9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
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Tierheim-Helferin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Hundenärrin
• Konsequente Monoprotein-Strategie: Jede Rezeptur enthält nur eine tierische Proteinquelle, ideal für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien.
• Regionale Manufaktur mit Transparenz: Produktion am Bodensee mit Fleisch aus Bayern, kurzen Lieferketten und Zutaten in Lebensmittelqualität ohne synthetische Zusätze.
• Hohe Verträglichkeit und Akzeptanz: Über 90% der Nutzer berichten positive Erfahrungen, festere Kothaufen und weniger Hautprobleme bei empfindlichen Hunden.
• Premium-Preis für Premium-Qualität: Mit 7-11 Euro pro Kilo deutlich teurer als Mainstream-Marken, aber vergleichbar mit direkten Konkurrenten wie Terra Canis.
• Begrenzte Spezialisierung: Keine Veterinärdiäten oder Senior-Zusätze wie Glucosamin, weniger geeignet für Hochleistungssportler oder Hunde mit besonderen medizinischen Bedürfnissen.
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Lakefield positioniert sich bewusst als regionale Manufaktur mit Sitz am Bodensee und setzt auf kurze Transportwege, nachvollziehbare Lieferketten und Zutaten in Lebensmittelqualität. Gegründet 2018 von Jonas Gromulat und seinem Team, verfolgt die Marke von Anfang an das Ziel, Hundefutter ohne synthetische Zusätze, ohne Getreide und mit hohem Fleischanteil anzubieten. Die Philosophie: Jedes Tier sollte artgerecht und natürlich ernährt werden – am besten mit Zutaten, die man selbst essen würde.
Was Lakefield von vielen Wettbewerbern unterscheidet, ist die konsequente Monoprotein-Strategie. Jedes Menü enthält nur eine tierische Proteinquelle, was besonders für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien interessant ist. Die Marke legt Wert darauf, dass alle Fleischsorten aus regionaler, artgerechter Haltung stammen – Rind aus Bayern, Lamm aus der Region, Wild aus heimischen Wäldern. Diese Transparenz zieht sich durch das gesamte Sortiment und wird auf Verpackungen und der Website klar kommuniziert.
Lakefield richtet sich an qualitätsbewusste Hundehalter, die bereit sind, für Premium-Qualität mehr zu zahlen. Die Marke spricht vor allem Menschen an, denen Regionalität, Nachhaltigkeit und eine klare Zutatenliste wichtig sind. Im Vergleich zu großen internationalen Marken bleibt Lakefield eine Nische – aber genau diese Positionierung hat der Marke eine treue Fangemeinde eingebracht.
In puncto Reputation steht Lakefield solide da. Es gibt keine dokumentierten Rückrufe, keine Skandale und die Kundenbewertungen auf deutschen Fachportalen liegen konstant zwischen 4,6 und 4,9 von 5 Sternen. Die Marke wird häufig für ihre Verträglichkeit und Transparenz gelobt, auch wenn der Preis immer wieder als Kritikpunkt auftaucht. Zertifizierungen wie das EU-Bio-Siegel sind für ausgewählte Produkte vorhanden, detaillierte ISO- oder HACCP-Nachweise werden allerdings nicht öffentlich kommuniziert.
| Preis pro Kilogramm | 7-11 Euro (Trockenfutter), 3,50-6,99 Euro pro Dose (Nassfutter) |
| Hauptproteinquelle | Frisches Muskelfleisch (Huhn, Rind, Lamm, Wild) – mindestens 60% |
| Nebenerzeugnisse | Keine Schlachtabfälle – nur hochwertige Innereien wie Herz und Leber |
| AAFCO-Konformität | FEDIAF-Standards erfüllt, seit 2025 nach strengeren NRC-Richtlinien |
| Rezepturoptionen | 4 Monoprotein-Varianten, Welpen-Formeln, Fleisch-Pur-Linie |
| Verfügbarkeit | Online-Direktverkauf, ausgewählte Fachhändler, Abo-Modell verfügbar |
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Die Zutatenliste von Lakefield liest sich wie ein Rezept aus der eigenen Küche. An erster Stelle steht immer frisches Fleisch – mindestens 60 Prozent, je nach Sorte sogar mehr. Bei der Variante „Rind” etwa besteht das Futter aus bayerischem Rindfleisch (Muskelfleisch, Herz, Leber), ergänzt durch Kartoffeln, Zucchini, Karotten, Äpfel und Leinsamen. Keine Füllstoffe, kein Getreide, keine Schlachtabfälle – das ist das Versprechen.
