9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
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Tierheim-Helferin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Hundenärrin
• MAC’s bietet über 60 Geschmacksrichtungen mit hohem Fleischanteil (60-90%), ideal für Hunde mit Allergien durch konsequente Monoprotein-Linien ohne Getreide und künstliche Zusätze.
• Die unvollständige Deklaration ist ein Schwachpunkt für eine Premiummarke – der genaue Anteil von Muskelfleisch versus Innereien bleibt oft unklar.
• Praxistest im Tierheim zeigte deutliche Verbesserung bei empfindlichem Hund: festerer Kot, weniger Blähungen und bessere Akzeptanz nach zwei Wochen Fütterung.
• Mit 2,50-5 Euro täglichen Futterkosten liegt MAC’s im oberen Mittelfeld, bietet aber konstantere Qualität als Konkurrenten wie WOW bei ähnlichem Preisniveau.
• Ausschließliche Produktion in Deutschland ohne dokumentierte Rückrufe, jedoch fehlen unabhängige Laboranalysen und detaillierte Nachhaltigkeitsberichte für vollständige Transparenz.
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MAC’s Hundefutter wird von der ProPet Koller GmbH hergestellt, einem deutschen Familienunternehmen mit Sitz in Waldlaubersheim. Die Marke positioniert sich bewusst im Premium-Segment und setzt auf eine Philosophie, die sich in wenigen Worten zusammenfassen lässt: hoher Fleischgehalt, keine Kompromisse bei den Zutaten, Produktion in Deutschland. Seit Mitte der 2000er-Jahre ist MAC’s auf dem Markt und hat sich vor allem bei Haltern einen Namen gemacht, die nach getreidefreien Rezepturen und Monoproteinen für allergische Hunde suchen.
Was die Marke auszeichnet, ist die Konzentration auf das Wesentliche. MAC’s verzichtet auf künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel. Stattdessen stehen natürliche Zutaten im Mittelpunkt, die in Deutschland verarbeitet werden. Die Produktpalette umfasst Nassfutter, Trockenfutter und halbfeuchtes Futter unter dem Namen „Soft”. Besonders die Monoprotein-Linien sind beliebt bei Hunden mit Futtermittelunverträglichkeiten.
MAC’s bleibt ein inhabergeführtes Unternehmen ohne große Konzernstrukturen im Hintergrund. Das hat Vor- und Nachteile: Einerseits ermöglicht es eine enge Qualitätskontrolle und schnelle Reaktionen auf Kundenfeedback. Andererseits fehlt die internationale Reichweite größerer Hersteller. In den USA ist MAC’s kaum offiziell verfügbar – wer das Futter dort kaufen möchte, ist auf Importeure angewiesen und zahlt deutlich mehr.
Die Marke wirbt mit regionaler Beschaffung und kurzen Transportwegen, ohne dabei jedoch detaillierte Nachweise zu veröffentlichen. Zertifikate wie IFS Food werden erwähnt, konkrete Audit-Berichte oder Zertifikatsnummern bleiben aber im Dunkeln. Das ist ein Punkt, der bei der Bewertung der Transparenz ins Gewicht fällt. Positiv ist, dass es in den letzten Jahren keine Rückrufe oder größeren Skandale gab.
| Preis pro Kilogramm | 4,15-5,80 € (Trockenfutter), 5,80-6,65 € (Nassfutter) |
| Hauptproteinquelle | Huhn, Rind, Lamm, Pferd, Kaninchen, Lachs (Monoprotein-Linien verfügbar) |
| Nebenerzeugnisse | Ja, aber unklare Deklaration – Herz, Leber, Magen enthalten, genaue Anteile nicht spezifiziert |
| AAFCO-Konformität | Keine AAFCO-Zertifizierung, orientiert sich an FEDIAF-Standards (EU), keine Feeding-Trials durchgeführt |
| Rezepturoptionen | Über 60 Geschmacksrichtungen, Nassfutter, Trockenfutter, “Soft”-Linie, Welpen- und Monoprotein-Rezepturen |
| Verfügbarkeit | Hauptsächlich Deutschland/Europa, in den USA nur über Importeure zu deutlich höheren Preisen verfügbar |
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Die Zutatenliste entscheidet darüber, ob ein Futter hält, was es verspricht. Bei MAC’s fällt sofort der hohe Fleischanteil auf. Je nach Rezeptur liegt dieser bei 60 bis über 90 Prozent – zumindest auf dem Papier. Doch hier beginnt auch das erste Problem: MAC’s gibt nicht immer klar an, wie viel Frischfleisch und wie viel Innereien oder Nebenerzeugnisse enthalten sind. Das macht es schwer, die tatsächliche Qualität zu beurteilen.
