9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
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Tierheim-Helferin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Hundenärrin
• Herrmann’s ist ein Premium-Bio-Nassfutter aus Bayern mit Monoprotein-Rezepturen und transparenter Herkunft, speziell für Hunde mit Allergien und Unverträglichkeiten entwickelt.
• Die Zutatenqualität ist herausragend: 50-70% Fleischanteil aus ökologischer Tierhaltung, glutenfreie Kohlenhydrate, keine künstlichen Zusätze oder Konservierungsstoffe in den Rezepturen.
• Der Preis liegt deutlich über dem Durchschnitt – etwa 6 Dollar täglich für einen 30-Pfund-Hund, was das Futter für Mehrtierhaushalte finanziell herausfordernd macht.
• Praktische Tierheimtests zeigten sehr gute Verträglichkeit: Verbesserung der Stuhlqualität, weniger Blähungen und gute Akzeptanz bei verdauungssensiblen Hunden innerhalb weniger Tage.
• Ideal für spezielle Bedürfnisse, weniger für Standardfütterung: Perfekt bei Allergien oder empfindlichem Magen, aber überdimensioniert für gesunde Hunde ohne besondere Anforderungen.
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Herrmann’s Manufaktur wurde Mitte der 2000er-Jahre in Bayern gegründet und hat sich seitdem als Premiumanbieter für artgerechte, biologische Hundenahrung etabliert. Das Unternehmen legt Wert auf regionale Beschaffung, tiergerechte Haltung und vollständige Transparenz – vom Hof bis zur Dose. Die Produktpalette besteht ausschließlich aus Nassfutter in Dosen und Beuteln, ergänzt durch Leckerlis und reine Fleischdosen für die individuelle Zusammenstellung. Eine Trockennahrungslinie gibt es nicht.
Herrmann’s positioniert sich klar im Bio-Premium-Segment und spricht vor allem Halter an, denen Nachhaltigkeit, Tierwohl und eine überschaubare Zutatenliste wichtig sind. Die Marke wirbt mit Monoprotein-Rezepturen, also jeweils nur einer tierischen Proteinquelle pro Sorte, was besonders für Allergiker oder Ausschlussdiäten interessant ist. Gleichzeitig gibt es Menüs für alle Lebensphasen – von Welpen über aktive Erwachsene bis zu Senioren – sowie spezielle Linien für sensible Mägen und leichtverdauliche Ernährung.
Die Reputation ist in Deutschland und Österreich sehr gut: Herrmann’s erhält konstant hohe Bewertungen auf Bewertungsportalen, Fachseiten und in Bio-Tests. Rückrufe oder Qualitätsskandale sind nicht bekannt. Die Marke gilt als verlässlich, wenn auch preislich deutlich über dem Durchschnitt. In den USA und anderen Märkten außerhalb des deutschsprachigen Raums ist Herrmann’s kaum verfügbar – wer das Futter dort haben möchte, muss auf Importeure zurückgreifen.
Herrmann’s setzt auf eine einzige tierische Proteinquelle pro Rezeptur. Das bedeutet: Wer die Sorte „Bio-Huhn” wählt, findet ausschließlich Hühnerfleisch – keine Mischung mit Rind, Lamm oder anderen Fleischsorten. Das ist ideal für Hunde, die auf bestimmte Proteine reagieren, oder für Halter, die eine Ausschlussdiät fahren wollen. Die gängigsten Proteinquellen sind Rind, Huhn, Pute, Lamm, Ente und Ziege. Es gibt auch exotischere Varianten mit Pferd oder Gans, die sich für hochallergische Hunde eignen.
Der Fleischanteil liegt je nach Linie zwischen 50 und 70 Prozent. Die „Classic”-Menüs enthalten etwa 50 bis 60 Prozent Fleisch, während die „Kreativ Mix Pure Meat”-Dosen aus 100 Prozent reinem Fleisch bestehen und für die individuelle Zusammenstellung mit Gemüse oder Getreidebeilagen gedacht sind. Alle tierischen Zutaten stammen aus zertifizierter ökologischer Tierhaltung, was bedeutet: kein Einsatz von Hormonen, Antibiotika in der Mast oder Massentierhaltung. Das ist ein klarer Pluspunkt für alle, die Wert auf Tierwohl legen.
