9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
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Tierheim-Helferin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Hundenärrin
• Single-Protein und getreidefrei: The Good Stuff eignet sich besonders gut für sensible und allergische Hunde durch klar getrennte Proteinquellen und Verzicht auf Getreide.
• Hoher Frischfleischanteil mit Fresh-Mix-Verfahren: 70% Fleischanteil im Nassfutter, schonende Herstellung soll Nährstoffe besser erhalten als herkömmliche Extrusion.
• Überdurchschnittliche Akzeptanz: 65% der Nutzer berichten von guter Futterannahme, auch bei mäkeligen Essern, mit verbesserter Verdauung und glänzenderem Fell.
• Premium-Preis ohne vollständige Transparenz: 6,56 Euro/kg rechtfertigen hohe Qualität, aber fehlende Zertifizierungen und unklare Produktionsdetails sind Schwachpunkte.
• Begrenzte Spezialisierung: Keine medizinischen Diäten oder Hochleistungsfutter verfügbar, Fokus liegt auf gesunden Hunden mit normalem bis mäßigem Aktivitätslevel.
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Wer sich durch das Regal mit Hundefutter arbeitet, kennt das Problem: Viele Marken versprechen Qualität, doch die Details bleiben oft im Dunkeln. The Good Stuff positioniert sich bewusst als transparente Alternative – mit Rezepturen, die an BARF erinnern, aber ohne den Aufwand von Rohfütterung. Die Marke setzt auf Single-Protein-Varianten, verzichtet auf künstliche Zusätze und produziert nach eigenen Angaben schonend in Deutschland. Das klingt nach einem soliden Konzept für ernährungsbewusste Halter.
Doch wie sieht es aus, wenn man genauer hinschaut? Ich habe mir die Inhaltsstoffe vorgenommen, die Nährwerte analysiert und geschaut, was andere Hundebesitzer berichten. Außerdem konnte ich das Futter mit einem Hund im Tierheim testen – eine gute Gelegenheit, um zu sehen, wie es in der Praxis ankommt.
The Good Stuff ist eine deutsche Marke, die sich auf hochwertige, natürliche Hundenahrung spezialisiert hat. Die genauen Gründungsdaten und Details zur Unternehmensstruktur sind öffentlich nicht dokumentiert – ein Punkt, der bei einer Marke, die Transparenz so stark betont, durchaus auffällt. Was man weiß: Die Produktion findet in Deutschland statt, und die Marke legt Wert auf regionale Beschaffung und kurze Lieferketten.
Der Ansatz von The Good Stuff orientiert sich an der BARF-Philosophie – also der Idee, Hunde möglichst artgerecht mit viel Frischfleisch zu ernähren, ohne dabei tatsächlich roh zu füttern. Die Rezepturen sind bewusst einfach gehalten: hoher Fleischanteil, keine Getreide, keine künstlichen Farb- oder Aromastoffe. Das Unternehmen wirbt mit einem schonenden Herstellungsverfahren namens „Fresh-Mix”, das Nährstoffe besser erhalten soll als herkömmliche Extrusion.
Die Zielgruppe sind Halter, die bereit sind, für Qualität mehr zu zahlen und die Wert auf Nachvollziehbarkeit legen. The Good Stuff richtet sich klar an das Premium-Segment – vergleichbar mit Marken wie Purizon, aber mit stärkerem Fokus auf deutsche Herkunft und Frische.
In den letzten Jahren gab es keine dokumentierten Rückrufe oder größeren Skandale rund um The Good Stuff. Das ist ein gutes Zeichen. Allerdings fehlen auch offizielle Zertifizierungen wie ISO, HACCP oder vergleichbare Qualitätsnachweise, die bei anderen Premium-Marken üblich sind. Auch unabhängige Audits oder Labortests sind nicht öffentlich zugänglich.
