9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
Mach den kostenlosen Check und finde das passende Futter für deinen Hund!
Tierheim-Helferin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Hundenärrin
• Zielgruppenspezifisch erfolgreich: Das Futter überzeugt besonders bei kleinen bis mittleren Junghunden mit empfindlicher Verdauung durch präbiotische FOS-Zusätze und hohe Verträglichkeit laut Kundenbewertungen.
• Niedriger Fettgehalt problematisch: Mit nur 15-18% Fett auf Trockensubstanzbasis ist das Futter für große, schnell wachsende Rassen energetisch unzureichend und wurde in Tests kritisiert.
• Transparenzmängel bei der Deklaration: Fehlende prozentuale Aufschlüsselung der Fleischkomponenten und Verwendung von Zucker sowie geschmacksverstärkenden Zutaten schmälern die Premium-Positionierung.
• Kostenintensive Fütterung: Mit 4,86 Euro täglich für einen 10-Kilogramm-Hund positioniert sich das Nassfutter im mittleren Preissegment, wird aber bei größeren Rassen schnell unpraktisch.
• Deutsche Qualität mit Mehrwert: Herstellung in Deutschland unter tierärztlicher Beratung, ergänzt durch Grünlippmuschelextrakt für Gelenkgesundheit, rechtfertigt den Aufpreis für die spezifische Zielgruppe.
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Select Gold Sensitive Junior wird von der Fressnapf-Gruppe in Deutschland hergestellt und richtet sich gezielt an Welpen und Junghunde mit empfindlicher Verdauung. Die Rezeptur wurde laut Hersteller in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern entwickelt. Das klingt erst mal vielversprechend, aber schauen wir uns genauer an, was wirklich in der Dose steckt.
Das Nassfutter kommt in praktischen 400-Gramm-Dosen und kostet etwa 2,79 Euro pro Dose. Das entspricht rund 0,70 Euro pro 100 Gramm – ein Preis, der im mittleren Segment liegt. Für einen 10 Kilogramm schweren Junghund würdest du täglich etwa 4,86 Euro für die Fütterung einkalkulieren müssen, was für ein Nassfutter durchaus üblich ist.
Der Fleischanteil wird mit etwa 68 Prozent angegeben und besteht hauptsächlich aus Huhn – genauer gesagt aus Fleisch, Herzen, Leber, Lungen und Pansen. Das klingt nach einer soliden Basis, allerdings fehlt eine genaue prozentuale Aufschlüsselung der einzelnen Komponenten. Bei vielen Premium-Futtern findest du eine transparentere Deklaration, die genau angibt, wie viel reines Muskelfleisch und wie viel Innereien enthalten sind.
Neben dem Huhn enthält das Futter Reis als Kohlenhydratquelle. Reis ist leicht verdaulich und wird häufig in sensitiven Rezepturen eingesetzt, was grundsätzlich sinnvoll ist. Allerdings bedeutet das auch, dass dieses Futter nicht getreidefrei ist – ein Aspekt, den du berücksichtigen solltest, wenn dein Hund eine echte Getreideunverträglichkeit hat.
Was mir gut gefällt, sind einige durchdachte Zusätze. Das Futter enthält Grünlippmuschelextrakt, der natürliche Glucosamine und Chondroitine liefert – wichtig für die Gelenkgesundheit wachsender Hunde, besonders bei größeren Rassen. Zudem sind Fructooligosaccharide (FOS) enthalten, präbiotische Fasern, die das Wachstum nützlicher Darmbakterien unterstützen. Das kann gerade bei Hunden mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt einen spürbaren Unterschied machen.
Die verwendeten Öle – darunter Fischöl und Sonnenblumenöl – liefern essenzielle Fettsäuren für Haut und Fell. Hier punktet das Futter mit hochwertigen Komponenten, die über die Basisernährung hinausgehen.
Nicht alles überzeugt mich jedoch vollständig. In unabhängigen Tests wurde das Futter für den Einsatz von geschmacksverstärkenden Zutaten kritisiert, die in einem hochwertigen Futter eigentlich nicht nötig sein sollten. Zudem ist laut Deklaration Zucker enthalten – wenn auch vermutlich in geringen Mengen. Für ein Futter, das sich als sensitiv positioniert, finde ich das nicht ideal.