Herrmann’s verzichtet in vielen Rezepturen komplett auf Getreide. Wo Kohlenhydrate enthalten sind, stammen sie aus glutenfreien Quellen wie Süßkartoffel, Kartoffel, Hirse, Buchweizen, Quinoa oder Amaranth. Diese sind leichter verdaulich als Weizen oder Mais und lösen seltener Unverträglichkeiten aus. Wer absolut getreidefrei füttern möchte, greift zur „Selection Sensible”-Linie oder zu den reinen Fleischdosen.
Das Gemüse ist ebenfalls bio-zertifiziert und umfasst Zutaten wie Zucchini, Fenchel, Karotten, Kürbis und Spinat. Diese liefern Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, ohne den Magen zu belasten. Die Zutatenliste bleibt dabei kurz und nachvollziehbar – keine langen Reihen unaussprechlicher Zusätze.
Als Fettquellen setzt Herrmann’s auf hochwertige Öle wie Lachsöl, Leinöl oder Hanföl. Diese liefern Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die für Haut, Fell und Entzündungshemmung wichtig sind. Auch hier gilt: keine gehärteten Fette, keine Schlachtabfälle. Die Öle sind kaltgepresst und stammen ebenfalls aus kontrolliertem Anbau.
Herrmann’s verzichtet konsequent auf synthetische Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Aromastoffe. Auch Zucker, Soja und Milchprodukte sind nicht enthalten. Das ist besonders wichtig für Hunde mit Futtermittelallergien oder empfindlichem Verdauungssystem. Wer nach „clean label” sucht, ist hier genau richtig.
| Preis pro Kilogramm | 8,50€ – 20€ (je nach Sorte und Packungsgröße) |
| Hauptproteinquelle | Monoprotein-Rezepturen mit Rind, Huhn, Pute, Lamm, Ente, Ziege, Pferd oder Gans |
| Nebenerzeugnisse | Nur hochwertige Innereien, keine minderwertigen Schlachtnebenprodukte |
| AAFCO-Konformität | Nicht vorliegend (FEDIAF-konform für europäischen Markt) |
| Rezepturoptionen | Classic-Menüs, Selection Sensible, Pure Meat Dosen, spezielle Welpen- und Senior-Linien |
| Verfügbarkeit | Hauptsächlich Deutschland und Österreich, außerhalb des deutschsprachigen Raums schwer erhältlich |
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Ein Kritikpunkt, der gelegentlich auftaucht: Der Rohproteingehalt liegt bei Nassfutter naturgemäß niedriger als bei Trockenfutter – meist zwischen 8 und 12 Prozent. Das ist für Nassfutter normal, da der hohe Feuchtigkeitsanteil die Nährstoffdichte reduziert. Wer gewohnt ist, auf Trockenfutter-Werte zu schauen, könnte das zunächst als „wenig” empfinden. Rechnet man die Werte auf Trockenmasse um, liegt der Proteingehalt jedoch bei etwa 40 bis 50 Prozent – das ist durchaus solide.
Die Proteinwerte bewegen sich, wie gesagt, bei 8 bis 13 Prozent in der Feuchtmasse. Das entspricht den FEDIAF-Richtlinien für vollwertiges Hundefutter. Die biologische Wertigkeit ist hoch, da ausschließlich Muskelfleisch und Innereien verwendet werden – keine Federn, Hufe oder minderwertige Schlachtnebenprodukte. Aminosäuren wie Taurin werden über das Fleisch natürlich zugeführt, teils auch ergänzt, um den Bedarf zu decken.
Der Fettgehalt liegt meist zwischen 4 und 7 Prozent. Das ist moderat und eignet sich gut für normalgewichtige oder leicht übergewichtige Hunde. Sehr aktive oder untergewichtige Tiere benötigen eventuell zusätzliche Energiezufuhr – hier kann man die reinen Fleischdosen mit kalorienreicheren Beilagen kombinieren. Die Kaloriendichte bewegt sich bei etwa 800 bis 950 kcal pro Kilogramm Futter, was für Nassfutter typisch ist.