Lakefield bietet vier Hauptproteinquellen an: Huhn, Rind, Lamm und Wild. Alle sind als Monoprotein-Rezepturen konzipiert, das heißt, pro Menü wird nur eine Fleischsorte verwendet. Das erleichtert Ausschlussdiäten enorm, falls dein Hund auf bestimmte Proteine reagiert. Das Fleisch stammt laut Herstellerangaben ausschließlich aus regionaler, artgerechter Haltung – Rind aus Bayern, Lamm aus der Bodenseeregion, Wild aus heimischen Wäldern. Die Qualität ist durchweg hoch, Muskelfleisch dominiert, Innereien wie Herz und Leber werden gezielt für Nährstoffe wie Eisen und Vitamin A eingesetzt.
Als Kohlenhydratquelle setzt Lakefield auf Kartoffeln – eine bewährte, leicht verdauliche Alternative zu Getreide. Kartoffeln liefern Energie, sind hypoallergen und sorgen für eine gute Sättigung. Ergänzt werden sie durch saisonales Gemüse wie Zucchini, Karotten, Pastinaken und Rote Beete. Diese liefern Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Obst wie Äpfel, Birnen und Blaubeeren runden das Nährstoffprofil ab und bringen natürliche Antioxidantien mit.
Lakefield verwendet Rapsöl als Hauptfettquelle. Rapsöl ist reich an Linolsäure (Omega-6) und liefert auch Omega-3-Fettsäuren, die für Haut, Fell und Entzündungshemmung wichtig sind. Zusätzlich kommt Leinöl zum Einsatz, das den Omega-3-Anteil weiter erhöht. Die Fettsäurenbalance ist solide, auch wenn sie nicht an spezialisierte Hautfutter mit hohem Fischölanteil heranreicht.
Lakefield verzichtet auf synthetische Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Stattdessen werden natürliche Konservierungsmittel wie Rosmarin eingesetzt. Vitamine und Mineralstoffe werden ergänzt, um den Bedarf nach FEDIAF-Standards zu decken – allerdings gibt Lakefield an, seit 2025 sogar nach den strengeren NRC-Richtlinien zu formulieren, die über europäische Mindeststandards hinausgehen. Das bedeutet präzisere Dosierungen von Mikronährstoffen wie Mangan, Selen, Kupfer und Zink.
In der Superfood-Linie kommt zudem Inulin aus Chicorée zum Einsatz – ein präbiotischer Ballaststoff, der die Darmgesundheit unterstützt. Probiotika werden nicht explizit genannt. Glucosamin oder Chondroitin für Gelenkunterstützung fehlen ebenfalls, was für ein allgemeines Futter nicht ungewöhnlich ist, aber bei Senior-Hunden ein Manko sein kann.
Lakefield ist komplett getreidefrei – kein Weizen, kein Mais, keine Füllstoffe. Auch auf Soja, Zucker und künstliche Zusätze wird verzichtet. Was mich positiv überrascht: Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Jede Komponente hat eine klare Funktion. Es gibt keine versteckten Inhaltsstoffe oder schwer verständliche Begriffe. Diese Transparenz ist selten und macht Lakefield zu einer guten Wahl für Halter, die genau wissen wollen, was im Napf landet.
Ein Blick auf die analytischen Bestandteile zeigt, dass Lakefield solide, aber nicht übermäßig proteinreiche Rezepturen anbietet. Das Nassfutter enthält etwa 10 bis 12 Prozent Rohprotein (bezogen auf Feuchtmasse), 6 bis 7 Prozent Rohfett und rund 75 Prozent Feuchtigkeit. Umgerechnet auf Trockenmasse liegt der Proteingehalt bei etwa 40 bis 48 Prozent – das ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich hoch.
