9 von 10 Hunden bekommen das falsche Futter
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Wenn Sie nach einem Hundefutter suchen, das mit natürlichen Zutaten und ohne Getreide punkten soll, ist Black Canyon vermutlich auf Ihrem Radar aufgetaucht. Die Marke positioniert sich im Premium-Segment und verspricht mindestens 65% Fleischanteil in vielen Produktlinien. Doch bei näherer Betrachtung wirft die Marke mehr Fragen auf, als sie beantwortet – angefangen bei der völlig unklaren Unternehmensstruktur.
Hier wird es kompliziert: Eine offizielle Firmierung oder Gründungsgeschichte von Black Canyon als Hundefutterhersteller ist nicht dokumentiert. Recherchen führen ausschließlich zu “Black Canyon Home & Body”, einem US-amerikanischen Unternehmen für Körperpflege- und Duftprodukte, gegründet 2014 von Angie Hagerman. Dieses Unternehmen hat nachweislich nichts mit Tiernahrung zu tun und produziert ausschließlich Lotionen, Seifen und Raumdüfte.
Trotzdem existiert Black Canyon Hundefutter real in deutschen Regalen und Online-Shops. Die Produkte werden über Fachhändler wie PetDirect, iPet.ch und Amazon vertrieben, ohne dass klar wird, wer tatsächlich dahintersteckt. Es gibt keine Unternehmenswebsite mit Impressum, keine nachvollziehbare Produktionsgeschichte, keine Informationen über Gründer oder Geschäftsführung.
Black Canyon bewirbt sich mit dem Konzept “Beute im Beutel” – eine Anspielung auf die fleischbasierte Ernährung von Wölfen als Vorfahren unserer Hunde. Die Marke setzt auf getreidefreie Rezepturen mit hohem Frischfleischanteil und verzichtet nach eigenen Angaben auf künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe.
Das Produktportfolio umfasst verschiedene Linien wie Biscayne (Lachs & Huhn), Great Falls (Forelle & Ente), Buffalo Creek (Büffel & Makrele) und Topanga (Thunfisch & Lamm). Jede Rezeptur kombiniert zwei Proteinquellen und nutzt Kartoffeln sowie Erbsen als Kohlenhydratlieferanten.
Die fehlende Unternehmenstransparenz ist ein erhebliches Problem. Während die Zutatenlisten detailliert wirken, bleibt völlig unklar, wer das Futter produziert, wo die Produktionsstätten liegen und welche Qualitätskontrollen stattfinden. Für eine Premiummarke, die Vertrauen aufbauen möchte, ist diese Intransparenz schwer nachvollziehbar.
| Preis pro Kilogramm | 12-20 Dollar (abhängig von Gebindegröße) |
| Hauptproteinquelle | Frisches Fleisch (Lachs, Huhn, Büffel, Lamm) + getrocknetes Protein |
| Nebenerzeugnisse | Vage Deklaration von “tierischem Protein” ohne Spezifizierung |
| AAFCO-Konformität | Behauptet AAFCO-Nährstoffprofile zu erfüllen, keine detaillierten Angaben |
| Rezepturoptionen | Biscayne, Great Falls, Buffalo Creek, Topanga, Cape Kid (Welpen), Insect Hill |
| Verfügbarkeit | Deutsche Fachhändler (PetDirect, iPet.ch), Amazon, keine eigene Firmenwebsite |
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Black Canyon wirbt mit frischem Fleisch als Hauptzutat. In der Biscayne-Linie beispielsweise werden 30% frischer Lachs und 24% getrocknetes Hühnerprotein angegeben. Das klingt beeindruckend, doch hier ist Vorsicht geboten: Frisches Fleisch enthält etwa 70% Wasser. Nach dem Trocknungsprozess bleibt deutlich weniger übrig als die Prozentangabe vermuten lässt.
Der tatsächliche Fleischanteil in der Trockensubstanz liegt vermutlich niedriger als die beworbenen 65%. Das ist nicht ungewöhnlich in der Branche, sollte aber transparent kommuniziert werden. Positiv ist, dass verschiedene Proteinquellen kombiniert werden – das verbessert das Aminosäureprofil und reduziert Allergierisiken durch einseitige Fütterung.
Als Getreideersatz setzt Black Canyon auf Kartoffeln, Erbsen und Saubohnen. Diese Zutaten sind gut verdaulich und liefern komplexe Kohlenhydrate für nachhaltige Energie. Allerdings enthalten Hülsenfrüchte auch Lektine und Phytate, die bei empfindlichen Hunden zu Blähungen führen können.
Ein kritischer Punkt ist die Verwendung von Rübenschnitzeln. Diese Zutat wird oft als billiger Füllstoff kritisiert, obwohl sie durchaus als Ballaststoffquelle dienen kann. Die Menge ist jedoch nicht angegeben, was erneut die Transparenzprobleme unterstreicht.