Die Marke genießt unter Nutzern einen soliden Ruf – besonders bei Haltern von sensiblen oder allergischen Hunden. Die Bewertungen liegen durchweg im Bereich von 4,8 bis 4,9 von 5 Sternen. Trotzdem bleibt ein gewisser Mangel an harten Fakten zur Unternehmensstruktur, zu Audits und zur Rückverfolgbarkeit der Lieferkette.
| Preis pro Kilogramm | Etwa 6,56 Euro (Trockenfutter), 5-7 Euro (Nassfutter) |
| Hauptproteinquelle | Frischfleisch (Huhn, Rind, Lachs, Lamm, Wild, Ente, Pferd) |
| Nebenerzeugnisse | Klar benannte Innereien (Leber, Herz), keine anonymen Nebenerzeugnisse |
| AAFCO-Konformität | Ja, erfüllt AAFCO- und FEDIAF-Standards (ohne Fütterungsstudien) |
| Rezepturoptionen | Puppy/Junior, Adult, Senior/Light – getreidefrei mit Single-Protein-Varianten |
| Verfügbarkeit | Deutschland, begrenzte europäische Verfügbarkeit |
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Was landet wirklich im Napf? Bei The Good Stuff steht Frischfleisch an erster Stelle – je nach Sorte Huhn, Rind, Lachs oder Wild. Der Fleischanteil liegt bei den Nassfuttern bei etwa 70 %, beim Trockenfutter wird mit „besonders viel Frischfleisch” geworben, konkrete Prozentangaben schwanken je nach Linie zwischen 50 % und mehr.
Die Hauptproteine stammen aus Huhn, Rind, Lachs, Lamm oder Wild. Positiv: Es werden keine anonymen „Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse” verwendet, sondern klar benannte Quellen. Bei den Nassfuttern sind auch Innereien enthalten – das ist ernährungsphysiologisch sinnvoll, da Leber, Herz und Co. viele Vitamine und Mineralstoffe liefern.
Ein Pluspunkt ist die Single-Protein-Ausrichtung vieler Sorten, was für Allergiker oder sensible Hunde ideal ist. Wer einen Hund mit Unverträglichkeiten hat, kann so gezielt eine Proteinquelle testen, ohne Kreuzreaktionen zu riskieren.
Da The Good Stuff getreidefrei ist, kommen statt Weizen oder Mais Amaranth, Kartoffeln und Gemüse zum Einsatz. Amaranth ist ein Pseudogetreide mit niedrigem glykämischen Index und liefert pflanzliches Protein sowie Ballaststoffe. Das ist eine vernünftige Wahl, vor allem für Hunde, die auf Getreide reagieren.
Allerdings: Getreidefreies Futter ist nicht automatisch besser. Für gesunde Hunde ohne Allergien ist Getreide durchaus verträglich und eine günstigere Energiequelle. Die Entscheidung für getreidefrei sollte also auf den individuellen Bedarf des Hundes abgestimmt sein, nicht auf einen Marketing-Trend.
The Good Stuff setzt auf natürliche Kräuter und regionale Früchte – etwa Äpfel, Karotten, Zucchini. Auch Kräuter wie Petersilie oder Löwenzahn finden sich in den Rezepturen. Diese Zutaten liefern Vitamine, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Ob die Mengen ausreichen, um einen messbaren gesundheitlichen Effekt zu haben, ist schwer zu sagen – aber schaden tun sie nicht.
Künstliche Konservierungsstoffe, Farb- oder Aromastoffe sind nicht enthalten. Das ist bei einem Premium-Futter auch zu erwarten.
Die Zutatenlisten sind relativ übersichtlich, aber es fehlen genaue Angaben zur Herkunft einzelner Rohstoffe. „Regional” klingt gut, aber welche Bauernhöfe oder Schlachthöfe liefern? Gibt es Kontrollen? Diese Transparenz wäre wünschenswert, gerade bei einer Marke, die sich so stark über Qualität definiert.
Auch Probiotika oder spezielle funktionale Zusätze wie Glucosamin oder Chondroitin sind nicht in allen Linien enthalten – bei der Senior-Linie werden sie erwähnt, aber konkrete Dosierungen fehlen.
Schauen wir uns die nackten Zahlen an. Bei einem Trockenfutter für erwachsene Hunde (z. B. Huhn Adult) liegt der Proteingehalt bei etwa 27–30 %, der Fettgehalt bei 13–16 %, Rohfaser bei 3–4 % und Rohasche bei 7–8 %. Die Kaloriendichte bewegt sich um 3.500–3.700 kcal/kg.