Das Trockenfutter kommt auf etwa 24 bis 28 Prozent Rohprotein und 13 Prozent Rohfett. Das entspricht einem moderaten Energiegehalt von rund 3.500 bis 3.700 kcal pro Kilogramm. Für durchschnittlich aktive Hunde ist das ideal, für Hochleistungssportler oder extrem aktive Rassen könnte es etwas knapp werden. Der Kohlenhydratanteil liegt geschätzt bei etwa 40 Prozent – das ist für getreidefreies Futter typisch und kommt hauptsächlich aus Kartoffeln.
Ja. Lakefield formuliert nach FEDIAF-Standards, den europäischen Richtlinien für Alleinfuttermittel. Seit der Einführung der Classic-Linie 2025 orientiert sich die Marke zusätzlich an den strengeren NRC-Richtlinien (National Research Council). Das bedeutet, dass die Rezepturen nicht nur die Mindestanforderungen erfüllen, sondern darüber hinausgehen – besonders bei Spurenelementen wie Mangan, Selen und Zink.
Lakefield bietet Alleinfuttermittel für alle Lebensphasen an – von Welpen über Adulte bis hin zu Senioren. Spezialisierte Veterinärdiäten oder hydrolysierte Proteine gibt es nicht, aber die Monoprotein-Rezepturen eignen sich hervorragend für Ausschlussdiäten.
Obwohl Lakefield keine offiziellen Verdaulichkeitswerte publiziert, deuten die Rückmeldungen von Nutzern und die Zutatenwahl auf eine hohe Verdaulichkeit hin. Frisches Muskelfleisch, Kartoffeln und schonende Verarbeitung sind gute Voraussetzungen. Viele Halter berichten von festen, gut geformten Kothaufen und weniger Blähungen – beides Zeichen für eine gute Nährstoffaufnahme.
Die biologische Wertigkeit der Proteine ist durch die Verwendung von Muskelfleisch und Innereien hoch. Aminosäureprofile werden nicht veröffentlicht, aber die Kombination aus Fleisch und ergänzenden pflanzlichen Zutaten sollte den Bedarf decken.
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Lakefield richtet sich an Hunde aller Rassen und Größen, von Klein bis Groß. Die Monoprotein-Rezepturen machen das Futter besonders interessant für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten, Allergien oder empfindlichem Magen. Stellen Sie sich vor, Ihr Hund hat häufig mit Juckreiz zu kämpfen – dann kann dieses Futter wirklich etwas bewirken.
Für Welpen gibt es spezielle Junior-Rezepturen mit erhöhtem Kalziumgehalt und angepasstem Energiegehalt. Diese Formeln unterstützen das Wachstum, ohne zu überfüttern. Die schonende Verarbeitung und die leicht verdaulichen Zutaten sind ideal für empfindliche Welpenmägen.
Für normal aktive erwachsene Hunde ist Lakefield eine ausgezeichnete Wahl. Der moderate Protein- und Fettgehalt passt gut zu Hunden, die täglich spazieren gehen, aber keine Hochleistungssportler sind. Auch für Bürohunde oder ältere Hunde, die noch fit sind, ist das Futter geeignet.
Lakefield bietet keine dedizierte Senior-Linie, aber die Lamm- oder Wild-Varianten mit etwas niedrigerem Fettgehalt können für ältere Hunde passen. Allerdings fehlen Zusätze wie Glucosamin oder Chondroitin, die bei Gelenkproblemen hilfreich wären. Hier müsste man gegebenenfalls supplementieren.
Für Hochleistungshunde – etwa Agility-Champions oder Schlittenhunde – könnte der Energiegehalt etwas niedrig sein. Hier wären Futter mit höherem Fett- und Proteingehalt sinnvoller. Für moderat aktive Hunde, die gerne wandern oder joggen, reicht Lakefield aber völlig aus.
Hier glänzt Lakefield. Die Monoprotein-Rezepturen und der Verzicht auf Getreide, Soja und künstliche Zusätze machen das Futter zu einer Top-Wahl für Hunde mit Unverträglichkeiten. Die „Fleisch Pur”-Linie, die nur aus einer Fleischsorte besteht, ist ideal für Ausschlussdiäten. Viele Halter berichten, dass ihr Hund nach der Umstellung auf Lakefield wieder mit Appetit frisst und Hautprobleme verschwinden.