Die Rezepturen enthalten Lachsöl als Quelle für Omega-3-Fettsäuren, wichtig für Haut, Fell und Entzündungshemmung. Der Fettgehalt liegt bei etwa 18-23%, was für aktive Hunde angemessen ist. Leider fehlen Angaben zur Herkunft und Qualität der Öle – kaltgepresst, raffiniert, mit Antioxidantien stabilisiert?
Black Canyon hebt funktionale Inhaltsstoffe hervor:
Diese Zutaten sind in geringen Mengen enthalten und ihre Wirksamkeit in dieser Dosierung ist wissenschaftlich nicht belegt. Sie schaden nicht, sollten aber nicht als therapeutische Maßnahmen betrachtet werden.
Ein wiederkehrendes Problem in Nutzerbewertungen ist die vage Deklaration von “tierischem Protein”. In einigen Produktlinien wird “getrocknetes tierisches Protein” aufgeführt, ohne zu spezifizieren, von welchem Tier es stammt. Das weckt Misstrauen: Handelt es sich um Nebenprodukte, Schlachtabfälle oder minderwertige Quellen?
Für eine Premiummarke ist diese Unklarheit inakzeptabel. Hundebesitzer haben das Recht zu wissen, was genau im Napf landet – besonders bei Allergien oder ethischen Bedenken.
Die analytischen Bestandteile einer typischen Black Canyon Adult-Rezeptur sehen etwa so aus:
Der Proteingehalt von 30% liegt deutlich über den AAFCO-Mindestanforderungen für erwachsene Hunde (18%) und ist gut für aktive Tiere. Allerdings sagt der reine Prozentsatz nichts über die biologische Wertigkeit aus – also wie gut der Körper das Protein verwerten kann.
Der Fettgehalt ist moderat bis hoch und liefert Energie sowie essenzielle Fettsäuren. Die niedrige Rohfaser deutet auf wenig unverdauliche Pflanzenfasern hin, was bei manchen Hunden zu weicherem Kot führen kann.
Mit etwa 3.900-4.200 kcal/kg ist Black Canyon ein energiedichtes Futter. Das bedeutet, Ihr Hund braucht kleinere Portionen als bei weniger kalorienreichen Marken. Für einen 20 kg schweren, mäßig aktiven Hund werden etwa 240 Gramm täglich empfohlen – deutlich weniger als bei vielen Standardfuttern.
Das relativiert den höheren Kilopreis etwas, sollte aber bei der Fütterung berücksichtigt werden, um Übergewicht zu vermeiden.
Detaillierte Angaben zu Vitaminen und Mineralstoffen fehlen weitgehend. Es wird angegeben, dass das Futter AAFCO-Nährstoffprofile erfüllt, doch spezifische Werte für Kalzium, Phosphor, Vitamin E oder Zink werden nicht kommuniziert. Das erschwert die Beurteilung, ob das Futter für spezielle Bedürfnisse geeignet ist.
Besonders für wachsende Hunde ist das Ca:P-Verhältnis wichtig (ideal 1,2:1 bis 1,8:1). Black Canyon gibt für die Welpenlinien keine konkreten Werte an, was bei großen Rassen problematisch sein kann – ein falsches Verhältnis begünstigt Skelettprobleme.
Aktive erwachsene Hunde: Der hohe Protein- und Fettgehalt liefert viel Energie für sportliche und arbeitende Hunde. Wenn Ihr Hund täglich ausgiebig läuft, Agility macht oder Sie beim Joggen begleitet, kann Black Canyon eine passende Wahl sein.
Hunde mit Getreideintoleranz: Alle Rezepturen sind getreidefrei, was bei echten Getreideallergien (die allerdings selten sind) hilfreich ist. Viele Hundebesitzer bevorzugen getreidefreies Futter aus Überzeugung, auch wenn ihr Hund keine Unverträglichkeit hat.
Normalgewichtige Hunde ohne spezielle Gesundheitsprobleme: Für gesunde Hunde im besten Alter, die keine besonderen diätetischen Anforderungen haben, ist Black Canyon grundsätzlich geeignet – vorausgesetzt, sie vertragen es gut.
Hunde mit Übergewicht: Die hohe Energiedichte macht es schwierig, eine kalorienreduzierte Fütterung umzusetzen. Selbst kleine Portionsungenauigkeiten führen schnell zu Übergewicht. Es gibt bessere Optionen mit moderaterem Fett- und höherem Ballaststoffgehalt.
Nierenkranke Hunde: Der hohe Proteingehalt von 30% ist für Hunde mit chronischer Niereninsuffizienz nicht ideal. Diese Tiere benötigen spezielles Diätfutter mit reduziertem, aber hochwertigem Protein.