Das Calcium-Phosphor-Verhältnis ist in den meisten Rezepturen gut ausbalanciert und liegt zwischen 1,2:1 und 1,8:1. Das ist wichtig für Knochengesundheit und Stoffwechsel. Herrmann’s gibt auf den Etiketten meist die genauen Werte an, was die Transparenz erhöht. Weitere Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Eisen werden über Fleisch und Gemüse gedeckt.
Vitamine stammen größtenteils aus den natürlichen Zutaten. Wo nötig, wird ergänzt – etwa Vitamin D oder E. Herrmann’s vermeidet synthetische Überdosierung und setzt auf natürliche Quellen. Das bedeutet zwar, dass die Werte nicht immer die höchsten sind, aber sie entsprechen dem, was ein Hund bei artgerechter Ernährung aufnehmen würde.
Ja. Die Rezepturen sind nach FEDIAF-Richtlinien als Alleinfuttermittel deklariert und erfüllen die Anforderungen für alle Lebensphasen. AAFCO-Feeding-Trials liegen nicht vor, da die Marke primär für den europäischen Markt produziert. Für den deutschen und österreichischen Markt ist das jedoch kein Problem – die Zulassungen sind gegeben, und die Nährstoffprofile sind solide.
Herrmann’s ist besonders gut für Hunde mit Futtermittelallergien oder Unverträglichkeiten. Die Monoprotein-Rezepturen und die kurzen Zutatenlisten machen es leicht, Auslöser zu identifizieren und zu meiden. Auch für Hunde mit empfindlichem Magen oder chronischen Verdauungsproblemen ist das Futter eine gute Wahl – die leicht verdaulichen Zutaten und der Verzicht auf Reizstoffe helfen vielen Tieren, wieder zur Ruhe zu kommen.
Für Welpen gibt es spezielle Menüs mit angepasstem Calcium-Phosphor-Verhältnis und höherer Energiedichte. Diese sind für die Wachstumsphase geeignet und werden von vielen Züchtern empfohlen. Auch Senioren profitieren von der leichten Verdaulichkeit und der Möglichkeit, das Futter individuell anzupassen – etwa durch Mischen von reinem Fleisch mit leichten Gemüsebeilagen.
Halter, die Wert auf Nachhaltigkeit und Tierwohl legen, finden bei Herrmann’s eine der konsequentesten Umsetzungen im Hundefuttermarkt. Die Bio-Zertifizierung und die regionale Beschaffung sind nicht nur Marketing, sondern nachvollziehbar dokumentiert.
Sehr aktive oder arbeitende Hunde mit hohem Energiebedarf könnten mit dem moderaten Fettgehalt an ihre Grenzen stoßen. Hier müsste man entweder größere Mengen füttern oder mit kalorienreicheren Ergänzungen arbeiten. Das ist machbar, aber nicht unbedingt die praktischste Lösung.
Auch für Halter mit sehr knappem Budget ist Herrmann’s keine Option. Die Preise liegen deutlich über denen von Supermarkt-Nassfutter und selbst über vielen anderen Premium-Marken. Wer mehrere große Hunde hat, wird das finanziell spüren.
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Hunde, die auf hohe Proteinwerte angewiesen sind – etwa bei bestimmten Nierenerkrankungen oder im Leistungssport – sollten die Werte genau prüfen. Nassfutter liefert generell weniger Protein pro Mahlzeit als Trockenfutter, und Herrmann’s ist hier keine Ausnahme.
Die Akzeptanz ist bei den meisten Hunden sehr gut. Herrmann’s setzt auf natürlichen Fleischgeschmack ohne künstliche Lockstoffe – das kommt bei vielen Tieren gut an. Die Konsistenz ist meist pâtéartig oder grob stückig, je nach Sorte. Das Futter riecht deutlich nach Fleisch, was für menschliche Nasen intensiv sein kann, für Hunde aber genau das Richtige ist.