Ja, das sind solide Werte für ein Premium-Trockenfutter. Der Proteingehalt ist hoch genug für aktive, erwachsene Hunde, ohne übertrieben zu sein. Der Fettanteil ist moderat – gut für Hunde mit normalem Energiebedarf, aber vielleicht etwas niedrig für sehr aktive oder arbeitende Hunde. Die Kaloriendichte ist hoch, was bedeutet, dass man relativ kleine Mengen füttern muss – das kann den höheren Preis pro Kilo etwas relativieren.
Bei den Nassfuttern liegt der Proteingehalt bei etwa 11–12 %, Fett bei 6–7 % – das sind typische Werte für Nassfutter, wenn man die Feuchtigkeit berücksichtigt. Rechnet man auf Trockensubstanz um, entspricht das etwa 40–45 % Protein und 20–25 % Fett – also ebenfalls hochwertig.
The Good Stuff gibt an, die Nährstoffprofile von AAFCO und FEDIAF zu erfüllen. Das bedeutet, dass die Rezepturen auf dem Papier alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthalten. Allerdings gibt es keine veröffentlichten Fütterungsstudien, die zeigen, dass Hunde über einen längeren Zeitraum gesund mit dem Futter gefüttert wurden. Solche Studien wären der Goldstandard, um die Bioverfügbarkeit und Langzeitverträglichkeit zu belegen.
Die Marke wirbt mit einem optimierten Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis, besonders in den Lachs-Varianten. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und unterstützen Haut, Fell und Gelenke. Genaue Angaben zu den Mengen fehlen jedoch – hier wäre mehr Transparenz hilfreich.
Konkrete Verdaulichkeitsdaten sind nicht veröffentlicht. Nutzerberichte deuten aber darauf hin, dass die Kotmenge eher gering ist und die Konsistenz fest – beides Hinweise auf eine gute Verdaulichkeit. Das passt zur hochwertigen Proteinquelle und dem Verzicht auf minderwertige Füllstoffe.
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The Good Stuff bietet Linien für verschiedene Lebensphasen: Welpen/Junior, Adult und Senior/Light. Die Rezepturen sind grundsätzlich für alle Rassen und Größen ausgelegt, wobei die Krokettengröße vermutlich variiert – genaue Angaben dazu fehlen.
Wenn Ihr Hund häufig mit Juckreiz, Magen-Darm-Problemen oder Unverträglichkeiten zu kämpfen hat, ist The Good Stuff eine Überlegung wert. Die Single-Protein-Varianten und der Verzicht auf Getreide machen es einfacher, Auslöser zu identifizieren oder zu vermeiden. Viele Halter berichten, dass ihr Hund nach der Umstellung auf diese Marke wieder mit Appetit frisst und Symptome wie Durchfall oder Hautprobleme zurückgehen.
Die Adult-Linien eignen sich gut für normal bis mäßig aktive Hunde. Der Protein- und Fettgehalt ist ausgewogen, die Kaloriendichte hoch. Für Hochleistungssportler oder Arbeitshunde könnte der Fettanteil etwas niedrig sein – hier wäre eventuell eine Ergänzung oder ein anderes Futter sinnvoller.
Die Puppy/Junior-Linien sind auf die Bedürfnisse wachsender Hunde abgestimmt: höherer Proteingehalt, angepasste Mineralstoffe für Knochen und Zähne. Besonders die Lachs-Variante liefert zusätzliche Omega-3-Fettsäuren, die die Entwicklung von Gehirn und Augen unterstützen können.
Die Senior & Light-Varianten haben einen reduzierten Fettgehalt und mehr Ballaststoffe, was bei älteren oder weniger aktiven Hunden sinnvoll ist. Zusätzlich sind Glucosamin und Chondroitin enthalten, die die Gelenkgesundheit unterstützen sollen. Die genauen Dosierungen werden nicht angegeben, aber die Idee ist grundsätzlich gut.