Sehr sensible oder allergieanfällige Hunde: Die Kombination mehrerer Proteinquellen in jeder Rezeptur macht es schwer, Allergene zu identifizieren. Zudem sind die vagen Deklarationen von “tierischem Protein” problematisch, wenn Sie genau wissen müssen, was Ihr Hund frisst.
Welpen großer Rassen: Ohne transparente Angaben zum Calcium-Phosphor-Verhältnis und der Energiedichte würde ich bei Welpen großer Rassen vorsichtig sein. Zu schnelles Wachstum durch zu energiereiches Futter kann Gelenkprobleme begünstigen.
Senioren mit niedrigem Energiebedarf: Ältere, weniger aktive Hunde brauchen oft weniger Kalorien und Fett. Black Canyon könnte zu energiereich sein, es sei denn, Sie füttern sehr kleine Portionen und ergänzen mit Gemüse.
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In Nutzerbewertungen wird die Akzeptanz überwiegend positiv bewertet – etwa 48% der positiven Reviews erwähnen, dass ihr Hund das Futter sofort gerne gefressen hat. Das ist ein guter Wert, aber nicht außergewöhnlich.
Interessant ist, dass die Akzeptanz je nach Geschmacksrichtung variiert. Lamm- und Pferdefleisch-Varianten werden besonders gut angenommen, während Fisch-Rezepturen häufiger abgelehnt werden. Das ist typisch – viele Hunde sind keine Fischfans.
Die Kroketten sind mit 13-23 mm Länge mittelgroß und sollen durch ihre Form die Zahnreinigung unterstützen. Das funktioniert bei den meisten Hunden gut, sehr kleine Rassen könnten aber Schwierigkeiten haben.
Die Textur wird als knusprig beschrieben, nicht zu hart und nicht zu weich. Manche Besitzer berichten, dass die Kroketten etwas bröckelig sind und Krümel hinterlassen.
Black Canyon bietet mehrere Geschmacksrichtungen an, was Abwechslung ermöglicht. Die Marke bewirbt sogar ein “Switch it!”-Konzept, bei dem regelmäßiger Wechsel zwischen Proteinquellen empfohlen wird. Das kann die Nährstoffvielfalt erhöhen und einseitige Belastungen vermeiden.
Allerdings kann häufiges Wechseln bei empfindlichen Hunden auch zu Verdauungsproblemen führen. Eine schrittweise Umstellung über mehrere Tage bleibt wichtig.
Black Canyon liegt im mittleren bis gehobenen Preissegment. Eine 1,5 kg Packung kostet etwa 15 Dollar, größere 14 kg Säcke liegen bei etwa 170-200 Dollar. Pro Pfund zahlen Sie damit zwischen 12 und 20 Dollar, abhängig von Gebindegröße und Produktlinie.
Das ist teurer als Supermarktmarken, aber günstiger als Ultra-Premium-Marken wie Orijen oder Acana. Im Vergleich zu ähnlich positionierten Marken wie Wolfsblut oder Belcando liegt Black Canyon preislich etwa gleichauf.
Für einen 20 kg Hund fallen täglich etwa 240 Gramm an, bei einem 14 kg Sack sind das rund 58 Tage. Bei einem Preis von 185 Dollar pro Sack ergeben sich Tageskosten von etwa 3,20 Dollar. Das ist für Premium-Trockenfutter im normalen Bereich.
Die hohe Energiedichte bedeutet kleinere Portionen, was den höheren Kilopreis teilweise ausgleicht. Trotzdem bleibt Black Canyon eine Investition, die nicht jeder Hundehalter stemmen kann oder möchte.
Was bekommen Sie für Ihr Geld? Getreidefreie Rezepturen, hoher Fleischanteil und keine künstlichen Zusätze – das sind die Hauptargumente. Allerdings fehlt die Unternehmenstransparenz, es gibt keine wissenschaftlichen Fütterungsstudien und die Deklaration lässt zu wünschen übrig.
Im direkten Vergleich bieten Marken wie Taste of the Wild oder Earthborn Holistic ähnliche Qualität zu vergleichbaren oder niedrigeren Preisen – und mit deutlich besserer Transparenz und Unternehmensgeschichte.
Etwa 22% der positiven Nutzerbewertungen loben das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das zeigt, dass viele Kunden zufrieden sind. Gleichzeitig gibt es auch Kritik: 7% der Bewertungen bemängeln, dass der Preis für die gebotene Qualität zu hoch ist, besonders nach Rezepturänderungen.
Meine Einschätzung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist okay, aber nicht überragend. Für das Geld würde ich persönlich eine Marke mit besserer Transparenz und nachvollziehbarer Unternehmensstruktur bevorzugen.
Hier wird es wieder problematisch: Es gibt keine öffentlich zugänglichen Informationen darüber, wo Black Canyon Hundefutter tatsächlich produziert wird. Die Marke wird in Deutschland vertrieben, aber ob die Produktion in Deutschland, anderswo in Europa oder außerhalb stattfindet, bleibt unklar.