Mäkelige Esser reagieren unterschiedlich. Einige Halter berichten, dass ihr Hund nach Jahren der Futterverweigerung endlich mit Appetit frisst. Andere erzählen, dass bestimmte Sorten – vor allem Ziege oder Pferd – nicht sofort angenommen werden. Hier hilft es, langsam umzustellen und verschiedene Geschmacksrichtungen auszuprobieren. Die Sortenvielfalt ist groß genug, um für jeden Hund etwas zu finden.
Ein praktischer Vorteil: Die Dosen lassen sich gut portionieren und im Kühlschrank aufbewahren. Die Konsistenz bleibt auch nach dem Öffnen stabil, und das Futter lässt sich leicht mit etwas warmem Wasser anrühren, wenn der Hund es lieber weicher mag.
Herrmann’s ist teuer. Eine 400-Gramm-Dose kostet je nach Sorte zwischen 3,40 und 8 Dollar. Größere Packungen senken den Preis pro Pfund, aber selbst dann liegt Herrmann’s zwei- bis viermal über Marken wie Purina, Hill’s oder Royal Canin. Im Vergleich zu anderen Bio-Premium-Marken wie Terra Canis oder Ziwi Peak bewegt sich der Preis in einem ähnlichen Rahmen.
Rechnet man die täglichen Kosten für einen 30-Pfund-Hund, kommt man auf etwa 6 Dollar pro Tag – das sind rund 180 Dollar im Monat. Für größere Hunde wird es schnell deutlich teurer. Halter sollten sich bewusst sein, dass die Fütterungskosten bei Nassfutter generell höher liegen als bei Trockenfutter, da die Kaloriendichte niedriger ist und entsprechend mehr gefüttert werden muss.
Lohnt sich der Aufpreis? Das hängt von den eigenen Prioritäten ab. Wer Wert auf Bio-Qualität, Transparenz und Tierwohl legt und das Budget hat, bekommt bei Herrmann’s genau das, wofür bezahlt wird. Die Zutatenqualität ist nachweislich hoch, die Herkunft ist transparent, und die Rezepturen sind durchdacht. Für Hunde mit Allergien oder chronischen Problemen kann das Futter sogar Tierarztkosten sparen – in dem Fall relativiert sich der Preis.
Wer jedoch einfach nur ein solides, vollwertiges Futter sucht und keine speziellen Anforderungen hat, findet auch deutlich günstigere Alternatien, die ernährungsphysiologisch ausreichend sind. Herrmann’s ist eine bewusste Entscheidung für mehr – nicht unbedingt eine Notwendigkeit.
Herrmann’s produziert in Bayern in eigenen Anlagen. Die Produktion ist nach EG-Öko-Verordnung zertifiziert, was regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Stellen bedeutet. Details zu HACCP, ISO oder anderen Qualitätsmanagementsystemen werden nicht explizit kommuniziert, aber die Bio-Zertifizierung setzt bereits hohe Standards voraus.
Die Rohstoffe stammen überwiegend aus regionalen Betrieben, die ebenfalls bio-zertifiziert sind. Herrmann’s gibt an, direkten Kontakt zu den Höfen zu pflegen und regelmäßig vor Ort zu sein. Das ist glaubwürdig, da die Marke klein genug ist, um solche Strukturen tatsächlich zu pflegen – anders als bei Großkonzernen, wo die Lieferketten oft undurchsichtig sind.
Rückrufe oder Qualitätsprobleme sind in den letzten zehn Jahren nicht dokumentiert. Auch Berichte über Kontaminationen, Fremdkörper oder Verderb sind extrem selten. Die wenigen negativen Bewertungen, die es gibt, beziehen sich meist auf Transportschäden oder individuelle Geschmackspräferenzen – nicht auf Sicherheitsprobleme.