Wenn Ihr Hund extrem aktiv ist und einen sehr hohen Energiebedarf hat, könnte Lakefield zu wenig Kalorien liefern. Auch für Hunde mit speziellen medizinischen Bedürfnissen – etwa Nierenprobleme oder Herzerkrankungen – gibt es keine Spezialdiäten. In solchen Fällen sind Veterinärfutter wie Hill’s Prescription Diet oder Royal Canin Veterinary die bessere Wahl.
Die Akzeptanz ist laut Nutzerbewertungen sehr hoch. Über 90 Prozent der Halter berichten, dass ihre Hunde das Futter gerne fressen – auch wählerische Esser. Die natürlichen Zutaten und der hohe Fleischanteil sorgen für einen intensiven Geschmack, den viele Hunde lieben. Besonders die Sorten Lamm und Huhn werden häufig gelobt.
Lakefield bietet vier Hauptgeschmacksrichtungen an: Huhn, Rind, Lamm und Wild. Dazu kommen Welpen-Varianten und die Fleisch-Pur-Linie. Die Auswahl ist überschaubar, aber ausreichend, um Abwechslung zu bieten. Im Vergleich zu Marken mit Dutzenden Sorten ist das Sortiment klein – aber Lakefield setzt bewusst auf Qualität statt Quantität.
Ein Pluspunkt: Die Konsistenz des Nassfutters ist angenehm – nicht zu flüssig, nicht zu trocken. Das Trockenfutter hat durch das Steinofenverfahren eine knusprige, luftige Textur, die viele Hunde mögen. Die Kroketten sind mittelgroß und eignen sich für die meisten Rassen. Für sehr kleine oder sehr große Hunde gibt es keine speziell angepassten Größen, aber das ist in der Praxis selten ein Problem.
Wenn Ihr Hund mäkelig ist, wissen Sie sicher, wie frustrierend das sein kann. In diesem Fall ist Lakefield eine Erleichterung – die hohe Akzeptanzrate spricht für sich. Allerdings gibt es auch vereinzelte Berichte von Hunden, die das Futter nach einer Weile ablehnen. Das ist bei jedem Futter möglich und hängt oft mit individuellen Vorlieben oder Rezepturänderungen zusammen.
Lakefield ist nicht günstig. Das Trockenfutter kostet etwa 7 bis 11 Euro pro Kilogramm, je nach Packungsgröße. Das Nassfutter liegt bei etwa 3,50 bis 6,99 Euro pro Dose (400 bis 800 Gramm). Die Fleisch-Pur-Dosen sind mit 4,50 bis 5,50 Euro pro 400 Gramm besonders hochpreisig. Im Vergleich zu Mainstream-Marken wie Purina Pro Plan oder Royal Canin ist Lakefield deutlich teurer – etwa 20 bis 40 Prozent.
Aber: Der Preis spiegelt die hochwertige Beschaffung und Qualitätskontrolle wider. Regionales Fleisch in Lebensmittelqualität, handwerkliche Produktion und transparente Lieferketten kosten eben mehr. Für preisbewusste Halter kann das eine Hürde sein, aber wer Wert auf Qualität legt, bekommt hier etwas für sein Geld.
Im Vergleich zu direkten Konkurrenten wie Terra Canis oder Platinum liegt Lakefield preislich ähnlich. Günstiger und dennoch hochwertig ist beispielsweise Wooof, das mit kaltgepresstem Futter und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. Wer sich fragt, ob Lakefield oder Wooof die bessere Wahl ist, sollte unseren hundefutter von Wooof Test lesen – dort gehen wir ausführlich auf die Unterschiede ein.
Ein Pluspunkt: Lakefield bietet Abo-Modelle und Großpackungen an, die den Kilopreis senken. Wer langfristig plant, kann so etwas sparen. Außerdem fallen durch die gute Verdaulichkeit kleinere Kotmengen an, was die Entsorgung erleichtert – ein praktischer Nebeneffekt, der im Alltag durchaus zählt.