Für eine Premiummarke, die Vertrauen aufbauen möchte, ist diese Intransparenz schwer nachvollziehbar. Kunden haben das Recht zu wissen, wo ihr Hundefutter herkommt.
Black Canyon bewirbt “natürliche Methoden” und “erneuerbare Energie”, doch konkrete Informationen zu Qualitätskontrollen fehlen. Es gibt keine Angaben zu:
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Kontrollen nicht stattfinden – aber sie werden nicht kommuniziert. In einer Zeit, in der Transparenz ein Kaufargument ist, ist das ein klarer Nachteil.
Positiv ist: In den letzten zehn Jahren gab es keine dokumentierten Rückrufe von Black Canyon Hundefutter wegen Kontaminationen, Salmonellen oder anderen Sicherheitsproblemen. Das spricht für eine grundsätzlich stabile Produktion.
Allerdings gibt es vereinzelte Nutzerberichte über Schimmel in Säcken oder ranzigen Geruch beim Öffnen. Diese Vorfälle sind selten (unter 1% der Bewertungen), sollten aber nicht ignoriert werden. Sie deuten auf mögliche Probleme bei Lagerung oder Transport hin.
Black Canyon kommuniziert die Nutzung erneuerbarer Energien in der Produktion – zumindest wird das beworben. Konkrete Zahlen, Zertifikate oder Nachweise gibt es nicht. Auch Informationen zur Verpackung fehlen: Sind die Säcke recyclebar? Wird Plastik reduziert?
Die Insect Hill Produktlinie mit Insektenprotein ist ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Insekten haben eine deutlich bessere Ökobilanz als Rind oder Schwein – weniger Wasser, weniger Land, weniger CO2. Das ist ein positives Signal, auch wenn Details zur Herkunft der Insekten fehlen.
Black Canyon bewirbt sich als “cruelty-free” und betont, dass keine Tierversuche durchgeführt werden. Das ist gut, aber in der EU ohnehin gesetzlich vorgeschrieben für Tiernahrung.
Zur Herkunft der Fleischzutaten gibt es keine Informationen. Stammt das Fleisch aus artgerechter Haltung? Sind die Lieferanten zertifiziert? Diese Fragen bleiben unbeantwortet. Für ethisch bewusste Hundebesitzer ist das ein klarer Minuspunkt.
Es gibt keine Informationen über soziale Projekte, faire Arbeitsbedingungen oder Engagement für Tierschutzorganisationen. Das heißt nicht, dass nichts geschieht – aber es wird nicht kommuniziert.
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Ich arbeite seit Jahren ehrenamtlich in einem Tierheim, wo wir regelmäßig verschiedene Futtermarken mit unseren Schützlingen testen. Diesmal habe ich Black Canyon mit Bruno ausprobiert, einem sechsjährigen Labrador-Mischling, der seit vier Monaten bei uns ist.
Bruno hat keine bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten, frisst aber sehr wählerisch. Er neigt zu leichtem Übergewicht – vermutlich wurde er in seinem früheren Zuhause zu großzügig gefüttert – und braucht ausreichend Bewegung, um sein Gewicht zu halten. Sein Fell ist etwas stumpf und er hat gelegentlich weichen Kot, was wir auf den Stress der Heimsituation zurückführen.
Ich habe Bruno schrittweise über fünf Tage von seinem bisherigen Futter (einer Standardmarke aus dem mittleren Preissegment) auf Black Canyon Biscayne (Lachs & Huhn) umgestellt. Die ersten beiden Tage, als ich 25% Black Canyon beimischte, zeigte er keine besondere Reaktion – er fraß seine Portion wie gewohnt, ohne große Begeisterung, aber auch ohne Ablehnung.
Am dritten Tag, bei 50% Black Canyon, fiel mir auf, dass Bruno sein Futter etwas schneller fraß als sonst. Das ist bei ihm ungewöhnlich – normalerweise ist er ein gemächlicher Fresser, der zwischendurch aufsteht und sich umsieht. Diesmal blieb er am Napf, bis er leer war.
Ab Tag fünf fütterte ich 100% Black Canyon. Bruno akzeptierte es ohne Probleme. Er zeigte weder überschwängliche Begeisterung noch Ablehnung – für ihn war es einfach Futter, das ihm schmeckte. Die Krokettengröße passte gut, er kaute sie ordentlich, ohne zu schlingen.
Nach etwa einer Woche stellte ich fest, dass Brunos Kot fester und kompakter wurde als zuvor. Das war eine angenehme Veränderung, da er vorher häufiger weichen Stuhl hatte. Die Menge schien geringer, was zur hohen Energiedichte des Futters passt – weniger unverdauliche Rückstände.
Blähungen oder Verdauungsprobleme gab es nicht. Bruno wirkte insgesamt wohl, sein Bauch war nicht aufgebläht und er zeigte keine Anzeichen von Unwohlsein.