MAC’s verwendet verschiedene Proteinquellen wie Huhn, Rind, Lamm, Pferd, Kaninchen und Lachs. Besonders die Monoprotein-Linien setzen konsequent auf nur eine Eiweißquelle pro Rezeptur. Das ist ideal für Hunde mit Allergien oder Unverträglichkeiten, weil es eine gezielte Ausschlussdiät ermöglicht. Die Fleischqualität wird als „lebensmitteltauglich” beschrieben, was bedeutet, dass die Zutaten theoretisch auch für den menschlichen Verzehr geeignet wären.
Was mir fehlt, ist eine detaillierte Aufschlüsselung, welche Teile des Tieres verwendet werden. Innereien wie Herz, Leber oder Magen sind nährstoffreich und durchaus wertvoll, doch wenn der Anteil an Muskelfleisch unklar bleibt, ist das ein Transparenzproblem. Einige Rezepturen listen „Geflügel” oder „Rind” ohne weitere Angaben – das lässt Spielraum für Interpretation.
MAC’s verzichtet auf Getreide und setzt stattdessen auf Süßkartoffel, Kartoffel und Erbsen als Kohlenhydratlieferanten. Das ist sinnvoll für Hunde mit Getreideunverträglichkeiten. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass getreidefreie Futter in den letzten Jahren wegen möglicher Zusammenhänge mit Herzerkrankungen (DCM) diskutiert wurden. MAC’s selbst veröffentlicht dazu keine eigenen Studien, und die allgemeine Datenlage ist noch nicht abschließend geklärt.
Hinzu kommen Gemüse und Obst wie Karotten, Kürbis, Spinat oder Blaubeeren. Diese liefern Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien. Die Mengen sind meist gering, aber sie tragen zur Rundung des Nährstoffprofils bei. Kritisch wird es, wenn der Gemüseanteil so hoch ist, dass er den Fleischanteil verwässert – bei MAC’s scheint das aber nicht der Fall zu sein.
Als Fettquellen kommen Pflanzenöle und Fischöl zum Einsatz. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind wichtig für Haut, Fell und Entzündungshemmung. MAC’s gibt allerdings keine genauen Mengen an, was es schwer macht, die Qualität der Fettsäureversorgung zu bewerten. Hier wäre mehr Transparenz wünschenswert.
MAC’s verzichtet auf künstliche Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Stattdessen werden natürliche Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt, um den Bedarf zu decken. Das ist positiv und entspricht dem Anspruch einer natürlichen Ernährung. Allerdings fehlen auch hier oft die genauen Mengenangaben, sodass man sich auf die Herstellerangaben verlassen muss.
Ein Punkt, der immer wieder in Bewertungen auftaucht, ist die unvollständige Deklaration. Nicht alle Zutaten sind prozentual aufgeschlüsselt, und die Bezeichnung „tierische Nebenerzeugnisse” bleibt manchmal vage. Für eine Premiummarke, die mit Transparenz wirbt, ist das ein Schwachpunkt. Zudem fehlen unabhängige Laboranalysen, die die Angaben auf dem Etikett bestätigen.
Die Nährstoffzusammensetzung entscheidet darüber, ob ein Futter den Bedarf eines Hundes deckt. MAC’s bietet sowohl Nass- als auch Trockenfutter an, die sich in ihrer Zusammensetzung deutlich unterscheiden.