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Lakefield produziert in einer Manufaktur am Bodensee, genauer in Bad Hersfeld, Hessen. Die Produktion erfolgt in kleinen Chargen, was eine bessere Qualitätskontrolle ermöglicht. Das Unternehmen betont, dass alle Rohstoffe in Lebensmittelqualität verarbeitet werden – ein Versprechen, das in der Branche nicht selbstverständlich ist.
Das Trockenfutter wird im Steinofenverfahren gebacken, nicht extrudiert. Das ist ein mehrstufiger Prozess, der schonender ist und mehr Nährstoffe erhält. Die Kroketten werden bei niedrigeren Temperaturen gebacken, was die Verdaulichkeit verbessert und den Geschmack intensiviert. Das Nassfutter wird sanft gedämpft, um Vitamine und Mineralien zu schonen.
Lakefield gibt an, jede Charge im Labor zu testen – auf Keime, Zusammensetzung und Schadstoffe. Externe Labornamen oder Zertifikatsnummern werden allerdings nicht veröffentlicht. HACCP-Standards werden auf der Website erwähnt, konkrete ISO-Zertifikate fehlen jedoch. Das ist ein Schwachpunkt in puncto Transparenz, auch wenn die Rückrufhistorie sauber ist – keine dokumentierten Rückrufe in den letzten zehn Jahren.
Die Rückverfolgbarkeit der Zutaten ist gut. Lakefield benennt die Herkunftsregionen der Hauptzutaten (z. B. bayerisches Rind, heimisches Wild) und kommuniziert dies offen. Für kleinere Zusatzstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe fehlen Details, aber das ist branchenüblich.
Lakefield legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Die Verpackungen sind recycelbar, die Produktion setzt auf regionale Lieferketten, um Transportwege zu minimieren. Seit 2021 wurden über 10.000 Bäume gepflanzt, um CO₂ zu kompensieren. Das Ziel: klimaneutrale Produktion bis 2027. 85 Prozent der Energie stammen bereits aus regionalen erneuerbaren Quellen.
Auch in puncto Tierwohl positioniert sich Lakefield klar: Kein Fleisch aus Massentierhaltung, keine Tierversuche für Produkttests. Stattdessen setzt man auf Fütterungsversuche mit Freiwilligen – Halter, die ihre Hunde zu Hause testen. Das ist ethisch vertretbar und praxisnah.
Ein Kritikpunkt: Detaillierte CSR-Berichte oder unabhängige Audits zu Umweltauswirkungen fehlen. Die Angaben basieren auf Selbstauskünften, was die Glaubwürdigkeit etwas schmälert. Dennoch ist Lakefields Ansatz im Vergleich zu vielen Großkonzernen vorbildlich.
Ich arbeite in einem Tierheim, wo wir regelmäßig verschiedene Futtersorten testen – sowohl um den Hunden Abwechslung zu bieten als auch um fundierte Empfehlungen für Adoptanten geben zu können. Für diesen Test habe ich Lakefield mit Frieda ausprobiert, einer fünfjährigen Mischlingshündin, die seit etwa acht Monaten bei uns ist.
Frieda ist ein freundlicher, aber etwas zurückhaltender Hund – vermutlich eine Mischung aus Border Collie und Schäferhund. Sie hat keine bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten, aber sie ist etwas wählerisch beim Fressen. Manche Futtersorten rührt sie kaum an, andere frisst sie mit Begeisterung. Außerdem neigt sie zu leicht weichem Stuhl, wenn das Futter zu fettreich ist oder abrupt gewechselt wird.
Ich habe Frieda über eine Woche langsam auf Lakefield umgestellt – zunächst mit der Sorte Lamm im Nassfutter, später mit dem Trockenfutter Huhn. Die ersten beiden Tage war sie skeptisch, beschnupperte das Futter ausgiebig, fraß dann aber ohne Probleme. Am dritten Tag hatte sie sich daran gewöhnt und wartete sogar ungeduldig auf ihre Fütterungszeit – ein gutes Zeichen.
Was mir aufgefallen ist: Friedas Stuhlkonsistenz wurde innerhalb weniger Tage fester und gleichmäßiger. Das ist für sie ungewöhnlich, da sie sonst oft mit etwas weicheren Haufen zu kämpfen hat. Auch die Menge war geringer, was auf eine gute Verdaulichkeit hindeutet. Ihr Fell wirkte nach einer Woche nicht dramatisch anders, aber sie kratzte sich weniger – vielleicht Zufall, vielleicht ein erster Effekt der natürlichen Zutaten.