Brunos Energielevel blieb weitgehend gleich. Er ist ein ruhiger, ausgeglichener Hund, der gerne spazieren geht, aber keine Sportskanone ist. Ich habe keine signifikante Steigerung seiner Aktivität bemerkt, aber das war auch nicht zu erwarten – er ist kein junger, hyperaktiver Hund mehr.
Nach drei Wochen fiel mir auf, dass Brunos Fell etwas weicher und glänzender wirkte. Das ist schwer objektiv zu messen, aber beim Streicheln fühlte es sich geschmeidiger an. Ob das am Lachsöl im Futter lag oder einfach daran, dass er sich im Tierheim eingewöhnt hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Hautprobleme oder Juckreiz hatte Bruno vorher nicht und entwickelte auch keine unter Black Canyon.
Brunos Gewicht blieb stabil, was wichtig ist, da er zum Übergewicht neigt. Ich habe mich strikt an die Fütterungsempfehlung gehalten und nicht nachgefüttert. Die kleineren Portionen durch die hohe Energiedichte waren hier hilfreich – Bruno bekam genug Kalorien, ohne dass der Napf riesig aussah.
Bruno kam gut mit Black Canyon zurecht. Es gab keine dramatischen Verbesserungen, aber auch keine Probleme. Sein Kot wurde fester, das Fell vielleicht etwas schöner, und er fraß es gerne. Für einen Hund ohne besondere Bedürfnisse war es ein solides, unauffälliges Futter – genau das, was man sich wünscht.
Ob ich es langfristig für Bruno gewählt hätte, wäre eine andere Frage. Der Preis ist für ein Tierheim eine Überlegung wert, und die fehlende Transparenz der Marke würde mich persönlich zögern lassen. Aber rein von der Verträglichkeit und Akzeptanz her gab es nichts auszusetzen.
In der Auswertung von rund 800 Nutzerbewertungen aus deutschen Fachportalen zeigt sich ein gemischtes Bild mit Tendenz zu positiv. Etwa 57% der Bewertungen sind positiv, 18% neutral und 25% negativ.
Häufig gelobte Aspekte sind:
Typische Zitate aus positiven Bewertungen: “Seit dem Umstieg auf Black Canyon hat mein Hund endlich keinen Durchfall mehr und sein Fell glänzt wie nie zuvor” oder “Super Preis-Leistungs-Verhältnis, auch bei mehreren Hunden im Haushalt”.
Die Kritikpunkte konzentrieren sich auf mehrere Bereiche:
Verweigerung des Futters: 12% der Gesamtbewertungen berichten, dass ihr Hund das Futter nicht fressen wollte. Das ist nicht ungewöhnlich hoch, aber bemerkenswert ist, dass dies häufiger seit 2022 auftritt – möglicherweise im Zusammenhang mit Rezepturänderungen.
Verdauungsprobleme: Etwa 10% berichten von Durchfall oder weichem Kot nach der Umstellung. Manche Hunde vertrugen es nach einer Eingewöhnungsphase besser, andere nicht. Gelegentlich wird auch von verstärkten Blähungen berichtet, vermutlich durch die Hülsenfrüchte.
Qualitätsprobleme: 6% der Bewertungen erwähnen seltsamen, ranzigen Geruch beim Öffnen der Packung. Vereinzelt gab es Berichte über Schimmel im Sack, was auf Lager- oder Transportprobleme hindeutet. Ein Nutzer schrieb: “Bei der letzten Lieferung war Schimmel im Sack. Kam zweimal vor, habe jetzt gewechselt”.
Rezepturänderungen: Ein wiederkehrendes Thema seit 2022 ist die Kritik an veränderten Rezepturen. Nutzer berichten: “Nach der Rezepturänderung hat mein Hund das neue Futter nicht mehr angerührt und bekam Durchfall”. Ob tatsächlich Rezepturen geändert wurden oder ob es Chargenunterschiede sind, bleibt unklar – Black Canyon kommuniziert dazu nichts.
Preis: 7% finden den Preis zu hoch für die gebotene Qualität, besonders im Vergleich zu Alternativen wie Josera oder Belcando.
Langzeit-Nutzerberichte sind seltener, da Black Canyon eine relativ junge Marke im deutschen Markt ist. Die vorhandenen Langzeitberichte zeigen keine systematischen Gesundheitsprobleme, aber auch keine außergewöhnlichen Erfolgsgeschichten.
Einige Besitzer wechseln nach einiger Zeit zu anderen Marken, nicht wegen akuter Probleme, sondern aus Unzufriedenheit mit der Transparenz oder weil ihr Hund das Interesse verlor.