Das Nassfutter von MAC’s enthält typischerweise 10 bis 12 Prozent Rohprotein, 4 bis 7 Prozent Rohfett und etwa 77 bis 80 Prozent Feuchtigkeit. Das ist für Nassfutter üblich und bietet den Vorteil, dass der Hund automatisch mehr Flüssigkeit aufnimmt. Der Rohaschegehalt liegt bei 2 bis 2,5 Prozent, was auf einen moderaten Mineralstoffgehalt hinweist.
Der Energiegehalt liegt bei etwa 900 bis 1.000 Kilokalorien pro Kilogramm. Das ist relativ niedrig, weshalb Nassfutter vor allem für weniger aktive Hunde oder zur Gewichtskontrolle geeignet ist. Für sehr aktive oder arbeitende Hunde müsste man entsprechend größere Mengen füttern.
Das Trockenfutter der Monoprotein-Linie enthält 23 bis 27 Prozent Rohprotein und 8 bis 15 Prozent Rohfett. Der Energiegehalt liegt bei etwa 3.500 bis 3.800 Kilokalorien pro Kilogramm – deutlich mehr als beim Nassfutter. Die halbfeuchte „Soft”-Linie liegt dazwischen, mit 22 bis 25 Prozent Protein und 12 bis 16 Prozent Fett.
Die Kohlenhydrate machen schätzungsweise 30 bis 35 Prozent aus, was für getreidefreies Futter typisch ist. Hier wäre es hilfreich, wenn MAC’s den genauen Kohlenhydratgehalt angeben würde, denn dieser beeinflusst die Verdaulichkeit und Eignung für bestimmte Hunde.
MAC’s orientiert sich an den FEDIAF-Richtlinien, dem europäischen Standard für Alleinfuttermittel. Die Produkte sind als Alleinfutter deklariert, was bedeutet, dass sie theoretisch alle Nährstoffe in ausreichender Menge liefern. Allerdings fehlen unabhängige Fütterungsstudien, die das bestätigen. In den USA würde man hier AAFCO-Feeding-Trials erwarten – bei MAC’s gibt es so etwas nicht.
Vitamine und Mineralstoffe werden zugesetzt, um den Bedarf zu decken. Omega-Fettsäuren sind durch Fischöl enthalten, allerdings ohne genaue Mengenangaben. Glucosamin oder Chondroitin für die Gelenkgesundheit fehlen in den Standardrezepturen. Die „Superfood”-Linie enthält natürliche Antioxidantien aus Blaubeeren oder Kürbis, aber auch hier bleiben die genauen Mengen im Dunkeln.
MAC’s richtet sich vor allem an Hunde mit Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten. Die Monoprotein-Rezepturen sind ideal für Ausschlussdiäten, weil sie nur eine Proteinquelle enthalten und auf häufige Allergene verzichten. Auch Hunde mit empfindlichem Magen profitieren oft von der getreidefreien Zusammensetzung und dem hohen Fleischanteil.
MAC’s bietet spezielle Welpen-Rezepturen mit erhöhtem Proteingehalt und angepasstem Kalzium-Phosphor-Verhältnis. Diese sind grundsätzlich geeignet, allerdings fehlen DHA und EPA in höheren Mengen, die für die Gehirnentwicklung wichtig sind. Hier könnte man mit Fischöl nachhelfen.
Für normal aktive erwachsene Hunde ist MAC’s eine gute Wahl. Der Proteingehalt ist ausreichend, und die getreidefreie Zusammensetzung wird von vielen Hunden gut vertragen. Sehr aktive oder arbeitende Hunde könnten beim Nassfutter größere Mengen benötigen, weil der Energiegehalt relativ niedrig ist. Hier ist das Trockenfutter die bessere Option.
Das Nassfutter eignet sich gut für ältere Hunde, die weniger aktiv sind und nicht mehr so viel Energie benötigen. Die weiche Konsistenz ist zudem schonend für Hunde mit Zahnproblemen. Die „Soft”-Linie bietet hier einen guten Kompromiss zwischen Trocken- und Nassfutter.
Für Hunde mit Nieren- oder Lebererkrankungen ist MAC’s nur bedingt geeignet, weil der Proteingehalt relativ hoch ist. Hier sollte man auf spezialisierte Diätfutter zurückgreifen. Auch bei Diabetes ist Vorsicht geboten, weil der Kohlenhydratgehalt nicht exakt angegeben wird.