Energielevel und Verhalten blieben unverändert. Frieda ist generell eine ruhige Hündin, die gerne auf ihrer Decke liegt und nur bei Spaziergängen richtig auflebt. Das Futter hat daran nichts geändert, was auch nicht zu erwarten war. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Lakefield ihr gut bekommt – sie hat es gerne gefressen, gut vertragen und keine negativen Reaktionen gezeigt.
Ein kleiner Nachteil: Das Nassfutter riecht sehr intensiv nach Fleisch. Für Frieda war das kein Problem, aber im Tierheim, wo mehrere Hunde gleichzeitig gefüttert werden, kann das schon mal für Unruhe sorgen. Das Trockenfutter hingegen hatte einen angenehm neutralen Geruch.
Die Nutzerbewertungen zu Lakefield sind durchweg positiv. Auf deutschen Fachportalen wie Futterfreund.de liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,92 von 5 Sternen, basierend auf über 100 verifizierten Käufen. Auch auf Checkforpet.de und Hundeo.com schneidet die Marke mit 4,7 bis 4,9 von 5 Sternen ab.
Die häufigsten positiven Rückmeldungen betreffen die Verträglichkeit, die Akzeptanz und die sichtbaren Verbesserungen bei Haut und Fell. Viele Halter berichten, dass ihr Hund nach der Umstellung auf Lakefield weniger Juckreiz hat, glänzenderes Fell bekommt und insgesamt vitaler wirkt. Auch Hunde mit empfindlichem Magen profitieren – feste Kothaufen und weniger Blähungen werden oft erwähnt.
Ein typisches Zitat: „Die Futterumstellung auf Lakefield war die beste Entscheidung. Unser Hund hat es vom ersten Tag an vertragen.” Ein anderer Nutzer schreibt: „Perfektes Futter für unseren Hund mit exokriner Pankreasinsuffizienz! Unser Hund liebt es und ist seit der Ernährungsumstellung ein ganz anderer Hund.”
Kritik gibt es hauptsächlich beim Preis. Etwa 6 Prozent der Bewertungen erwähnen, dass Lakefield zu teuer sei, besonders im Vergleich zu Marken wie Bosch oder Josera. Einige Nutzer berichten auch von Akzeptanzproblemen – etwa 5 bis 7 Prozent der Hunde verweigern das Futter nach einer Weile oder fressen es von Anfang an nicht. Das ist aber bei jedem Futter möglich und hängt stark vom individuellen Geschmack ab.
Vereinzelt gibt es Berichte über Qualitätsprobleme – etwa klumpiges oder ranzig riechendes Futter in einer Tüte. Diese Fälle sind selten (weniger als 2 Prozent) und wurden laut Nutzern schnell vom Kundenservice gelöst, der als „sehr hilfsbereit und kulant” beschrieben wird.
Insgesamt zeigt sich ein klares Bild: Lakefield wird von der großen Mehrheit der Hundehalter geschätzt und weiterempfohlen. Die Marke hat sich eine treue Fangemeinde aufgebaut, die vor allem die Transparenz und Qualität schätzt.
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Im direkten Vergleich mit Konkurrenten wie Wooof, Terra Canis, Platinum und Wolfsblut positioniert sich Lakefield klar im Premium-Segment. Was die Marke auszeichnet, ist die konsequente Regionalität und die handwerkliche Produktion. Während Wooof mit kaltgepresstem Futter und einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis punktet (ab 2,39 Euro pro Kilo), setzt Lakefield auf höchste Zutatenqualität und Transparenz – allerdings zu einem höheren Preis.
Im Vergleich zu Terra Canis, ebenfalls eine deutsche Manufaktur, ist Lakefield preislich ähnlich, aber etwas weniger bekannt. Terra Canis hat eine breitere Produktpalette und ist im stationären Handel präsenter. Platinum wiederum bietet ebenfalls hohe Fleischanteile, setzt aber stärker auf Semi-Feuchtfutter und ist international aufgestellt. Lakefield bleibt bewusst regional und kleiner.