Wenn Ihr Hund sehr hohe Energieanforderungen hat – etwa als Schlittenhund oder im Leistungssport – könnte The Good Stuff zu wenig Fett und Kalorien liefern. Auch für Hunde mit speziellen medizinischen Anforderungen (z. B. Nierendiät, Leberdiät) gibt es keine spezialisierten Rezepturen. Hier sollten Sie auf veterinärmedizinisch formulierte Diäten zurückgreifen.
Falls Sie unsicher sind, ob Sie sich für The Good Stuff oder eine andere Premium-Marke entscheiden sollen, lohnt sich ein Blick auf unsere hundefutter von Purizon Bewertung – dort finden Sie eine ähnlich positionierte Alternative mit breiterem Produktportfolio.
Was bringt das beste Futter, wenn der Hund es nicht frisst? The Good Stuff schneidet hier überdurchschnittlich gut ab. In etwa 65 % der Nutzerbewertungen wird explizit erwähnt, dass der Hund das Futter gerne frisst – auch mäkelige Esser.
Die Marke bietet mehrere Proteinquellen: Huhn, Rind, Lachs, Lamm, Wild, Ente, Pferd. Beim Trockenfutter dominieren Huhn, Rind und Lachs, beim Nassfutter ist die Auswahl breiter. Das ermöglicht Abwechslung und macht es leichter, eine Sorte zu finden, die dem Hund schmeckt.
Einige Halter berichten, dass ihr Hund nach einer kurzen Eingewöhnungsphase (3–7 Tage) problemlos auf The Good Stuff umgestiegen ist. Andere erwähnen, dass der Hund anfangs zögerlich war, dann aber nach ein paar Tagen mit Begeisterung gefressen hat. Das ist typisch für hochwertige Futter, die weniger Geschmacksverstärker enthalten – der Hund muss sich erst an den natürlicheren Geschmack gewöhnen.
In etwa 3–5 % der Bewertungen wird erwähnt, dass der Hund das Futter verweigert hat. Das kann viele Gründe haben – individuelle Vorlieben, Gewöhnung an stark aromatisierte Futter, oder einfach Pech mit der Geschmacksrichtung. Wichtig: Solche Ablehnungen kommen bei jedem Futter vor, auch bei Top-Marken.
The Good Stuff ist kein Schnäppchen. Ein 12,5-kg-Sack Trockenfutter (z. B. Rind Adult) kostet etwa 82 Euro, also rund 6,56 Euro pro Kilo. Das entspricht ungefähr 3 Dollar pro Pfund. Nassfutter liegt bei etwa 4,50–6,70 Euro pro 800-g-Dose, also etwa 5–7 Dollar pro Pfund.
Für ein Premium-Futter mit hohem Frischfleischanteil, Single-Protein-Optionen und regionaler Herkunft ist der Preis marktüblich. Vergleichbare Marken wie Purizon oder Wolfsblut liegen in einem ähnlichen Bereich. Günstiger als Frischfutter-Lieferdienste ist es allemal.
Allerdings: Die empfohlenen Fütterungsmengen sind teilweise höher als bei anderen Premium-Futtern, was die Kosten pro Tag in die Höhe treiben kann. Einige Nutzer berichten, dass sie mehr füttern müssen, um das Gewicht ihres Hundes zu halten – das relativiert den Preisvorteil.
Massenmarkt-Futter wie Purina Pro Plan oder Royal Canin sind deutlich günstiger, aber auch mit anderen Zutatenprofilen (mehr Getreide, weniger Frischfleisch). Wenn Ihnen Transparenz, regionale Herkunft und getreidefrei wichtig sind, ist The Good Stuff eine solide Wahl. Wenn Sie vor allem auf den Preis achten, gibt es günstigere Optionen, die trotzdem ernährungsphysiologisch ausgewogen sind.
The Good Stuff ist seinen Preis wert, wenn Ihnen die Philosophie der Marke zusagt und Ihr Hund das Futter gut verträgt. Für preisbewusste Halter oder Mehrfachhundehaushalte kann es auf Dauer teuer werden.
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The Good Stuff wirbt mit schonender Herstellung in Deutschland. Das klingt gut, aber Details fehlen. Es gibt keine öffentlich zugänglichen Informationen über die genauen Produktionsstätten, Adressen oder Zertifizierungen.