Hunde, die auf bestimmte Proteine allergisch reagieren, sollten die entsprechenden Rezepturen meiden. Auch wenn der Hund keine Unverträglichkeiten hat, ist MAC’s nicht zwingend die beste Wahl – andere Marken bieten ähnliche Qualität zu niedrigeren Preisen. Für Halter in den USA ist MAC’s wegen der hohen Importkosten meist keine wirtschaftliche Option.
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Die beste Zusammensetzung nützt nichts, wenn der Hund das Futter verweigert. Bei MAC’s zeigt sich ein überwiegend positives Bild: Die meisten Hunde fressen es gern, besonders die Monoprotein- und Soft-Linien werden gut akzeptiert. Der Fleischanteil sorgt für eine hohe Schmackhaftigkeit, und die natürlichen Zutaten kommen bei vielen Hunden gut an.
MAC’s bietet über 60 verschiedene Geschmacksrichtungen, von klassischen Sorten wie Huhn und Rind bis zu exotischeren Varianten wie Pferd oder Wild. Das ermöglicht Abwechslung und hilft, den Speiseplan interessant zu gestalten. Für mäkelige Hunde gibt es die Möglichkeit, verschiedene Sorten zu testen.
In Bewertungen wird häufig erwähnt, dass selbst wählerische Hunde MAC’s fressen. Besonders die Lamm- und Entenvarianten schneiden gut ab. Einige Halter berichten allerdings, dass ihre Hunde bestimmte Sorten verweigern – das ist aber normal und hängt von individuellen Vorlieben ab.
Die Umstellung auf MAC’s verläuft bei den meisten Hunden problemlos. Vereinzelt wird von Durchfall in den ersten Tagen berichtet, was aber bei jeder Futterumstellung vorkommen kann. Die getreidefreie Zusammensetzung und der hohe Fleischanteil werden in der Regel gut vertragen.
MAC’s liegt preislich im oberen Mittelfeld. In Deutschland kostet ein 12-Kilogramm-Sack Trockenfutter etwa 50 bis 70 Euro, Nassfutter im Sparpaket etwa 120 bis 140 Euro für 24 Dosen à 800 Gramm. Das entspricht ungefähr 2 bis 3 Dollar pro Pfund für Trockenfutter und 2,50 bis 3,50 Dollar pro Pfund für Nassfutter – zumindest in Europa. In den USA zahlt man durch Importaufschläge oft das Doppelte.
Im Vergleich zu Marken wie Hill’s Science Diet oder Royal Canin bietet MAC’s einen höheren Fleischanteil und weniger Füllstoffe. Gegenüber Premium-Marken wie Acana oder Orijen ist MAC’s günstiger, allerdings auch weniger transparent in der Deklaration. Unsicher, ob du dich für MAC’s oder WOW entscheiden sollst? Lies unsere Bewertung zu hundefutter von Wow hier.
Für einen mittelgroßen Hund (25 Kilogramm) liegen die täglichen Kosten bei etwa 2,50 bis 5 Euro, je nachdem ob man Trocken- oder Nassfutter füttert. Das ist im Premium-Segment üblich, aber nicht günstig. Wer mehrere Hunde hat, muss mit entsprechend höheren Ausgaben rechnen.
In Europa gibt es Sparpakete und gelegentlich Rabattaktionen. In den USA fehlen solche Angebote weitgehend, was die Kosten zusätzlich in die Höhe treibt. Ein Abo-Modell, wie es andere Marken anbieten, gibt es bei MAC’s nicht.
MAC’s wird ausschließlich in Deutschland hergestellt, was für kurze Transportwege und eine enge Qualitätskontrolle spricht. Die Produktion erfolgt nach IFS-Food-Standards und HACCP-Prinzipien, wobei die genauen Zertifikatsnummern nicht veröffentlicht werden. Das ist ein Schwachpunkt, weil unabhängige Überprüfungen fehlen.
