varianten.
Ein Nutzer schreibt: „Meine Labrador-Hündin frisst das Trockenfutter von Pure Instinct sehr gern und verträgt es auch super. Wir haben von dieser Marke alle Sorten durchprobiert und haben nun die perfekte Sorte gefunden.” Ein anderer berichtet: „Mein Rüde hat eine sehr starke Glutenunverträglichkeit – mit diesem Futter bin ich mehr als zufrieden.”
Die häufigsten Kritikpunkte betreffen die Transparenz der Deklaration. Mehrere Nutzer bemängeln, dass nicht klar ist, wie viel Frischfleisch und wie viel Fleischmehl enthalten sind. Auch die Herkunft der Zutaten wird vermisst. Ein Nutzer schreibt: „Ich hab’s gestern auch in der Hand gehabt, es dann nicht gekauft. Ein paar Sachen wie z. B. nur 48 % Fleisch und ansonsten Fleischmehl fand ich so lala.”
Ein weiterer Kritikpunkt sind Rezepturänderungen. Einige Hundehalter berichten, dass ihre Hunde das Futter nach einer Rezepturumstellung plötzlich nicht mehr fressen wollten oder schlechter vertragen haben. Solche Änderungen sind bei vielen Marken ein Problem, aber sie führen bei Kunden zu Verunsicherung und Vertrauensverlust.
Vereinzelt gibt es Berichte über Qualitätsschwankungen – etwa unangenehme Gerüche oder Schimmel in einzelnen Beuteln. Diese Fälle sind selten, aber sie kommen vor und werden in den Bewertungen erwähnt. Auch der Preis wird gelegentlich als zu hoch empfunden, vor allem im Vergleich zu ähnlich positionierten Marken wie Josera oder Bosch.
Hundehalter, die Pure Instinct über längere Zeiträume füttern, berichten meist von stabiler Gesundheit und gutem Allgemeinzustand ihrer Hunde. Größere gesundheitliche Probleme, die direkt mit dem Futter in Verbindung gebracht werden, sind selten. Allerdings gibt es auch einige Berichte von Hunden, die das Futter nach einer Weile nicht mehr fressen wollten – möglicherweise aufgrund von Geschmacksveränderungen oder Langeweile.
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Wolfsblut ist ebenfalls eine deutsche, getreidefreie Marke mit hohem Fleischanteil. Im Vergleich zu Pure Instinct bietet Wolfsblut höhere Proteinwerte (30–32 %) und eine transparentere Deklaration. Allerdings ist Wolfsblut auch etwas teurer. Geschmacklich sind beide Marken ähnlich gut akzeptiert. Wer mehr Wert auf Transparenz legt, ist bei Wolfsblut besser aufgehoben; wer sparen möchte, kann zu Pure Instinct greifen.
Josera ist eine deutsche Marke mit breitem Sortiment, das sowohl getreidehaltige als auch getreidefreie Rezepturen umfasst. Josera ist günstiger als Pure Instinct (etwa 3,50–4,50 Euro/kg) und bietet eine sehr gute Qualität. Allerdings sind die Proteinwerte bei Josera teils niedriger, und nicht alle Linien sind getreidefrei. Für Hundehalter, die konsequent getreidefrei füttern möchten, ist Pure Instinct die bessere Wahl; wer flexibler ist, findet bei Josera ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bosch ist eine etablierte deutsche Marke mit langer Tradition. Die Qualität ist solide, aber Bosch setzt teils auf Getreide und hat niedrigere Fleischanteile als Pure Instinct. Preislich sind beide ähnlich. Pure Instinct ist die modernere, trendorientierte Marke mit Fokus auf getreidefreie Rezepturen, während Bosch eher klassisch aufgestellt ist. Für sensible Hunde oder Hundehalter, die Getreide vermeiden möchten, ist Pure Instinct die bessere Wahl.
Orijen ist eine kanadische Ultra-Premium-Marke mit extrem hohen Fleischanteilen (85 %) und Proteinwerten (38–40 %). Die Qualität und Transparenz sind hervorragend, aber Orijen kostet etwa das Doppelte von Pure Instinct. Für Hundehalter, die maximale Qualität und höchste Standards wollen und das Geld haben, ist Orijen die bessere Wahl. Wer ein gutes Mittelklasse-Futter sucht, ist mit Pure Instinct gut bedient.