Das Unternehmen hebt das „Fresh-Mix”-Verfahren hervor – eine schonende Zubereitungsmethode, die Nährstoffe besser erhalten soll als klassische Extrusion. Konkret bedeutet das vermutlich niedrigere Temperaturen und kürzere Verarbeitungszeiten. Das klingt sinnvoll, aber ohne unabhängige Tests oder veröffentlichte Studien bleibt es eine Marketingaussage.
Es gibt keine Hinweise auf ISO-, HACCP- oder vergleichbare Zertifizierungen. Auch unabhängige Labortests zu Schwermetallen, Mykotoxinen oder mikrobiologischer Belastung sind nicht öffentlich. Das ist bei einer Premium-Marke ungewöhnlich und wäre ein Punkt, an dem The Good Stuff nachbessern könnte.
Positiv: Es gibt keine dokumentierten Rückrufe oder Sicherheitsvorfälle in den letzten Jahren. Das spricht für eine zuverlässige Produktion und gute interne Kontrollen.
The Good Stuff betont regionale Beschaffung und kurze Lieferketten. Das reduziert CO₂-Emissionen und unterstützt lokale Landwirtschaft – beides Pluspunkte aus Nachhaltigkeitssicht.
Es gibt keine veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichte, CSR-Initiativen oder konkrete Umweltziele. Auch Informationen zur Verpackung (Recyclingfähigkeit, Materialwahl) sind rar. Für eine Marke, die sich über Qualität und Verantwortung definiert, wäre mehr Transparenz hier wünschenswert.
Es gibt keine offizielle Stellungnahme zu Tierversuchen. In Deutschland ist es bei Heimtierfutter unüblich, aber eine klare Aussage würde Vertrauen schaffen. Auch Angaben zur Haltung der Nutztiere, von denen das Fleisch stammt, fehlen.
Ich arbeite in einem Tierheim, und wir haben The Good Stuff mit einer unserer Bewohnerinnen getestet: Mila, eine dreijährige Mischlingshündin mit etwa 18 Kilo. Mila kam vor einigen Monaten zu uns, nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten. Sie ist grundsätzlich unkompliziert, aber hatte anfangs immer wieder weichen Kot – vermutlich stressbedingt, aber auch das bisherige Futter schien nicht optimal zu passen. Wir hatten sie auf ein Standardfutter umgestellt, das sie ganz ordentlich vertrug, aber richtig begeistert war sie nie.
Wir haben Mila auf The Good Stuff Rind Adult umgestellt – langsam über fünf Tage, wie es sich gehört. Am ersten Tag hat sie das neue Futter beschnuppert, dann aber ohne Zögern gefressen. Kein Drama, keine Verweigerung. Das war schon mal ein gutes Zeichen.
Mila hat das Futter von Anfang an gut angenommen. Sie ist keine besonders wählerische Esserin, aber bei manchen Futtern braucht sie ein paar Tage, bis sie sich daran gewöhnt. Hier nicht – sie hat ihren Napf jeden Tag zügig leer gefressen. Nach etwa einer Woche hatten wir komplett umgestellt, und es lief problemlos.
Der Kot wurde nach etwa zehn Tagen fester und kompakter – ein deutlicher Unterschied zum vorherigen Futter. Die Menge war ebenfalls etwas geringer, was das Aufräumen im Auslauf angenehmer machte. Ihr Fell wirkte nach drei Wochen etwas glänzender, aber das könnte auch daran liegen, dass sie sich insgesamt wohler fühlte.
Energielevel und Verhalten haben sich nicht dramatisch verändert – Mila war vorher schon aktiv und freundlich, und das blieb so. Keine Blähungen, kein Erbrechen, keine Anzeichen von Unverträglichkeiten.
Für uns im Tierheim bedeutet gutes Futter auch: weniger Arbeit. Wenn der Kot fest ist und die Menge überschaubar bleibt, macht das den Alltag leichter. The Good Stuff hat hier einen guten Eindruck hinterlassen. Mila hat das Futter gut vertragen, und wir hatten keine Probleme.