MAC’s gibt an, dass die Zutaten aus regionalen Quellen stammen und lebensmitteltauglich sind. Konkrete Nachweise oder Lieferantenlisten werden aber nicht veröffentlicht. Hier wäre mehr Transparenz wünschenswert, besonders im Premium-Segment.
In den letzten zehn Jahren gab es keine dokumentierten Rückrufe oder größeren Sicherheitsprobleme. Das spricht für eine zuverlässige Produktion. Vereinzelt wird in Bewertungen von beschädigten Dosen oder ungewöhnlichem Geruch berichtet, was aber eher auf Transportprobleme als auf Produktionsfehler hindeutet.
MAC’s wirbt mit kurzen Transportwegen und regionaler Beschaffung, veröffentlicht aber keine detaillierten Nachhaltigkeitsberichte. Die Verpackungen sind größtenteils recyclebar, konkrete Maßnahmen zur CO₂-Reduktion oder Zertifikate wie Bio oder Fair Trade fehlen jedoch.
Das Unternehmen verzichtet auf Tierversuche und verwendet keine gentechnisch veränderten Zutaten. Informationen zur Haltung der Tiere, von denen das Fleisch stammt, gibt es nicht. Für Halter, die Wert auf Bio-Qualität oder artgerechte Tierhaltung legen, ist das ein Manko.
Als Familienunternehmen hat MAC’s keine großen CSR-Programme oder Kooperationen mit Tierschutzorganisationen. Das ist nicht per se negativ, zeigt aber, dass der Fokus auf der Produktqualität liegt und weniger auf Marketing oder gesellschaftlichem Engagement.
Ich arbeite in einem Tierheim, und wir haben MAC’s bei einem unserer Hunde getestet. Es handelte sich um Bruno, einen achtjährigen Mischling aus Labrador und Schäferhund. Bruno kam vor einem halben Jahr zu uns, nachdem sein Besitzer verstorben war. Er hatte keine größeren gesundheitlichen Probleme, aber sein Fell war stumpf, und er wirkte insgesamt etwas antriebslos. Außerdem hatte er immer wieder weichen Kot, was bei Hunden in Tierheimen nicht ungewöhnlich ist – Stress und wechselndes Futter spielen da eine Rolle.
Wir entschieden uns für die Monoprotein-Linie mit Lamm, weil Bruno auf Huhn schon mal mit leichtem Durchfall reagiert hatte. Die Umstellung verlief sanft: Wir mischten das neue Futter über fünf Tage schrittweise unter das alte. Bruno zeigte sofort Interesse am Geruch – das Futter roch intensiv nach Fleisch, was bei Nassfutter von MAC’s typisch ist. Er fraß es ohne zu zögern, was für einen Hund, der in den ersten Wochen bei uns sehr wählerisch war, ein gutes Zeichen war.
Nach etwa zwei Wochen bemerkten wir, dass sein Kot fester wurde. Das war eine spürbare Verbesserung, weil es das Saubermachen erleichterte und ein Zeichen dafür war, dass die Verdauung besser funktionierte. Sein Fell wirkte nach vier Wochen etwas glänzender, allerdings war der Unterschied nicht dramatisch. Bruno war insgesamt zufriedener und ausgeglichener, was aber auch daran liegen konnte, dass er sich generell an das Tierheim gewöhnt hatte.
Was mir auffiel: Bruno hatte nach dem Fressen keine Blähungen mehr, was vorher gelegentlich vorkam. Das machte den Alltag angenehmer – für ihn und für uns. Seine Energie blieb stabil, er war weder träger noch aktiver als zuvor. Das Futter schien einfach gut zu ihm zu passen, ohne große Überraschungen in die eine oder andere Richtung.
Insgesamt war die Erfahrung mit MAC’s bei Bruno positiv. Es war kein Wundermittel, aber ein solides Futter, das er gut vertrug und gerne fraß. Für einen Hund mit sensibler Verdauung war das genau das, was wir gebraucht haben.
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Die Erfahrungen anderer Nutzer geben einen guten Einblick, wie sich MAC’s im Alltag bewährt. Auf deutschen Bewertungsplattformen wie CheckForPet oder Hundeo liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,3 bis 4,5 von 5 Sternen. Das ist ein starker Wert, der zeigt, dass die meisten Halter zufrieden sind.