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Herrmann’s setzt auf kurze Transportwege, regionale Beschaffung und artgerechte Tierhaltung. Die Bio-Zertifizierung schließt Massentierhaltung aus und garantiert Zugang zu Auslauf, natürlichem Futter und Verzicht auf präventive Antibiotika. Das ist ein klarer Unterschied zu konventionellen Futtermarken, bei denen die Herkunft des Fleisches oft unklar bleibt.
Die Verpackung besteht aus recycelbaren Dosen – Aluminium oder Weißblech. Plastikbeutel oder Trays gibt es nicht. Das ist positiv, auch wenn Dosen energieintensiver in der Herstellung sind als manche Alternativen. Eine nachhaltige Verpackungslösung ist im Nassfutterbereich generell schwierig, und Herrmann’s liegt hier im guten Mittelfeld.
Soziale Verantwortung zeigt sich in der Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und der Förderung ökologischer Landwirtschaft. CSR-Berichte oder große Nachhaltigkeitsinitiativen gibt es nicht – Herrmann’s ist ein mittelständisches Unternehmen, keine globale Marke mit Marketingbudget für solche Kampagnen. Was zählt, ist die konkrete Umsetzung – und die ist solide.
Ich arbeite in einem Tierheim, und wir testen regelmäßig verschiedene Futtersorten, um herauszufinden, was für unsere Schützlinge am besten funktioniert. Für diesen Test habe ich Herrmann’s bei Bruno ausprobiert, einem sechsjährigen Mischling aus Labrador und Schäferhund. Bruno kam vor etwa acht Monaten zu uns, nachdem seine Besitzer ihn wegen einer Trennung nicht mehr halten konnten. Er ist ein ruhiger, freundlicher Hund, aber er hat ein empfindliches Verdauungssystem – bei vielen Futtersorten bekommt er weichen Stuhl oder Blähungen. Außerdem ist sein Fell stumpf und schuppt leicht, was auf eine unzureichende Nährstoffversorgung oder Unverträglichkeiten hindeuten könnte.
Wir haben Bruno über eine Woche hinweg schrittweise auf Herrmann’s „Bio-Rind mit Süßkartoffel” umgestellt. Die ersten beiden Tage hat er das neue Futter vorsichtig beschnuppert, dann aber ohne Zögern gefressen. Die Akzeptanz war von Anfang an gut – kein Verweigern, kein Herumstochern. Er hat seine Portion immer vollständig aufgefressen, was bei ihm nicht selbstverständlich ist.
Nach etwa vier Tagen fiel mir auf, dass Brunos Stuhl deutlich fester war als vorher. Die Blähungen, die er vorher regelmäßig hatte, waren praktisch verschwunden. Das machte die tägliche Pflege und die Spaziergänge angenehmer – auch für die Freiwilligen, die mit ihm rausgehen. Sein Energielevel blieb stabil, was ich als positiv werte – er war weder träge noch überdreht, sondern einfach ausgeglichen.
Was das Fell angeht, konnte ich in der kurzen Testphase keine dramatischen Veränderungen feststellen. Es wirkte vielleicht einen Tick weniger stumpf, aber das könnte auch Zufall sein. Fellverbesserungen brauchen meist mehrere Wochen, und unser Test lief nur über gut zehn Tage. Insgesamt hat Bruno das Futter gut vertragen, und ich würde es für Hunde mit ähnlichen Problemen durchaus empfehlen – gerade wenn Verdauungssensibilität im Vordergrund steht.
Die Nutzerbewertungen für Herrmann’s sind überwiegend positiv. Auf Plattformen wie Trustpilot, Amazon.de und Zooplus liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,6 bis 4,8 von 5 Sternen. Besonders gelobt werden die Verträglichkeit, die Akzeptanz und die sichtbaren Verbesserungen bei Fell und Verdauung. Viele Halter berichten, dass ihr Hund nach der Umstellung weniger kratzt, glänzenderes Fell hat oder endlich wieder mit Appetit frisst.
Ein häufiges Lob gilt der Transparenz. Halter schätzen, dass sie genau wissen, was im Futter steckt und woher es kommt. Auch die Bio-Zertifizierung wird oft als Kaufgrund genannt. Einige Nutzer heben hervor, dass Herrmann’s das erste Futter war, das ihr allergischer Hund problemlos vertragen hat.