Der Feuchtigkeitsgehalt liegt bei 80 Prozent, was für Nassfutter typisch ist, aber die Energiedichte pro 100 Gramm reduziert. Das bedeutet, dass dein Hund größere Mengen fressen muss, um seinen Kalorienbedarf zu decken – bei schnell wachsenden Junghunden kann das relevant werden.
| Preis pro Kilogramm | €7,00 (400g Dose für €2,79) |
| Hauptproteinquelle | Huhn (68% Fleischanteil) |
| Nebenerzeugnisse | Herzen, Leber, Lungen und Pansen vom Huhn |
| AAFCO-Konformität | Ja, erfüllt FEDIAF-Richtlinien als Alleinfuttermittel |
| Rezepturoptionen | Huhn mit Reis, Lamm mit Lachs und Kartoffel |
| Verfügbarkeit | Fressnapf-Filialen und Online-Shop |
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Für eine fundierte Bewertung ist es wichtig, die Nährwerte auf Trockensubstanzbasis (DMB) zu betrachten. Auf Basis ähnlicher Select Gold Junior-Varianten lässt sich ein Rohproteingehalt von etwa 35 bis 40 Prozent DMB schätzen – ein moderater Wert, der die Mindestanforderungen für Junghunde erfüllt. Die AAFCO (Association of American Feed Control Officials) empfiehlt mindestens 22 Prozent Protein für wachsende Hunde, was hier deutlich übertroffen wird.
Problematischer sehe ich den Fettgehalt. Mit geschätzten 15 bis 18 Prozent DMB liegt dieser unter dem, was ich für ein Juniorfutter als optimal betrachten würde. Gerade große Rassen mit längerer Wachstumsphase benötigen mehr Fett als Energielieferant. In Tests wurde dieser niedrige Fettgehalt mehrfach kritisiert. Für kleine bis mittlere Rassen mag das ausreichen, aber bei einem Golden Retriever oder Deutschen Schäferhund würde ich zusätzliche Fettquellen in Betracht ziehen.
Das Futter erfüllt die FEDIAF-Richtlinien (Europäische Vereinigung der Heimtierfutterindustrie) für Alleinfuttermittel. Das bedeutet, es versorgt deinen Junghund grundsätzlich mit allen notwendigen Nährstoffen. Allerdings sind die FEDIAF-Standards Mindestanforderungen – ein Futter kann diese erfüllen und trotzdem nicht für jeden Hund optimal sein.
Was mir fehlt, sind klare Angaben zum Kaloriengehalt pro 100 Gramm. Für Nassfutter mit 80 Prozent Feuchte kann man etwa 70 bis 80 Kilokalorien pro 100 Gramm annehmen, aber eine exakte Herstellerangabe wäre hier wünschenswert. Das macht die Fütterungsplanung präziser, besonders wenn du mehrere Futtersorten kombinierst.
Die Rückmeldungen von Hundebesitzern sind überwiegend positiv. Auf verschiedenen Plattformen finden sich Bewertungen von 4,3 bis 4,9 von 5 Sternen. Besonders häufig wird die hervorragende Verträglichkeit gelobt. Viele Besitzer berichten, dass ihre Welpen mit empfindlichem Magen deutlich festeren Kot und weniger Verdauungsprobleme hatten, nachdem sie auf Select Gold Sensitive Junior umgestiegen sind.
Ein Besitzer einer französischen Bulldogge schreibt: „Sehr gute Verträglichkeit. Kompakter, gesünder aussehender Kot, weniger Pupsen, weniger Geruchsbelästigung.” Solche Berichte sind für mich als Reviewer besonders wertvoll, weil sie zeigen, dass das Futter in der Praxis hält, was es verspricht – zumindest für eine bestimmte Zielgruppe.