Viele Halter berichten von verbesserter Fellqualität und weniger Hautproblemen nach der Umstellung auf MAC’s. Besonders bei Hunden mit Allergien wird das Futter gelobt. Ein häufiges Lob: „Endlich frisst mein Hund wieder mit Appetit.” Auch die festen Kothaufen und kleinere Kotmengen werden positiv erwähnt – für Halter ein praktischer Vorteil im Alltag.
Die Monoprotein-Linien schneiden besonders gut ab. Halter von Hunden mit Futtermittelunverträglichkeiten schätzen die klare Zusammensetzung und die Auswahl an exotischen Proteinen wie Pferd oder Kaninchen. Einige berichten, dass MAC’s das erste Futter war, das ihr Hund ohne Probleme vertragen hat.
Nicht alle Hunde fressen MAC’s gern. Etwa 5 Prozent der Bewertungen erwähnen, dass der Hund das Futter verweigert oder nur zögerlich frisst. Das ist bei jedem Futter möglich und hängt von individuellen Vorlieben ab. Vereinzelt wird von Durchfall oder Blähungen berichtet, meist in den ersten Tagen der Umstellung.
Ein wiederkehrendes Thema ist die unklare Deklaration. Halter wünschen sich mehr Details, welche Teile des Tieres verwendet werden und wie hoch der Anteil an Muskelfleisch ist. Auch der Preis wird gelegentlich als zu hoch empfunden, besonders im Vergleich zu ähnlichen Marken.
Halter, die MAC’s über Monate oder Jahre füttern, berichten von stabiler Gesundheit und guter Verträglichkeit. Es gibt kaum Berichte über plötzliche Unverträglichkeiten oder Qualitätsschwankungen. Das spricht für eine konsistente Produktion.
Um die Stärken und Schwächen von MAC’s besser einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenz. Ich vergleiche hier mit drei Marken, die in einem ähnlichen Segment unterwegs sind: WOW, Anifit und Rinti.
WOW ist wie MAC’s eine Premium-Marke aus dem deutschsprachigen Raum. Beide setzen auf hohen Fleischanteil und getreidefreie Rezepturen. WOW schneidet bei der Transparenz etwas besser ab, weil die Zutatenlisten detaillierter sind. Allerdings schwankt die Qualität bei WOW je nach Produktlinie – das Trockenfutter fiel in Tests teils deutlich ab. MAC’s bietet hier eine konstantere Qualität. Preislich liegen beide ähnlich, wobei WOW durch Abo-Modelle punktet, die MAC’s nicht anbietet.
Anifit ist eine der teuersten Marken auf dem deutschen Markt und wirbt mit besonders hoher Fleischqualität. Im direkten Vergleich ist der Fleischanteil bei Anifit oft noch höher als bei MAC’s, und die Deklaration ist vollständiger. Allerdings ist Anifit deutlich teurer – wer ein ähnliches Preis-Leistungs-Verhältnis wie bei MAC’s sucht, wird bei Anifit nicht fündig. MAC’s ist die wirtschaftlichere Wahl für Halter, die nicht bereit sind, Premiumpreise zu zahlen.
Rinti ist im mittleren Preissegment angesiedelt und bietet solide Qualität zu günstigeren Preisen. Der Fleischanteil ist niedriger als bei MAC’s, und es werden mehr Füllstoffe verwendet. Für Hunde ohne besondere Bedürfnisse ist Rinti eine gute Option, aber für Allergiker oder sensible Hunde ist MAC’s die bessere Wahl. Rinti punktet allerdings mit einer breiteren Verfügbarkeit und günstigeren Preisen.
MAC’s liegt qualitativ im oberen Bereich, ohne die Spitzenpreise von Anifit zu erreichen. Die Stärken liegen im hohen Fleischanteil, der getreidefreien Zusammensetzung und der guten Verträglichkeit. Schwächen sind die unvollständige Deklaration und der vergleichsweise hohe Preis. Wer bereit ist, für Qualität zu zahlen, bekommt mit MAC’s ein solides Produkt, das sich besonders für sensible Hunde eignet.