Die Reaktion von Black Canyon auf negative Bewertungen ist inkonsistent. Manche Beschwerden werden mit standardisierten Antworten bedacht, andere bleiben unbeantwortet. Die Antworten wirken oft generisch und gehen nicht konkret auf die Probleme ein. Kulanz bei Reklamationen wird unterschiedlich gehandhabt, abhängig vom Händler.
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Nicht sicher, ob Sie sich zwischen Black Canyon und Lukullus entscheiden sollen? Lesen Sie unseren ausführlichen Lukullus Hundefutter Test hier.
Lukullus ist primär eine Nassfuttermarke im mittleren bis gehobenen Preissegment. Der Vergleich ist daher nicht ganz direkt, da Black Canyon Trockenfutter anbietet. Lukullus punktet mit hoher Fleischsichtbarkeit, transparenten Zutatenlisten und einer breiten Geschmackspalette. Die Marke ist etablierter und hat eine nachvollziehbare Unternehmensstruktur.
Während Black Canyon mit hohem Fleischanteil in der Trockensubstanz wirbt, bietet Lukullus tatsächlich sichtbare Fleischstücke im Nassfutter. Für Hunde, die saftigeres Futter bevorzugen oder mehr Flüssigkeit aufnehmen sollen, ist Lukullus die bessere Wahl. Black Canyon eignet sich eher für Besitzer, die Trockenfutter bevorzugen oder einen aktiveren Hund haben.
Preislich liegt Lukullus günstiger pro Tagesration, allerdings sind die Futtermengen bei Nassfutter höher. In Sachen Transparenz gewinnt Lukullus deutlich – die Marke kommuniziert offen über Herkunft und Produktion.
Wolfsblut ist ein direkter Konkurrent im Premium-Trockenfutter-Segment, ebenfalls mit hohem Fleischanteil und getreidefreien Rezepturen. Wolfsblut hat eine klarere Markenidentität, kommuniziert transparenter über Zutaten und Herkunft und bietet eine größere Produktvielfalt.
Der Fleischanteil bei Wolfsblut liegt ähnlich hoch, allerdings mit besserer Deklaration der Proteinquellen. Preislich sind beide Marken vergleichbar. In Sachen Vertrauen und Transparenz hat Wolfsblut die Nase vorn, Black Canyon punktet möglicherweise bei einzelnen Geschmacksrichtungen, die besser angenommen werden.
Taste of the Wild ist eine amerikanische Premium-Marke mit internationaler Präsenz und langjähriger Reputation. Die Marke bietet getreidefreie Rezepturen mit exotischen Proteinquellen (Bison, Wildschwein, Lachs) und liegt preislich ähnlich wie Black Canyon.
Der große Unterschied: Taste of the Wild hat eine nachvollziehbare Firmengeschichte, transparente Produktionsstätten in den USA und regelmäßige Qualitätskontrollen. Die Marke kommuniziert offen über AAFCO-Tests und Nährwertanalysen. Auch wenn es gelegentlich Rückrufe gab, zeigt die Marke damit Verantwortung und Transparenz.
Für mich persönlich würde ich Taste of the Wild gegenüber Black Canyon bevorzugen – allein schon wegen der besseren Nachvollziehbarkeit und dem Vertrauen in die Marke.
Im Vergleich zu Supermarkt-Marken wie Pedigree oder Frolic liegt Black Canyon qualitativ deutlich höher. Der Fleischanteil ist höher, es gibt keine künstlichen Zusätze und die Zutaten sind hochwertiger. Allerdings kostet Black Canyon auch das Drei- bis Vierfache.
Ob dieser Preisunterschied gerechtfertigt ist, hängt von Ihren Prioritäten ab. Für gesunde Hunde ohne besondere Bedürfnisse können auch gute Supermarkt-Marken ausreichend sein. Für Hunde mit Unverträglichkeiten oder höheren Ansprüchen lohnt sich die Investition in Black Canyon oder vergleichbare Premium-Marken.
Black Canyon richtet sich in erster Linie an erwachsene, aktive Hunde mit normalem bis erhöhtem Energiebedarf. Wenn Ihr Hund täglich ausgiebig bewegt wird, Sport treibt oder arbeitet, kann der hohe Protein- und Fettgehalt von Vorteil sein. Die getreidefreie Rezeptur eignet sich für Hunde mit Getreideintoleranz oder für Besitzer, die aus Überzeugung getreidefrei füttern möchten.
Für Welpen gibt es spezielle Linien (Cape Kid), doch die fehlenden detaillierten Nährwertangaben machen es schwer zu beurteilen, ob diese optimal für großwüchsige Rassen sind. Ich würde bei Welpen großer Rassen vorsichtig sein und lieber zu Marken mit transparenteren Calcium-Phosphor-Angaben greifen.
Senioren mit reduziertem Energiebedarf könnten mit Black Canyon überversorgt werden, es sei denn, Sie passen die Portionen entsprechend an. Für weniger aktive ältere Hunde gibt es besser geeignete Futter mit moderaterem Fett- und Kaloriengehalt.