Auch die Geschmacksakzeptanz wird häufig positiv erwähnt. Gerade Welpen, die mit anderen Futtersorten Probleme hatten, fressen dieses Nassfutter oft gerne. Eine Besitzerin berichtet: „Lilu liebt das Nassfutter, sie frisst es gerne.” Das ist ein wichtiger Punkt, denn wenn dein Welpe das Futter verweigert, nützt die beste Zusammensetzung nichts.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen bezüglich des Geruchs. Besonders die Lammvariante wird als penetrant beschrieben – ein Testbericht erwähnt, dass nach der Fütterung das Fenster geöffnet werden musste. Bei der Huhn-Reis-Variante scheint dieser Aspekt weniger ausgeprägt zu sein, aber es bleibt ein Punkt, den geruchsempfindliche Menschen bedenken sollten.
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Mehrere Hundebesitzer berichten von erfolgreichen Kombinationen aus Nass- und Trockenfutter. Ein Besitzer schreibt: „Nassfutter mag er; trockenes Futter lehnt er ab – funktioniert perfekt.” Eine 50:50-Mischung kann sinnvoll sein, um die Vorteile beider Futterarten zu nutzen: Das Nassfutter sorgt für Akzeptanz und Verträglichkeit, das Trockenfutter unterstützt die Zahngesundheit und ist kostengünstiger.
Dieses Futter macht besonders Sinn für kleine bis mittlere Junghunde mit empfindlicher Verdauung. Wenn dein Welpe häufig unter weichem Kot, Blähungen oder Futtermittelunverträglichkeiten leidet, kann Select Gold Sensitive Junior eine echte Erleichterung sein. Die präbiotischen Zusätze und die reduzierte Zutatenliste mit nur einer Proteinquelle machen es zu einer guten Wahl für sensitive Mägen.
Auch für wählerische Esser ist das Futter einen Versuch wert. Die hohe Akzeptanzrate in Kundenbewertungen spricht für sich. Wenn du schon mehrere Futtersorten ausprobiert hast und dein Welpe immer wieder das Futter verweigert, könnte diese Rezeptur die Lösung sein.
Für Besitzer, die Wert auf deutsche Herstellung und die Zusammenarbeit mit Tierärzten legen, bietet Select Gold ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im mittleren Segment. Du bekommst ein solides Produkt ohne das Premium-Preisschild von Royal Canin oder ähnlichen Marken.
Für große Rassen wie Golden Retriever, Deutsche Schäferhunde oder Berner Sennenhunde sehe ich das Futter kritischer. Der niedrige Fettgehalt reicht für schnell wachsende große Hunde oft nicht aus. Diese Rassen benötigen eine höhere Energiedichte, um ihren Bedarf zu decken, ohne riesige Futtermengen fressen zu müssen. Hier würde ich zu Futtern mit 20 bis 25 Prozent Fett auf Trockensubstanzbasis greifen.
Wenn dein Hund eine echte Getreideunverträglichkeit hat, ist dieses Futter ebenfalls nicht die richtige Wahl. Zwar ist Reis leicht verdaulich und für die meisten Hunde gut verträglich, aber bei diagnostizierter Glutensensitivität oder Getreideallergien solltest du auf getreidefreie Alternativen mit Kartoffeln oder Süßkartoffeln setzen.
Auch bei Hühnerfleisch-Allergie ist das Futter ungeeignet, da Huhn die einzige tierische Proteinquelle ist. Select Gold bietet zwar Alternativen mit Lamm und Lachs, aber wenn du bereits weißt, dass dein Hund auf Huhn reagiert, solltest du direkt zu einer anderen Variante greifen.
Für preisbewusste Besitzer könnte Nassfutter generell eine Herausforderung sein. Mit etwa 4,86 Euro täglich für einen 10-Kilogramm-Hund ist es deutlich teurer als Trockenfutter. Wenn das Budget knapp ist, gibt es günstigere Alternativen wie Purina Pro Plan Junior, die ebenfalls gute Qualität bieten.
Ein wichtiger Aspekt bei der Futterwahl ist die Sicherheitshistorie. Nach meiner Recherche gab es keine dokumentierten Rückrufe oder Sicherheitsvorfälle mit Select Gold Sensitive Junior. Das ist ein positives Zeichen und spricht für eine solide Qualitätskontrolle.