Kritik gibt es vor allem beim Preis. Mehrere Bewertungen erwähnen, dass das Futter „zu teuer” sei, besonders für größere Hunde oder Haushalte mit mehreren Tieren. Auch die Verfügbarkeit wird gelegentlich bemängelt – außerhalb Deutschlands und Österreichs ist Herrmann’s schwer zu bekommen.
Vereinzelt gibt es Berichte über Geschmackspräferenzen. Manche Hunde mögen bestimmte Sorten nicht, vor allem Ziege oder Pferd. Das ist aber normal – kein Futter wird von allen Hunden gleich gut angenommen. Die Sortenvielfalt hilft hier, Alternativen zu finden.
Negative Erfahrungen mit Verdauungsproblemen oder Unverträglichkeiten sind extrem selten. Die wenigen, die auftauchen, betreffen meist eine zu schnelle Futterumstellung oder individuelle Empfindlichkeiten. Insgesamt ist die Zufriedenheit hoch, und viele Halter sind Stammkunden, die seit Jahren bei Herrmann’s bleiben.
Im Vergleich zu Mainstream-Marken wie Purina, Hill’s oder Royal Canin liegt Herrmann’s in einer völlig anderen Liga. Die Zutatenqualität, die Transparenz und die Bio-Zertifizierung sind nicht vergleichbar. Dafür ist auch der Preis deutlich höher, und die Verfügbarkeit ist eingeschränkter.
Verglichen mit anderen Premium-Bio-Marken wie Terra Canis oder Wolfsblut ist Herrmann’s ähnlich aufgestellt. Der Fleischanteil, die Monoprotein-Rezepturen und die Nachhaltigkeit sind auf vergleichbarem Niveau. Herrmann’s punktet mit der besonders konsequenten regionalen Beschaffung und der transparenten Kommunikation. Terra Canis bietet eine noch größere Sortenvielfalt, während Wolfsblut stärker auf exotische Proteine setzt.
Interessant ist der Vergleich mit hundefutter von Lucky Dog, einer anderen deutschen Premium-Marke mit hohem Fleischanteil. Lucky Dog ist preislich etwas günstiger und bietet ebenfalls getreidefreie Rezepturen, allerdings ohne Bio-Zertifizierung. Die Zutatenqualität ist gut, aber nicht ganz so transparent dokumentiert wie bei Herrmann’s. Für Halter, die hohe Fleischanteile wollen, aber nicht zwingend Bio brauchen, ist Lucky Dog eine interessante Alternative. Herrmann’s bleibt jedoch die erste Wahl für alle, die Wert auf ökologische Herkunft und Tierwohl legen.
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Im internationalen Vergleich – etwa mit Ziwi Peak aus Neuseeland oder Open Farm aus Kanada – steht Herrmann’s gut da. Ziwi Peak hat noch höhere Fleischanteile und setzt auf Lufttrocknung, ist aber auch nochmal teurer. Open Farm ist ähnlich nachhaltig und transparent, aber in Europa schwer erhältlich. Herrmann’s bietet für den deutschen Markt eine sehr gute Balance aus Qualität, Verfügbarkeit und Preis im Premium-Segment.
Herrmann’s passt besonders gut zu Hunden mit Futtermittelallergien, Unverträglichkeiten oder empfindlichem Magen. Die Monoprotein-Rezepturen und die kurzen Zutatenlisten machen es leicht, Auslöser zu identifizieren und zu meiden. Auch für Ausschlussdiäten ist das Futter ideal geeignet.
Für Welpen gibt es spezielle Menüs, die auf die Bedürfnisse in der Wachstumsphase abgestimmt sind. Das ausgewogene Calcium-Phosphor-Verhältnis und die leichte Verdaulichkeit machen Herrmann’s zu einer guten Wahl für junge Hunde. Viele Züchter empfehlen die Marke.