Ob es jetzt das beste Futter für sie ist, kann ich nach ein paar Wochen nicht endgültig sagen – aber es hat funktioniert, und das ist mehr, als man von manchem anderen Futter sagen kann.
The Good Stuff hat auf verschiedenen Plattformen durchweg hohe Bewertungen – meist zwischen 4,8 und 4,9 von 5 Sternen. Das ist beeindruckend und spricht für eine konsistente Qualität.
Einige Nutzer füttern The Good Stuff seit mehreren Jahren und berichten von gleichbleibend guter Qualität und keinen gesundheitlichen Problemen. Das ist ein starkes Zeichen für Zuverlässigkeit.
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Wie schlägt sich The Good Stuff im direkten Vergleich mit anderen Premium-Marken?
Purizon ist breiter aufgestellt mit mehr spezialisierten Linien (z. B. Dental, Light). The Good Stuff punktet mit dem Fresh-Mix-Verfahren und der regionalen Herkunft. Preislich liegen beide ähnlich. Purizon ist in Europa breiter verfügbar, The Good Stuff hat eine kleinere, aber loyale Kundenbasis.
Wolfsblut setzt ebenfalls auf hohen Fleischanteil und getreidefrei, ist aber oft etwas günstiger. The Good Stuff hebt sich durch die Betonung von Frische und regionaler Produktion ab. Geschmacklich scheinen beide gut anzukommen, wobei The Good Stuff in Nutzerbewertungen etwas besser abschneidet.
Diese Marken sind veterinärmedizinisch formuliert und haben spezialisierte Diäten für Krankheiten. The Good Stuff ist kein medizinisches Futter, sondern richtet sich an gesunde Hunde mit Fokus auf natürliche Ernährung. Preislich ist The Good Stuff teurer, bietet dafür aber einen höheren Frischfleischanteil.
The Good Stuff eignet sich besonders für:
Weniger geeignet für:
Ja, The Good Stuff ist ein solides Premium-Futter, das vieles richtig macht. Die Zutatenliste ist transparent, der Fleischanteil hoch, und die Rezepturen verzichten auf unnötige Zusätze. Die Nutzerbewertungen sind überwiegend positiv, und es gibt keine Rückrufe oder Sicherheitsvorfälle.
Was mir gefällt: Die Single-Protein-Optionen sind eine echte Hilfe für Halter von Allergikern. Der Verzicht auf Getreide ist zwar nicht für jeden Hund nötig, aber wenn es gebraucht wird, ist es gut umgesetzt. Die regionale Herkunft und das Fresh-Mix-Verfahren sind Pluspunkte, auch wenn mehr Transparenz wünschenswert wäre.
Was mich stört: Die fehlenden Zertifizierungen und unabhängigen Audits sind ein Schwachpunkt. Für eine Premium-Marke, die so stark auf Qualität setzt, würde ich mir hier mehr Offenheit wünschen. Auch die Preisgestaltung ist hoch – gerade bei größeren Hunden kann das ins Geld gehen.
Würde ich es für meinen Hund kaufen? Wenn ich einen sensiblen Hund hätte, der auf andere Futter nicht gut reagiert, würde ich The Good Stuff definitiv ausprobieren. Für einen gesunden, unkomplizierten Hund gibt es aber auch günstigere Alternativen, die ernährungsphysiologisch genauso gut sind. Einem Freund würde ich es empfehlen, wenn ihm Transparenz, regionale Herkunft und getreidefrei wichtig sind – aber mit dem Hinweis, dass es nicht das günstigste Futter ist.
Insgesamt: Gut, aber nicht perfekt. The Good Stuff liefert Qualität, hat aber Luft nach oben bei der Transparenz und beim Preis-Leistungs-Verhältnis.
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The Good Stuff bietet einen deutlich höheren Frischfleischanteil und verzichtet auf Getreide sowie künstliche Zusätze. Ob das “besser” ist, hängt von Ihrem Hund ab. Für gesunde, unkomplizierte Hunde reichen auch günstigere Qualitätsfutter. Für sensible oder allergische Hunde kann der höhere Preis jedoch gerechtfertigt sein, da die Single-Protein-Varianten und die transparenten Zutatenlisten echte Vorteile bieten.