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MAC’s richtet sich in erster Linie an erwachsene Hunde mit normaler Aktivität und an Hunde mit speziellen Bedürfnissen wie Allergien oder Unverträglichkeiten. Die Monoprotein-Linien sind ideal für Hunde, die auf bestimmte Proteine empfindlich reagieren oder bei denen eine Ausschlussdiät notwendig ist. Auch Hunde mit empfindlichem Magen profitieren von der getreidefreien Zusammensetzung und dem hohen Fleischanteil.
Für Welpen gibt es spezielle Rezepturen, die auf die Bedürfnisse im Wachstum abgestimmt sind. Allerdings könnten zusätzliche DHA-Quellen sinnvoll sein, um die Gehirnentwicklung optimal zu unterstützen. Aktive und arbeitende Hunde kommen mit dem Trockenfutter gut zurecht, während das Nassfutter eher für weniger aktive oder ältere Hunde geeignet ist.
Senioren profitieren von der leicht verdaulichen Zusammensetzung und der weichen Konsistenz des Nassfutters. Die „Soft”-Linie ist ein guter Kompromiss für Hunde, die Trockenfutter nicht mehr gut kauen können. Für Hunde mit Übergewicht eignet sich das Nassfutter wegen des niedrigeren Energiegehalts besser als das Trockenfutter.
Nicht geeignet ist MAC’s für Hunde mit schweren Nieren- oder Lebererkrankungen, weil der Proteingehalt relativ hoch ist. Auch für Halter, die auf ein sehr knappes Budget achten müssen, gibt es günstigere Alternativen. In den USA ist MAC’s wegen der hohen Importkosten für die meisten Halter keine realistische Option.
Mein Urteil als Hundefutter-Spezialist: MAC’s ist ein gutes, solides Futter mit klaren Stärken, aber auch einigen Schwächen. Der hohe Fleischanteil, die getreidefreie Zusammensetzung und der Verzicht auf künstliche Zusätze machen es zu einer attraktiven Wahl für Hunde mit Allergien oder empfindlicher Verdauung. Die Monoprotein-Linien sind besonders hervorzuheben – hier bietet MAC’s eine Auswahl, die in dieser Form nicht jede Marke hat.
Was mich stört, ist die mangelnde Transparenz bei der Deklaration. Für eine Premiummarke erwarte ich, dass klar angegeben wird, welche Teile des Tieres verwendet werden und wie hoch der Anteil an Muskelfleisch ist. Auch das Fehlen unabhängiger Laboranalysen oder Fütterungsstudien ist ein Manko. Man muss den Herstellerangaben vertrauen, ohne dass diese von Dritten bestätigt werden.
Preislich liegt MAC’s im oberen Mittelfeld. Für die gebotene Qualität ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung, aber nicht herausragend. Es gibt günstigere Alternativen mit ähnlicher Qualität, und es gibt teurere Marken, die noch transparenter sind. MAC’s bewegt sich irgendwo dazwischen – eine gute Wahl für Halter, die bereit sind, für Qualität zu zahlen, aber keine Höchstpreise akzeptieren wollen.
Würde ich MAC’s für meinen eigenen Hund kaufen? Ja, wenn er Allergien oder eine empfindliche Verdauung hätte. Für einen Hund ohne besondere Bedürfnisse würde ich wahrscheinlich eine günstigere Alternative wählen. Würde ich es einem Freund empfehlen? Ja, besonders wenn sein Hund mit anderen Futtersorten Probleme hat. Aber ich würde auch darauf hinweisen, dass es Marken gibt, die transparenter und teils günstiger sind.
Insgesamt ist MAC’s eine solide Wahl für Halter, die Wert auf natürliche Zutaten und hohen Fleischanteil legen. Es ist kein perfektes Futter, aber es macht vieles richtig. Für Hunde mit speziellen Bedürfnissen ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Für Hunde ohne Probleme gibt es aber auch andere Optionen, die man in Betracht ziehen sollte.
Mach den kostenlosen Check und finde das passende Futter für deinen Hund!