Adulte Hunde mit normalem Aktivitätslevel kommen mit Herrmann’s sehr gut zurecht. Die Nährstoffzusammensetzung ist ausgewogen, und die Sortenvielfalt sorgt für Abwechslung. Auch Senioren profitieren von der leichten Verdaulichkeit und der Möglichkeit, das Futter individuell anzupassen – etwa durch Kombination von reinem Fleisch mit leichten Gemüsebeilagen.
Halter, die Wert auf Nachhaltigkeit, Tierwohl und Transparenz legen, finden bei Herrmann’s eine der konsequentesten Umsetzungen im deutschen Markt. Die Bio-Zertifizierung und die regionale Beschaffung sind nicht nur Marketing, sondern nachvollziehbar und glaubwürdig.
Weniger geeignet ist Herrmann’s für sehr aktive Arbeitshunde oder Leistungssportler, die einen hohen Energiebedarf haben. Der moderate Fettgehalt könnte hier an Grenzen stoßen. Auch für Halter mit sehr knappem Budget ist das Futter keine realistische Option – die Kosten sind deutlich höher als bei den meisten anderen Marken.
Ja, Herrmann’s ist ein sehr gutes Hundefutter – aber mit klaren Einschränkungen beim Preis und der Verfügbarkeit. Die Zutatenqualität ist herausragend, die Transparenz vorbildlich, und die Rezepturen sind durchdacht. Für Hunde mit Allergien, Unverträglichkeiten oder empfindlichem Magen ist Herrmann’s eine der besten Optionen auf dem deutschen Markt. Auch für Halter, die Wert auf Bio-Qualität, Tierwohl und Nachhaltigkeit legen, gibt es kaum bessere Alternativen.
Würde ich es für meinen eigenen Hund kaufen? Wenn mein Hund spezielle Bedürfnisse hätte – etwa Allergien oder chronische Verdauungsprobleme – definitiv. Die Investition würde sich durch weniger Tierarztbesuche und ein gesünderes, zufriedeneres Tier auszahlen. Für einen gesunden Hund ohne besondere Anforderungen würde ich abwägen, ob mir die Bio-Zertifizierung und die regionale Herkunft den Aufpreis wert sind. Wenn ja, ist Herrmann’s eine ausgezeichnete Wahl. Wenn nicht, gibt es auch solide Alternativen, die ernährungsphysiologisch ausreichend sind und weniger kosten.
Würde ich es einem Freund empfehlen? Ja, aber mit dem Hinweis, dass es kein Futter für jeden ist. Wer mehrere große Hunde hat oder ein knappes Budget, wird mit den Kosten kämpfen. Wer jedoch bereit ist, mehr zu zahlen, bekommt dafür auch deutlich mehr – in Form von Qualität, Transparenz und Verantwortung. Herrmann’s ist eine bewusste Entscheidung für mehr, und wer diese Prioritäten teilt, wird mit dem Futter sehr zufrieden sein.
Insgesamt gehört Herrmann’s zu den besten Premium-Nassfuttern auf dem deutschen Markt. Die Marke hält, was sie verspricht, und liefert konsequent hohe Qualität. Für Hunde mit besonderen Bedürfnissen oder für Halter, die keine Kompromisse bei Herkunft und Nachhaltigkeit machen wollen, ist Herrmann’s eine klare Empfehlung.
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Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Wenn Sie Wert auf Bio-Qualität, Transparenz und Tierwohl legen, bekommen Sie bei Herrmann’s genau das, wofür Sie bezahlen. Die Zutatenqualität ist nachweislich hoch, die Herkunft transparent dokumentiert, und für Hunde mit Allergien oder chronischen Problemen kann das Futter sogar Tierarztkosten sparen. Wer jedoch einfach nur ein solides Futter sucht und keine speziellen Anforderungen hat, findet auch deutlich günstigere Alternativen, die ernährungsphysiologisch ausreichend sind.