K-Classic ist eine Supermarkt-Eigenmarke von Kaufland und kostet nur etwa 1–1,60 Euro/kg – also weniger als ein Drittel von Pure Instinct. Die Qualität ist entsprechend niedriger: K-Classic enthält viel Getreide, weniger Fleisch und kaum funktionelle Zusätze. Für Hundehalter, die Wert auf artgerechte Ernährung legen, ist Pure Instinct die deutlich bessere Wahl. K-Classic ist nur eine Option, wenn das Budget sehr knapp ist.
Pure Instinct eignet sich vor allem für gesunde, erwachsene Hunde aller Größen, die ein getreidefreies Futter mit moderatem Protein- und Fettgehalt benötigen. Besonders gut passt es zu Hunden mit Getreideunverträglichkeit oder sensiblem Magen. Die Protein Care-Linie ist eine gute Wahl für Hunde mit Futtermittelallergien, da sie nur eine Proteinquelle enthält.
Für Welpen bieten die Junior-Linien eine solide Grundlage, auch wenn es auf dem Markt Welpenfutter mit noch höheren Nährstoffgehalten gibt. Kleine Rassen profitieren von der Mini-Linie mit angepasster Krokettengröße. Für Senioren ohne gesundheitliche Einschränkungen ist Pure Instinct ebenfalls geeignet, solange der Hund das Futter gut verträgt und nicht zu Übergewicht neigt.
Weniger geeignet ist Pure Instinct für hochaktive Arbeitshunde, die mehr Energie benötigen, sowie für Hunde mit Nierenproblemen, die ein proteinreduziertes Futter brauchen. Auch bei sehr wählerischen Hunden kann die Akzeptanz ein Problem sein – hier sollte man eventuell mit einer kleinen Packung oder Probiergrößen starten.
Pure Instinct ist ein solides Mittelklasse-Futter, das viele Dinge richtig macht: Es ist getreidefrei, verzichtet auf künstliche Zusätze und bietet einen ordentlichen Fleischanteil. Die Akzeptanz ist überwiegend gut, und viele Hundehalter berichten von positiven Effekten wie besserer Verdauung und glänzendem Fell. Für Hunde mit Getreideunverträglichkeit oder sensiblem Magen ist es eine gute Wahl.
Allerdings gibt es auch klare Schwächen: Die Transparenz der Deklaration lässt zu wünschen übrig. Es bleibt unklar, wie viel Frischfleisch und wie viel Fleischmehl tatsächlich enthalten sind, und die Herkunft der Rohstoffe wird nicht kommuniziert. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird kaum adressiert. Wer hier hohe Ansprüche hat, wird enttäuscht sein.
Preislich liegt Pure Instinct im mittleren bis oberen Segment. Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, hängt davon ab, was Ihnen wichtig ist. Wenn Sie ein getreidefreies Futter aus deutscher Produktion suchen und nicht das Budget für Ultra-Premium-Marken haben, ist Pure Instinct eine vernünftige Wahl. Wenn Sie jedoch maximale Transparenz, höchste Qualität oder besonders hohe Fleischanteile wollen, gibt es bessere Alternativen wie Wolfsblut, Platinum oder Orijen.
Würde ich Pure Instinct für meinen eigenen Hund kaufen? Ja, unter bestimmten Umständen. Wenn mein Hund sensibel auf Getreide reagiert und ich ein bezahlbares getreidefreies Futter suche, wäre Pure Instinct eine Option. Allerdings würde ich mir mehr Transparenz wünschen – vor allem bei der Herkunft der Zutaten. Für einen gesunden, unkomplizierten Hund würde ich vermutlich zu Josera greifen, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis dort noch etwas besser ist. Für einen Hund mit Allergien würde ich die Protein Care-Linie in Betracht ziehen, aber auch hier gibt es Konkurrenten wie GranataPet oder Herrmanns, die ich mir ebenfalls ansehen würde.
Zusammengefasst: Pure Instinct ist kein schlechtes Futter, aber auch kein herausragendes. Es liegt im guten Mittelfeld – besser als Supermarkt-Ware, aber nicht ganz auf dem Niveau der besten Marken. Für viele Hunde und Halter ist das völlig ausreichend. Wer höhere Ansprüche hat, sollte jedoch vergleichen und sich auch andere Marken ansehen.
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Ja, alle Pure Instinct Produktlinien sind komplett getreidefrei. Statt Weizen, Mais oder Reis verwendet die Marke Kartoffeln und Süßkartoffeln als Kohlenhydratquellen. Das macht das Futter geeignet für Hunde mit Getreideunverträglichkeiten oder Allergien gegen Weizen und andere Getreidearten.