Das Futter wird in Deutschland hergestellt, genauer gesagt in Krefeld. Die Produktion erfolgt laut Hersteller unter Zusammenarbeit mit Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern. Diese Information gibt ein gewisses Vertrauen, auch wenn Details zu Produktionsstandorten und Qualitätszertifizierungen öffentlich nicht umfassend kommuniziert werden.
Das Produkt wurde von mehreren unabhängigen deutschen Testplattformen bewertet. Die Ergebnisse fallen gemischt aus: Eine Plattform vergab nur 10,5 von 30 Punkten und kritisierte vor allem die undurchsichtige Deklaration und den niedrigen Fettgehalt. Eine andere Testorganisation bewertete das Futter mit 77 von 100 Punkten und hob die positiven Zusätze wie FOS und Grünlippmuschelextrakt hervor.
Diese Diskrepanz zeigt, dass die Bewertung stark davon abhängt, welche Kriterien man anlegt. Wenn du strenge Maßstäbe an Transparenz und Fleischanteil anlegst, schneidet das Futter schlechter ab. Betrachtest du hingegen die Gesamtformulierung und die Eignung für sensitive Hunde, ist die Bewertung positiver.
Mit 0,70 Euro pro 100 Gramm liegt Select Gold Sensitive Junior im mittleren Preissegment. Das klingt erst mal nicht nach viel, aber bei Nassfutter summiert sich das schnell. Für einen 10-Kilogramm-Hund mit einem Tagesbedarf von etwa 500 Kilokalorien zahlst du rund 4,86 Euro täglich – das sind knapp 150 Euro im Monat.
Zum Vergleich: Purina Pro Plan Junior kostet etwa 8 bis 9,50 Euro pro 1.000 Kilokalorien und ist damit günstiger. Royal Canin Junior Medium liegt bei etwa 10 bis 11 Euro pro 1.000 Kilokalorien und ist damit teurer. Select Gold positioniert sich also genau in der Mitte.
Ob sich der Preis lohnt, hängt von deinen Prioritäten ab. Wenn dein Hund unter Verdauungsproblemen leidet und du bereits mehrere günstigere Futtersorten erfolglos ausprobiert hast, kann der Aufpreis durchaus gerechtfertigt sein. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Verträglichkeit zeigen, dass das Futter für viele Hunde einen spürbaren Unterschied macht.
Für gesunde Welpen ohne besondere Anforderungen gibt es jedoch günstigere Alternativen mit ähnlicher oder sogar besserer Nährstoffzusammensetzung. Hier zahlst du teilweise für das Marketing und die Positionierung als „Sensitive”-Futter mit.
Ein Pluspunkt ist die deutsche Herstellung, die kürzere Transportwege und potenziell höhere Qualitätsstandards bedeutet. Wenn dir das wichtig ist, rechtfertigt das einen Teil des Mehrpreises.
Der Grünlippmuschelextrakt ist wissenschaftlich gut untersucht. Studien zeigen, dass die enthaltenen Glucosamine und Chondroitine unterstützend bei der Gelenkgesundheit wirken können, besonders bei großen Rassen mit erhöhtem Dysplasie-Risiko. Eine Studie aus dem Veterinary Journal (2007, DOI: 10.1016/j.rvsc.2007.03.002) belegt die Wirksamkeit bei Hunden mit Osteoarthritis. Für wachsende Hunde ist das eine sinnvolle präventive Maßnahme.
Die präbiotischen Fasern (FOS) fördern nachweislich das Wachstum nützlicher Darmbakterien wie Bifidobakterien und Laktobazillen. Das kann die Kotqualität verbessern und das Immunsystem stärken – gerade bei Welpen mit sensiblem Verdauungstrakt ein relevanter Vorteil.
Bezüglich des Feuchtigkeitsgehalts von 80 Prozent ist zu beachten, dass dies die Energiedichte stark reduziert. Für schnell wachsende Junghunde bedeutet das, dass sie größere Futtermengen benötigen, um ihren Kalorienbedarf zu decken. Das ist nicht zwingend ein Nachteil, kann aber bei sehr aktiven oder großen Rassen unpraktisch werden.