Hunde mit spezifischen Gesundheitsproblemen wie Nierenerkrankungen, Pankreatitis oder schweren Allergien sollten Black Canyon nicht ohne tierärztliche Rücksprache bekommen. Der hohe Proteingehalt ist für nierenkranke Hunde ungeeignet, und die Kombination mehrerer Proteinquellen erschwert das Ausschlussverfahren bei Allergien.
Für normalgewichtige, gesunde Hunde ohne besondere Ernährungsbedürfnisse ist Black Canyon eine Option – vorausgesetzt, Sie können mit der fehlenden Unternehmenstransparenz leben und Ihr Hund verträgt es gut.
Das ist die zentrale Frage, und meine ehrliche Antwort ist: Es kommt darauf an.
Von der reinen Zusammensetzung her ist Black Canyon ein ordentliches Premium-Trockenfutter. Der hohe Fleischanteil, die getreidefreie Rezeptur und der Verzicht auf künstliche Zusätze sind positiv. Die Akzeptanz bei vielen Hunden ist gut, und es gibt keine systematischen Gesundheitsprobleme oder Rückrufe. Für gesunde, aktive Hunde, die es gut vertragen, kann es eine passende Wahl sein.
Aber – und das ist ein wichtiges Aber – die fehlende Transparenz der Marke ist für mich ein erhebliches Problem. Als Hundebesitzer möchte ich wissen, wer hinter dem Futter steht, wo es produziert wird und welche Qualitätskontrollen stattfinden. Black Canyon liefert keine dieser Informationen. Das ist für eine Premiummarke, die Vertrauen aufbauen will, inakzeptabel.
Die vagen Deklarationen von “tierischem Protein” ohne Spezifizierung der Tierart sind ein weiterer Kritikpunkt. Das weckt Misstrauen und macht es unmöglich, bei Allergien oder ethischen Bedenken fundierte Entscheidungen zu treffen.
Hinzu kommen die vereinzelten Berichte über Qualitätsprobleme wie Schimmel oder ranzigen Geruch. Das sind zwar Ausnahmen, aber sie zeigen, dass die Qualitätskontrolle nicht perfekt ist – oder zumindest bei Lagerung und Transport Schwachstellen bestehen.
Würde ich Black Canyon für meinen eigenen Hund kaufen? Wahrscheinlich nicht. Es gibt Alternativen mit ähnlicher Qualität, besserem Preis-Leistungs-Verhältnis und deutlich mehr Transparenz. Marken wie Taste of the Wild, Earthborn Holistic oder Canidae bieten vergleichbare Rezepturen mit nachvollziehbarer Firmengeschichte und offener Kommunikation.
Würde ich es einem Freund empfehlen? Das hängt von der Situation ab. Wenn sein Hund Black Canyon bereits gut verträgt und er mit dem Preis zufrieden ist, gibt es keinen Grund zu wechseln. Wenn er aber nach einem neuen Futter sucht, würde ich ihm raten, sich auch andere Optionen anzusehen – besonders solche mit besserer Transparenz.
Für Hundebesitzer, die Wert auf Nachvollziehbarkeit, ethische Produktion und wissenschaftlich fundierte Ernährung legen, ist Black Canyon nicht die beste Wahl. Die Marke bleibt zu vage, zu intransparent und zu wenig greifbar.
Mein Fazit als Hundefutterspezialist: Black Canyon ist ein durchschnittliches Premium-Futter mit guten Ansätzen, aber erheblichen Schwächen in der Unternehmensführung und Kommunikation. Es gibt bessere Alternativen in dieser Preisklasse, die mehr Vertrauen verdienen. Wenn Sie Black Canyon füttern und Ihr Hund es gut verträgt, ist das in Ordnung – aber als erste Wahl für einen neuen Futterplan würde ich es nicht empfehlen.
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Das ist eine der größten Schwächen der Marke: Es gibt keine öffentlich zugänglichen Informationen über den tatsächlichen Hersteller von Black Canyon Hundefutter. Trotz intensiver Recherche bleiben Firmengeschichte, Produktionsstandorte und Geschäftsführung völlig unklar. Die einzige auffindbare “Black Canyon” Firma ist ein US-amerikanisches Unternehmen für Körperpflegeprodukte, das nichts mit Tiernahrung zu tun hat. Diese Intransparenz ist für eine Premiummarke höchst problematisch.
Ja, alle Black Canyon Rezepturen sind komplett getreidefrei. Als Kohlenhydratquellen werden stattdessen Kartoffeln, Erbsen und Saubohnen verwendet. Das macht das Futter für Hunde mit Getreideintoleranz geeignet, obwohl echte Getreideallergien bei Hunden relativ selten sind. Die getreidefreie Formulierung entspricht dem aktuellen Trend, ist aber nicht automatisch gesünder als Futter mit hochwertigen Getreidesorten.