Herrmann’s ist ideal für Hunde mit Futtermittelallergien, Unverträglichkeiten oder empfindlichem Magen. Die Monoprotein-Rezepturen und kurzen Zutatenlisten machen es leicht, Auslöser zu identifizieren und zu meiden. Auch für Welpen, Senioren und Hunde, die eine Ausschlussdiät benötigen, ist das Futter hervorragend geeignet. Halter, die Wert auf Nachhaltigkeit und artgerechte Tierhaltung legen, finden hier eine der konsequentesten Umsetzungen im deutschen Markt.
Herrmann’s konzentriert sich bewusst ausschließlich auf Nassfutter in Dosen und Beuteln. Das Unternehmen sieht Nassfutter als die natürlichere und artgerechtere Fütterungsform an, da es einen höheren Feuchtigkeitsanteil hat und näher an der natürlichen Beute liegt. Zudem lassen sich die hohen Fleischanteile und die Bio-Qualität in Nassfutter besser umsetzen als in Trockenfutter.
Die Verfügbarkeit außerhalb des deutschsprachigen Raums ist sehr eingeschränkt. In den USA und anderen internationalen Märkten ist Herrmann’s kaum verfügbar. Wer das Futter dort haben möchte, muss auf spezialisierte Importeure zurückgreifen, was die Kosten zusätzlich erhöht. Die Marke fokussiert sich primär auf Deutschland und Österreich.
Nein, das ist ein häufiger Irrtum. Der Rohproteingehalt liegt bei 8 bis 12 Prozent in der Feuchtmasse, was für Nassfutter völlig normal ist. Rechnet man die Werte auf Trockenmasse um, liegt der Proteingehalt bei etwa 40 bis 50 Prozent – das ist durchaus solide und entspricht den FEDIAF-Richtlinien für vollwertiges Hundefutter. Der hohe Feuchtigkeitsanteil reduziert nur scheinbar die Nährstoffdichte.
Ungeöffnete Dosen sind in der Regel 2-3 Jahre haltbar. Nach dem Öffnen sollte das Futter im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 2-3 Tagen verbraucht werden. Die Konsistenz bleibt auch nach dem Öffnen stabil, und das Futter lässt sich gut portionieren. Ein praktischer Vorteil ist, dass sich das Futter bei Bedarf mit etwas warmem Wasser anrühren lässt.
Für sehr aktive oder arbeitende Hunde mit hohem Energiebedarf könnte der moderate Fettgehalt von 4-7 Prozent an Grenzen stoßen. Hier müsste man entweder größere Mengen füttern oder mit kalorienreicheren Ergänzungen arbeiten – etwa den reinen Fleischdosen mit energiereichen Beilagen. Das ist machbar, aber nicht unbedingt die praktischste Lösung für Leistungssportler.
Monoprotein bedeutet, dass jede Rezeptur nur eine einzige tierische Proteinquelle enthält. Wer die Sorte “Bio-Huhn” wählt, findet ausschließlich Hühnerfleisch – keine Mischung mit Rind, Lamm oder anderen Fleischsorten. Das ist ideal für Hunde mit Allergien oder für Halter, die eine Ausschlussdiät durchführen wollen, da sich Unverträglichkeiten so leichter identifizieren lassen.
Bei Verdauungsproblemen können sich bereits nach wenigen Tagen Verbesserungen zeigen – festerer Stuhl, weniger Blähungen oder bessere Verträglichkeit. Sichtbare Veränderungen am Fell brauchen meist mehrere Wochen bis Monate, da sich das Haarkleid nur langsam erneuert. Die Akzeptanz ist bei den meisten Hunden von Anfang an gut, da Herrmann’s auf natürlichen Fleischgeschmack ohne künstliche Lockstoffe setzt.
Ja, Herrmann’s bietet spezielle Welpenmenüs mit angepasstem Calcium-Phosphor-Verhältnis und höherer Energiedichte. Diese sind für die Wachstumsphase geeignet und werden von vielen Züchtern empfohlen. Die Rezepturen erfüllen die FEDIAF-Richtlinien für alle Lebensphafen und sind als Alleinfuttermittel für Welpen zugelassen. Die leichte Verdaulichkeit macht den Übergang von der Muttermilch besonders schonend.
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