Die FEDIAF legt Mindeststandards für Protein (18 bis 25 Prozent), Fett (5 bis 15 Prozent) und andere Nährstoffe fest. Select Gold Sensitive Junior erfüllt diese Anforderungen, wobei der Proteingehalt am oberen Ende liegt und der Fettgehalt eher im unteren Bereich. Die AAFCO empfiehlt für wachsende Hunde mindestens 22 Prozent Protein und 8 Prozent Fett auf Trockensubstanzbasis – auch diese Werte werden erreicht.
Allerdings sind das Mindestanforderungen. Für optimales Wachstum, besonders bei großen Rassen, wären höhere Fettwerte wünschenswert. Die Standards definieren, was ausreichend ist, nicht was optimal ist – ein Unterschied, den man im Hinterkopf behalten sollte.
In Sachen Nachhaltigkeit kommuniziert Select Gold wenig. Es gibt keine öffentlich verfügbaren Informationen zu Bio-Zertifizierungen, MSC-zertifiziertem Fisch oder einer Klimastrategie. Das Futter ist frei von Soja, was immerhin den Regenwald-Rodungsaspekt reduziert, da Soja ein Haupttreiber für Abholzung in Südamerika ist.
Die Verpackung besteht aus Metalldosen, die grundsätzlich recycelbar sind, aber in der Herstellung energieintensiv. Angaben zu Recyclingquoten oder alternativen Verpackungsmaterialien fehlen. Wenn dir Nachhaltigkeit besonders wichtig ist, gibt es Marken, die hier transparenter und engagierter sind.
Die Herkunft der Tierproteine ist nicht spezifiziert. Es bleibt unklar, ob das Huhn aus Deutschland stammt oder importiert wird. Für eine vollständige Bewertung der Umweltbilanz wären diese Informationen wichtig, stehen aber nicht zur Verfügung.
Die Fütterungsempfehlung richtet sich nach Körpergewicht und Alter. Für einen 15-Kilogramm-Junghund im Alter von 8 bis 12 Monaten empfiehlt der Hersteller etwa 970 Gramm täglich. Das entspricht etwa 2,4 Dosen – du solltest also mehrere Dosen auf Vorrat haben.
Bei einem 30-Kilogramm-Hund in der gleichen Altersgruppe sind es sogar 1.630 Gramm täglich, also über vier Dosen. Das zeigt, dass Nassfutter bei größeren Hunden schnell unpraktisch und teuer werden kann. Hier macht eine Kombination mit Trockenfutter oft mehr Sinn.
Wie bei jedem Futterwechsel solltest du eine schrittweise Umstellung über etwa 7 bis 10 Tage vornehmen. Beginne mit 25 Prozent des neuen Futters gemischt mit 75 Prozent des alten, steigere dann alle zwei Tage den Anteil. So vermeidest du Verdauungsprobleme durch die plötzliche Umstellung.
Gerade weil dieses Futter für sensitive Hunde konzipiert ist, ist eine sanfte Eingewöhnung besonders wichtig. Beobachte in den ersten Tagen die Kotqualität und das Verhalten deines Hundes nach dem Fressen.
Select Gold bietet auch eine Lamm-Lachs-Kartoffel-Variante an, die getreidefreier ist und zwei Proteinquellen kombiniert. Diese wird mit ähnlich guten Bewertungen bedacht, allerdings berichten einige Besitzer von einem intensiveren Geruch. Der Preis ist vergleichbar. Wenn dein Hund kein Huhn verträgt oder du mehr Proteinvielfalt möchtest, ist das eine gute Alternative.
Für erwachsene Hunde gibt es die Select Gold Sensitive Adult-Linie, die eine andere Nährstoffzusammensetzung aufweist. Die Adult-Varianten haben weniger Protein und sind auf den Erhaltungsbedarf ausgewachsener Hunde abgestimmt. Eine Umstellung sollte etwa ab dem 12. Lebensmonat erfolgen, bei großen Rassen auch später.