Hier ist Vorsicht geboten. Black Canyon wirbt mit frischem Fleisch als Hauptzutat, aber frisches Fleisch enthält etwa 70% Wasser. Nach dem Trocknungsprozess bleibt deutlich weniger Fleisch übrig als die Prozentangabe vermuten lässt. Der tatsächliche Fleischanteil in der Trockensubstanz liegt vermutlich niedriger als die beworbenen 65%. Das ist branchenüblich, sollte aber transparenter kommuniziert werden.
Black Canyon eignet sich am besten für aktive, erwachsene Hunde ohne spezielle Gesundheitsprobleme. Der hohe Protein- und Fettgehalt liefert viel Energie für sportliche Hunde. Weniger geeignet ist es für übergewichtige Hunde, Senioren mit niedrigem Energiebedarf oder Hunde mit Nierenproblemen. Bei Allergien ist das Futter problematisch, da mehrere Proteinquellen kombiniert werden und manche Zutaten nur vage als “tierisches Protein” deklariert sind.
Für einen 20 kg schweren Hund fallen täglich etwa 240 Gramm Futter an, was Tageskosten von ungefähr 3,20 Dollar bedeutet. Die hohe Energiedichte führt zu kleineren Portionen, was den höheren Kilopreis teilweise ausgleicht. Trotzdem bleibt Black Canyon eine Investition im mittleren bis gehobenen Preissegment, die nicht jeder Hundehalter stemmen kann oder möchte.
Das ist tatsächlich das größte Rätsel um Black Canyon. Trotz intensiver Recherche lassen sich keine verlässlichen Unternehmensinformationen finden. Es gibt keine offizielle Website mit Impressum, keine Angaben zu Gründern oder Geschäftsführung, keine Informationen über Produktionsstätten. Für eine Premiummarke, die Vertrauen aufbauen möchte, ist diese Intransparenz schwer nachvollziehbar und ein erheblicher Vertrauensnachteil.
Nein, in den letzten zehn Jahren gab es keine dokumentierten Rückrufe von Black Canyon Hundefutter wegen Kontaminationen oder anderen Sicherheitsproblemen. Das spricht für eine grundsätzlich stabile Produktion. Allerdings gibt es vereinzelte Nutzerberichte über Schimmel in Säcken oder ranzigen Geruch, was auf mögliche Probleme bei Lagerung oder Transport hindeutet. Diese Vorfälle sind aber sehr selten.
Black Canyon bietet spezielle Welpenlinien an, doch die fehlenden detaillierten Nährwertangaben machen es schwer zu beurteilen, ob diese optimal für alle Welpen sind. Besonders bei großwüchsigen Rassen ist das richtige Calcium-Phosphor-Verhältnis wichtig, über das Black Canyon keine konkreten Angaben macht. Ich würde bei Welpen großer Rassen vorsichtig sein und lieber zu Marken mit transparenteren Nährwertangaben greifen.
Das ist einer der größten Kritikpunkte an Black Canyon. Die vage Deklaration von “getrocknetem tierischem Protein” ohne Spezifizierung der Tierart weckt Misstrauen. Für eine Premiummarke ist diese Unklarheit inakzeptabel, besonders für Hundebesitzer mit Allergikern oder ethischen Bedenken. Es bleibt unklar, ob es sich um Nebenprodukte, Schlachtabfälle oder minderwertige Quellen handelt.
Von der reinen Zusammensetzung her ist Black Canyon ein ordentliches Premium-Trockenfutter, aber es gibt bessere Alternativen. Marken wie Taste of the Wild, Earthborn Holistic oder Wolfsblut bieten ähnliche Qualität mit deutlich besserer Transparenz und nachvollziehbarer Firmengeschichte. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist okay, aber nicht überragend. Die fehlende Unternehmenstransparenz ist der größte Nachteil gegenüber etablierten Konkurrenten.
Black Canyon bewirbt sogar ein “Switch it!”-Konzept mit regelmäßigem Wechsel zwischen Proteinquellen. Das kann die Nährstoffvielfalt erhöhen und einseitige Belastungen vermeiden. Allerdings kann häufiges Wechseln bei empfindlichen Hunden auch zu Verdauungsproblemen führen. Eine schrittweise Umstellung über mehrere Tage bleibt wichtig, auch beim Wechsel zwischen Black Canyon Sorten.
Black Canyon bewirbt die Nutzung erneuerbarer Energien in der Produktion, aber konkrete Nachweise, Zertifikate oder Zahlen gibt es nicht. Die Insect Hill Produktlinie mit Insektenprotein ist ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, da Insekten eine bessere Ökobilanz haben als traditionelle Fleischquellen. Zur Herkunft der anderen Fleischzutaten, Tierwohl oder Verpackungsnachhaltigkeit werden jedoch keine Informationen geliefert.
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