Ein Vorteil von Lakefield gegenüber vielen Wettbewerbern: Die Monoprotein-Strategie ist konsequenter umgesetzt als bei den meisten anderen Marken. Das macht Lakefield zur ersten Wahl für Hunde mit Unverträglichkeiten. Allerdings fehlen spezialisierte Linien für Hochleistungssportler oder Veterinärbedürfnisse – hier haben Marken wie Hill’s oder Royal Canin die Nase vorn.
Lakefield eignet sich besonders für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien, dank der Monoprotein-Rezepturen und des Verzichts auf Getreide und künstliche Zusätze. Auch für Halter, die Wert auf regionale Zutaten, Transparenz und Nachhaltigkeit legen, ist Lakefield eine hervorragende Wahl.
Das Futter passt gut zu normal aktiven erwachsenen Hunden aller Rassen und Größen. Auch Welpen profitieren von den speziellen Junior-Formeln. Für Senioren ist Lakefield geeignet, allerdings fehlen spezielle Zusätze wie Glucosamin für Gelenkunterstützung. Hochleistungssportler oder extrem aktive Hunde könnten mehr Energie benötigen, als Lakefield liefert.
Wenn Ihr Hund empfindlich auf Futterwechsel reagiert, ist Lakefield eine sichere Wahl – die hohe Verträglichkeit und die sanfte Verarbeitung minimieren das Risiko von Magenproblemen. Auch wählerische Esser finden oft Gefallen an den intensiven, natürlichen Geschmacksrichtungen.
Ja, Lakefield ist ein hochwertiges Premium-Futter, das hält, was es verspricht. Die Zutatenliste ist transparent, der Fleischanteil hoch, die Verarbeitung schonend. Die Monoprotein-Rezepturen und der Verzicht auf Getreide und synthetische Zusätze machen Lakefield zur idealen Wahl für Hunde mit Unverträglichkeiten oder Allergien. Auch die Nachhaltigkeit und Regionalität sind vorbildlich.
Allerdings ist Lakefield nicht für jeden Hund oder jeden Geldbeutel die beste Wahl. Der Preis ist hoch, und für sehr aktive Hunde oder Hunde mit speziellen medizinischen Bedürfnissen gibt es passendere Alternativen. Auch die begrenzte Sortenvielfalt kann für manche Halter ein Nachteil sein.
Würde ich Lakefield für meinen Hund kaufen? Ja, auf jeden Fall – wenn ich einen Hund mit empfindlichem Magen oder Allergien hätte und Wert auf Transparenz und Qualität lege. Für einen durchschnittlich aktiven, gesunden Hund ist Lakefield ebenfalls eine gute Wahl, auch wenn es preislich nicht die günstigste Option ist. Ich würde es definitiv einem Freund empfehlen, der bereit ist, für Premium-Qualität zu zahlen und dem Regionalität wichtig ist.
Im Vergleich zu vielen Großkonzernen und internationalen Marken bietet Lakefield eine echte Alternative – ehrlich, transparent und qualitativ hochwertig. Für Halter, die ihrem Hund das Beste bieten wollen und gleichzeitig Wert auf Nachhaltigkeit legen, ist Lakefield eine ausgezeichnete Wahl. Nur wer extrem preissensibel ist oder spezielle Veterinärdiäten benötigt, sollte sich nach Alternativen umsehen.
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Ja, Lakefield ist besonders gut für Allergiker-Hunde geeignet. Das Futter basiert auf einer konsequenten Monoprotein-Strategie – das bedeutet, jede Sorte enthält nur eine einzige tierische Proteinquelle. Zusätzlich verzichtet Lakefield komplett auf Getreide, Soja und synthetische Zusätze. Die “Fleisch Pur”-Linie besteht sogar nur aus einer Fleischsorte und eignet sich ideal für Ausschlussdiäten. Viele Hundehalter berichten, dass Hautprobleme und Juckreiz nach der Umstellung auf Lakefield deutlich weniger werden.