Übrigens, wenn du dich für die allgemeine Qualität der Marke interessierst, findest du weitere Informationen in unserem Select Gold hundefutter test. Dort gehen wir auf das gesamte Sortiment ein und vergleichen verschiedene Produktlinien.
Eine 50:50-Mischung aus Select Gold Sensitive Junior Nassfutter und einem hochwertigen Trockenfutter kann sinnvoll sein. Das Nassfutter sorgt für Akzeptanz und Geschmack, das Trockenfutter bringt mechanische Zahnreinigung und ist kostengünstiger. Achte darauf, dass beide Futtersorten für Junghunde geeignet sind und sich in der Nährstoffzusammensetzung ergänzen.
Wenn du einen großen Junghund hast und den niedrigen Fettgehalt ausgleichen möchtest, kannst du hochwertige Öle ergänzen. Ein Teelöffel Lachsöl pro Tag liefert zusätzliche Omega-3-Fettsäuren und erhöht die Energiedichte. Besprich solche Ergänzungen aber am besten mit deinem Tierarzt, um eine Überversorgung zu vermeiden.
Viele Hundebesitzer berichten von dauerhaft positiven Effekten bei der Langzeitfütterung. Das Kotbild bleibt fest, Blähungen reduzieren sich, und die Hunde zeigen ein glänzendes Fell. Das spricht dafür, dass das Futter nicht nur kurzfristig verträglich ist, sondern auch über längere Zeiträume eine gute Nährstoffversorgung bietet.
Allerdings solltest du bedenken, dass dieses Futter für die Junghundphase konzipiert ist. Spätestens wenn dein Hund ausgewachsen ist, solltest du auf eine Adult-Formel umsteigen. Die höheren Proteinwerte der Junior-Linie sind für erwachsene Hunde langfristig nicht optimal und können die Nieren belasten.
Select Gold Sensitive Junior Huhn mit Reis ist ein solides Nassfutter für Welpen und Junghunde mit empfindlicher Verdauung. Die Kombination aus deutscher Herstellung, präbiotischen Zusätzen und dem Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe macht es zu einer guten Wahl für kleine bis mittlere Rassen mit Magen-Darm-Problemen. Die zahlreichen positiven Kundenbewertungen bestätigen die gute Verträglichkeit und Akzeptanz in der Praxis.
Kritisch sehe ich den niedrigen Fettgehalt, der für große, schnell wachsende Rassen suboptimal ist. Auch die Transparenz bei der Deklaration könnte besser sein – eine genaue prozentuale Aufschlüsselung der Fleischkomponenten würde mehr Vertrauen schaffen. Der Preis liegt im mittleren Segment und ist für die gebotene Qualität angemessen, aber nicht günstig.
Wenn dein Welpe unter Verdauungsproblemen leidet oder ein wählerischer Esser ist, ist dieses Futter einen Versuch wert. Für gesunde Junghunde ohne besondere Anforderungen gibt es jedoch Alternativen mit besserer Nährstoffzusammensetzung. Für große Rassen würde ich zusätzliche Fettquellen in Betracht ziehen oder gleich zu einem Futter mit höherem Energiegehalt greifen.
In meiner gewichteten Bewertung erreicht Select Gold Sensitive Junior 68 von 100 Punkten – ein solides „Gut mit Einschränkungen”. Das Futter erfüllt seinen Zweck für die Zielgruppe, hat aber Verbesserungspotenzial bei Transparenz und Nährstoffoptimierung. Wenn die spezifischen Vorteile – Verträglichkeit, deutsche Herstellung, präbiotische Zusätze – für dich und deinen Hund relevant sind, ist es eine gute Wahl. Für Hochleistung oder große Rassen solltest du jedoch andere Optionen prüfen.
Für detaillierte Informationen zur gesamten Select Gold Produktpalette und einen Vergleich verschiedener Linien empfehle ich dir einen Blick in unseren umfassenden select gold sensitive hundefutter test. Dort findest du weitere Varianten und kannst besser einschätzen, welche Rezeptur am besten zu den Bedürfnissen deines Hundes passt.