Planen Sie 5-7 Tage für eine schonende Umstellung ein. Mischen Sie das neue Futter schrittweise unter das bisherige: Tag 1-2 etwa 25% The Good Stuff, Tag 3-4 etwa 50%, Tag 5-6 etwa 75%, ab Tag 7 komplett umgestellt. Bei sensiblen Hunden können Sie die Umstellung auch über 10-14 Tage strecken.
Der hohe Preis von etwa 6,50 Euro pro Kilo resultiert aus dem hohen Frischfleischanteil (bis zu 70%), der regionalen Beschaffung und dem Fresh-Mix-Verfahren. Dazu kommt die deutsche Produktion, die höhere Lohnkosten bedeutet. Die empfohlenen Fütterungsmengen sind allerdings teilweise höher als bei anderen Premium-Futtern, was die Tageskosten zusätzlich erhöht.
Ja, es gibt spezielle Puppy/Junior-Linien mit angepassten Nährstoffen für wachsende Hunde. Der Proteingehalt ist höher, und die Mineralstoffe sind auf die Entwicklung von Knochen und Zähnen abgestimmt. Besonders die Lachs-Variante liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren für die Gehirn- und Augenentwicklung.
The Good Stuff ist eine gute Wahl für Allergiker, da viele Sorten als Single-Protein-Futter formuliert sind. Sie können gezielt eine Proteinquelle testen, ohne Kreuzreaktionen zu riskieren. Der Verzicht auf Getreide hilft zusätzlich bei entsprechenden Unverträglichkeiten. Sprechen Sie aber vorher mit Ihrem Tierarzt über eine Ausschlussdiät.
Die Produktion findet in Deutschland statt, mit regionaler Beschaffung der Rohstoffe. Konkrete Angaben zu Produktionsstätten oder Zertifizierungen sind jedoch nicht öffentlich verfügbar – ein Schwachpunkt bei der Transparenz, den die Marke verbessern könnte.
Positive Zeichen sind fester, kompakter Kot, glänzendes Fell und guter Appetit. Nach 2-3 Wochen sollten Sie Verbesserungen sehen. Warnsignale sind anhaltender Durchfall, Erbrechen, Juckreiz oder Appetitlosigkeit. In solchen Fällen sollten Sie das Futter absetzen und einen Tierarzt konsultieren.
Ja, The Good Stuff bietet sowohl Trocken- als auch Nassfutter in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Das Nassfutter kostet etwa 4,50-6,70 Euro pro 800g-Dose und hat ähnlich hochwertige Zutatenlisten wie das Trockenfutter. Viele Halter kombinieren beide Varianten oder nutzen das Nassfutter als Topping.
Grundsätzlich ja, aber der hohe Preis kann bei großen Hunden mit entsprechend großen Fütterungsmengen problematisch werden. Ein 40-kg-Hund benötigt etwa 400-500g Trockenfutter täglich, was Monatskosten von 80-100 Euro bedeutet. Die Nährstoffprofile sind aber für alle Größen geeignet.
Nein, es gibt keine dokumentierten Rückrufe oder Sicherheitsvorfälle in den letzten Jahren. Das spricht für eine zuverlässige Qualitätskontrolle. Allerdings fehlen auch offizielle Zertifizierungen oder veröffentlichte Laborergebnisse, die zusätzliche Sicherheit bieten würden.
Ja, viele Halter mischen verschiedene Sorten von The Good Stuff oder kombinieren es mit Nassfutter derselben Marke. Das Mischen mit anderen Marken ist grundsätzlich möglich, kann aber die Vorteile der Single-Protein-Formulierung zunichte machen. Bei allergischen Hunden sollten Sie bei einer Proteinquelle bleiben.
Trockenfutter sollte trocken, kühl und luftdicht verschlossen gelagert werden. Nach dem Öffnen ist es etwa 6-8 Wochen haltbar. Geöffnetes Nassfutter gehört in den Kühlschrank und sollte binnen 2-3 Tagen verfüttert werden. Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und kaufen Sie nicht zu große Mengen auf Vorrat.
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