Pure Instinct bewirbt bis zu 70% Fleischanteil, aber das bezieht sich auf frisches Fleisch vor der Verarbeitung. Nach dem Trocknen reduziert sich der tatsächliche Fleischanteil im fertigen Produkt auf etwa 35-50%, da frisches Fleisch zu 70% aus Wasser besteht. Das ist trotzdem ein solider Wert für die Preisklasse.
Ja, Pure Instinct bietet spezielle Junior-Linien (Red Valley Junior und Woodlands Junior) für Welpen bis 12 Monate. Diese enthalten 30% Protein und 17% Fett, was für das Wachstum ausreichend ist. Die Kroketten sind kleiner und leichter zu kauen. Allerdings gibt es auf dem Markt auch Welpenfutter mit noch höheren Nährstoffgehalten.
Die Hauptlinien unterscheiden sich vor allem in den Proteinquellen: White Taiga enthält Rentier und Lachs, Leafy Grove Ente und Huhn, Blue Lake und Grasslands verschiedene Fleischsorten für erwachsene Hunde. Die Protein Care-Linie bietet Monoprotein-Rezepturen mit nur einer Fleischquelle für allergische Hunde, während die Mini-Linie kleinere Kroketten für kleine Rassen hat.
Pure Instinct ist hauptsächlich im deutschen Fachhandel erhältlich – bei Zoo & Co., in Gartencentern und spezialisierten Online-Shops. In Supermärkten findet man die Marke normalerweise nicht. Außerhalb Deutschlands ist die Verfügbarkeit sehr begrenzt und mit hohen Versandkosten verbunden.
Die Protein Care-Linie eignet sich gut für Hunde mit Futtermittelallergien, da sie nur eine Proteinquelle (Lamm, Ente oder Fisch) enthält. Alle Pure Instinct Produkte sind getreidefrei, was bei Getreideallergien hilft. Allerdings sollten Sie vorher klären, auf welche Zutaten Ihr Hund tatsächlich reagiert – oft sind es Proteinquellen wie Huhn oder Rind, nicht Getreide.
Für einen 30 kg schweren Hund liegen die täglichen Kosten bei etwa 0,80-0,90 Euro mit Pure Instinct Trockenfutter. Ein 10 kg schwerer Hund kostet etwa 0,35-0,40 Euro täglich, ein 60 kg schwerer Hund rund 1,40 Euro. Nassfutter ist deutlich teurer und kann schnell 2-3 Euro oder mehr pro Tag kosten.
Das ist ein bekannter Kritikpunkt. Pure Instinct gibt nicht genau an, wie viel Frischfleisch versus Fleischmehl enthalten ist, und die Herkunft der Rohstoffe bleibt unklar. Auch die genauen Produktionsstätten werden nicht kommuniziert. Für Hundehalter, die maximale Transparenz wollen, ist das ein Manko – Marken wie Terra Canis oder Wolfsblut sind hier offener.
Grundsätzlich ja, aber eine Futterumstellung sollte immer schrittweise über 7-10 Tage erfolgen. Mischen Sie anfangs nur kleine Mengen Pure Instinct unter das gewohnte Futter und erhöhen Sie den Anteil allmählich. Bei Hunden mit sensiblem Magen oder Allergien ist es oft besser, bei einer Futtersorte zu bleiben, statt ständig zu wechseln.
Für normale Haushunde ist Pure Instinct ausreichend, aber für hochaktive Arbeitshunde oder Sporthunde könnte es zu wenig Energie liefern. Der Fettgehalt von 15-18% ist für durchschnittlich aktive Hunde in Ordnung, aber Hunde, die täglich mehrere Stunden arbeiten oder trainieren, brauchen oft 20% Fett oder mehr. Hier wären energiereichere Marken wie Acana Sport besser geeignet.
Ja, Pure Instinct bietet ein umfangreiches Nassfutter-Sortiment mit hohen Fleischanteilen von 66-70%. Die Akzeptanz ist meist besser als beim Trockenfutter, da Nassfutter intensivere Aromen hat. Preislich liegt das Nassfutter bei etwa 4-7 Euro pro Kilogramm, je nach Dosengröße. Es ist ebenfalls getreidefrei und ohne künstliche Zusätze.
Probieren Sie zunächst eine langsame Umstellung über 10-14 Tage statt der üblichen 7 Tage. Manche Hunde brauchen länger, um sich an neue Geschmäcker zu gewöhnen. Falls Ihr Hund sehr wählerisch ist, können Sie das Trockenfutter mit etwas warmem Wasser oder Pure Instinct Nassfutter anfeuchten, um die Aromen zu intensivieren. Wenn gar nichts hilft, ist Pure Instinct möglicherweise einfach nicht der richtige Geschmack für Ihren Hund.
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