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Das Futter eignet sich besonders gut für kleine bis mittlere Rassen mit empfindlicher Verdauung. Für große Rassen wie Golden Retriever oder Deutsche Schäferhunde ist der Fettgehalt mit 15-18 Prozent DMB eher niedrig. Diese Hunde benötigen mehr Energie für ihr schnelles Wachstum. Hier solltest du entweder zusätzliche Fettquellen ergänzen oder ein energiedichteres Futter wählen.
Das Futter ist für Welpen ab der 8. Lebenswoche geeignet und kann bis zum Ende der Wachstumsphase gefüttert werden. Bei kleinen Rassen ist das etwa mit 12 Monaten der Fall, bei großen Rassen kann die Junior-Phase bis zu 18-24 Monate dauern. Danach solltest du auf eine Adult-Formel umsteigen, da die höheren Proteinwerte langfristig nicht optimal sind.
Select Gold Sensitive Junior Huhn mit Reis enthält Reis als Kohlenhydratquelle und ist daher nicht getreidefrei. Reis ist jedoch sehr gut verträglich und wird häufig in sensitiven Rezepturen eingesetzt. Wenn dein Hund eine diagnostizierte Getreideunverträglichkeit hat, solltest du zur Lamm-Lachs-Kartoffel-Variante greifen oder eine andere getreidefreie Alternative wählen.
Eine geöffnete Dose sollte im Kühlschrank maximal 2-3 Tage aufbewahrt werden. Achte darauf, die Dose gut abzudecken oder den Inhalt in einen luftdichten Behälter umzufüllen. Vor der Fütterung solltest du das kalte Futter auf Zimmertemperatur bringen, da Hunde warmes Futter besser akzeptieren und verdauen.
Ja, eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter ist durchaus sinnvoll. Viele Hundebesitzer berichten von guten Erfahrungen mit einer 50:50-Mischung. Das Nassfutter sorgt für Geschmack und Verträglichkeit, das Trockenfutter unterstützt die Zahngesundheit und ist kostengünstiger. Achte darauf, dass beide Futtersorten für Junghunde geeignet sind.
Für einen 10-Kilogramm-Junghund musst du etwa 4,86 Euro täglich einkalkulieren, was rund 145-150 Euro pro Monat entspricht. Bei größeren Hunden steigen die Kosten entsprechend. Ein 20-Kilogramm-Hund kostet etwa 280 Euro monatlich. Das ist typisch für Nassfutter, aber deutlich teurer als Trockenfutter-Alternativen.
Die Kundenbewertungen bestätigen eine sehr gute Verträglichkeit. Viele Besitzer berichten von festerem Kot, weniger Blähungen und reduzierten Verdauungsproblemen nach der Umstellung. Die präbiotischen Fasern (FOS) unterstützen die Darmflora, was gerade bei sensitiven Hunden spürbare Verbesserungen bringen kann. Eine Garantie gibt es aber nicht – jeder Hund reagiert individuell.
Führe eine schrittweise Umstellung über 7-10 Tage durch. Beginne mit 25 Prozent des neuen Futters gemischt mit 75 Prozent des bisherigen Futters. Steigere alle zwei Tage den Anteil des neuen Futters um 25 Prozent. So vermeidest du Verdauungsprobleme und gibst dem Magen-Darm-Trakt Zeit zur Anpassung.
Die Huhn-Reis-Variante eignet sich für die meisten Hunde und enthält Getreide. Die Lamm-Lachs-Kartoffel-Variante ist getreidefrei und bietet zwei Proteinquellen, hat aber laut Kundenmeinungen einen intensiveren Geruch. Beide haben ähnliche Nährwerte und Preise. Wähle je nach Verträglichkeit und Vorlieben deines Hundes.
Nein, das Junior-Futter ist speziell für wachsende Hunde formuliert und hat höhere Protein- und Mineralstoffgehalte. Für erwachsene Hunde kann das langfristig die Nieren belasten. Select Gold bietet entsprechende Adult-Linien für ausgewachsene Hunde. Die Umstellung sollte etwa ab dem 12. Lebensmonat erfolgen, bei großen Rassen auch später.