Lakefield wird in einer Manufaktur am Bodensee produziert, genauer gesagt in Bad Hersfeld, Hessen. Die Produktion erfolgt bewusst in kleinen Chargen, was eine bessere Qualitätskontrolle ermöglicht. Das Trockenfutter wird im schonenden Steinofenverfahren gebacken, nicht extrudiert. Alle Rohstoffe stammen aus regionaler Beschaffung – bayerisches Rind, Lamm aus der Bodenseeregion und Wild aus heimischen Wäldern.
Lakefield liegt preislich im Premium-Segment. Das Trockenfutter kostet etwa 7 bis 11 Euro pro Kilogramm, je nach Packungsgröße. Das Nassfutter liegt bei etwa 3,50 bis 6,99 Euro pro Dose. Im Vergleich zu Mainstream-Marken ist Lakefield deutlich teurer, aber der Preis spiegelt die hochwertige regionale Beschaffung und handwerkliche Produktion wider. Abo-Modelle und Großpackungen können den Kilopreis etwas senken.
Lakefield bietet vier Hauptproteinquellen als Monoprotein-Rezepturen an: Huhn, Rind, Lamm und Wild. Alle Fleischsorten stammen aus regionaler, artgerechter Haltung. Das Sortiment ist bewusst überschaubar gehalten – Lakefield setzt auf Qualität statt Quantität. Zusätzlich gibt es spezielle Welpen-Varianten und die Fleisch-Pur-Linie für besonders sensible Hunde.
Ja, Lakefield bietet spezielle Junior-Rezepturen für Welpen an. Diese haben einen erhöhten Kalziumgehalt und angepassten Energiegehalt, um das Wachstum optimal zu unterstützen. Die schonende Verarbeitung und leicht verdaulichen Zutaten wie Kartoffeln und frisches Muskelfleisch sind ideal für empfindliche Welpenmägen. Die Rezepturen erfüllen alle FEDIAF-Standards für wachsende Hunde.
Das Trockenfutter ist nach dem Öffnen etwa 4-6 Wochen haltbar, wenn es kühl und trocken gelagert wird. Ungeöffnet hält es sich bis zum aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum. Das Nassfutter sollte nach dem Öffnen im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 2-3 Tagen verbraucht werden. Lakefield verzichtet auf synthetische Konservierungsstoffe und nutzt natürliche Konservierung durch Rosmarin, was die Haltbarkeit etwas verkürzt.
Nein, Lakefield bietet keine spezialisierten Veterinärdiäten an. Das Sortiment konzentriert sich auf Alleinfuttermittel für gesunde Hunde aller Lebensphasen. Für Hunde mit medizinischen Problemen wie Nierenerkrankungen oder Herzproblemen sind spezialisierte Veterinärfutter wie Hill’s Prescription Diet oder Royal Canin Veterinary besser geeignet. Die Monoprotein-Rezepturen können aber bei Futtermittelunverträglichkeiten sehr hilfreich sein.
Ja, Lakefield ist hauptsächlich online verfügbar. Sie können direkt über die Lakefield-Website bestellen oder über verschiedene Online-Futtershops. Es gibt auch Abo-Modelle mit regelmäßigen Lieferungen, die zusätzliche Rabatte bieten. Im stationären Handel ist Lakefield weniger verbreitet als große internationale Marken, aber einige spezialisierte Futtermittelhändler führen die Marke ebenfalls.
Eine schrittweise Futterumstellung über 7-10 Tage ist empfehlenswert. Beginnen Sie mit 25% Lakefield und 75% des gewohnten Futters, steigern Sie alle 2-3 Tage den Lakefield-Anteil. Durch die gute Verträglichkeit und natürlichen Zutaten vertragen die meisten Hunde die Umstellung problemlos. Bei sehr sensiblen Hunden kann eine noch langsamere Umstellung über 2 Wochen sinnvoll sein.
Lakefield arbeitet aktiv an der Klimaneutralität. Seit 2021 wurden über 10.000 Bäume gepflanzt, um CO₂ zu kompensieren. 85% der Produktionsenergie stammt bereits aus regionalen erneuerbaren Quellen. Das Ziel ist eine klimaneutrale Produktion bis 2027. Die regionalen Lieferketten minimieren außerdem Transportwege und damit den ökologischen Fußabdruck. Detaillierte CSR-Berichte werden allerdings nicht veröffentlicht.
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