Ja, MAC’s verzichtet komplett auf Getreide wie Weizen, Mais oder Reis. Stattdessen werden Süßkartoffel, Kartoffel und Erbsen als Kohlenhydratquellen verwendet. Das macht das Futter für Hunde mit Getreideunverträglichkeiten geeignet. Allerdings sollte man bedenken, dass getreidefreie Futter in den letzten Jahren wegen möglicher Zusammenhänge mit Herzerkrankungen diskutiert wurden.
MAC’s gibt einen Fleischanteil von 60 bis über 90 Prozent an, je nach Produktlinie. Das Problem ist die unklare Deklaration – es wird nicht genau aufgeschlüsselt, wie viel Muskelfleisch und wie viel Innereien oder Nebenerzeugnisse enthalten sind. Für eine Premiummarke wäre hier mehr Transparenz wünschenswert.
Die Monoprotein-Linien von MAC’s sind ideal für Hunde mit Allergien, weil sie nur eine Proteinquelle pro Rezeptur enthalten. Die Auswahl reicht von klassischen Sorten wie Huhn bis zu exotischen Proteinen wie Pferd oder Kaninchen. Das ermöglicht gezielte Ausschlussdiäten bei Unverträglichkeiten.
MAC’s wird ausschließlich in Deutschland von der ProPet Koller GmbH produziert. Das Familienunternehmen hat seinen Sitz in Waldlaubersheim und wirbt mit regionaler Beschaffung und kurzen Transportwegen. Die Produktion erfolgt nach IFS-Food-Standards, wobei die genauen Zertifikatsnummern nicht veröffentlicht werden.
MAC’s bietet spezielle Welpen-Rezepturen mit erhöhtem Proteingehalt und angepasstem Kalzium-Phosphor-Verhältnis. Diese sind grundsätzlich geeignet, allerdings fehlen DHA und EPA in höheren Mengen, die für die Gehirnentwicklung wichtig sind. Hier könnte eine Ergänzung mit Fischöl sinnvoll sein.
Der höhere Preis erklärt sich durch den hohen Fleischanteil, die deutsche Produktion und den Verzicht auf billige Füllstoffe. MAC’s positioniert sich im Premium-Segment und verwendet lebensmitteltaugliche Zutaten. In den USA ist es durch Importaufschläge noch deutlich teurer als in Europa.
Nein, in den letzten zehn Jahren gab es keine dokumentierten Rückrufe oder größeren Sicherheitsprobleme bei MAC’s. Das spricht für eine zuverlässige Produktion und Qualitätskontrolle. Vereinzelt wird von beschädigten Dosen berichtet, was aber eher auf Transportprobleme hindeutet.
Ja, MAC’s ist über verschiedene Online-Shops erhältlich, sowohl direkt vom Hersteller als auch über Plattformen wie Amazon oder Fressnapf. In Deutschland gibt es oft Sparpakete und Rabattaktionen. In den USA ist die Verfügbarkeit deutlich eingeschränkter und teurer.
Eine Futterumstellung sollte schrittweise über 5 bis 7 Tage erfolgen. Mischen Sie das neue MAC’s-Futter täglich in größeren Anteilen unter das alte Futter. Die meisten Hunde vertragen die Umstellung gut, vereinzelt kann es zu weichem Kot in den ersten Tagen kommen.
Ja, besonders das Nassfutter eignet sich gut für Senioren, die weniger aktiv sind. Die weiche Konsistenz ist schonend für Hunde mit Zahnproblemen, und der niedrigere Energiegehalt passt zu einem ruhigeren Lebensstil. Die “Soft”-Linie bietet einen guten Kompromiss zwischen Trocken- und Nassfutter.
Nein, MAC’s verzichtet bewusst auf künstliche Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Stattdessen werden natürliche Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt. Das entspricht der Philosophie einer natürlichen Hundeernährung ohne unnötige Chemie.
Das hängt von den Bedürfnissen Ihres Hundes ab. Die Monoprotein-Linie ist ideal für Allergiker, das Nassfutter für weniger aktive Hunde und die “Soft”-Linie für Hunde, die weiches Futter bevorzugen. Für sehr aktive Hunde ist das Trockenfutter wegen des höheren Energiegehalts meist die bessere Wahl.
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